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UNICEF und Kinderhilfswerk: Mannheim jetzt „Kinderfreundliche Kommune“

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Von: Marten Kopf

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Mannheim - Die Quadratestadt trägt ab sofort das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Gewürdigt wird damit die Verabschiedung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention.

Große Ehrung zum Start ins neue Jahr: Die Stadt Mannheim trägt ab dem 2. Januar offiziell das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“. Damit würdigt der Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. die Verabschiedung eines Aktionsplans, der die kommunale Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention zum Ziel hat. Mit dem Erhalt des Siegels bekennt sich Mannheim dazu, die Rechte von Kindern und Jugendlichen zu stärken – und stellt sich zugleich einem regelmäßigen Prüfverfahren.

Mannheim ist „Kinderfreundliche Kommune“: „Ausdruck der Selbstverpflichtung unserer Stadt“

Das Siegel vergibt der von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragene Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. Es ist Ausdruck einer Selbstverpflichtung der Stadt zu mehr Kinderfreundlichkeit und Ansporn, die festgesteckten Ziele innerhalb von drei Jahren umzusetzen.

Noch-Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), der bei der Wahl am 18. Juni nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren wird, freut sich, dass die Stadt das Siegel erhält: „Die wesentlichen Herausforderungen bei den Zukunftsthemen, wie Klimaschutz, Bildungsgerechtigkeit und der städteplanerischen Weiterentwicklung betreffen in erster Linie die Zukunftschancen und Lebensbedingungen unserer Kinder. Das Siegel ‚Kinderfreundliche Kommune‘ ist Ausdruck der Selbstverpflichtung unserer Stadt zu mehr Kinderfreundlichkeit und zugleich Ansporn, die von uns gesteckten Ziele innerhalb der kommenden drei Jahre umzusetzen.“

KFK-Siegel 2022 Mannheim
Mannheim trägt ab sofort das Siegel „Kinderfreundliche Kommune“ © Kinderfreundliche Kommunen e. V.

„Kinderfreundliche Kommune“: Programm läuft vorerst 4 Jahre

Das Programm „Kinderfreundliche Kommune“ läuft vier Jahre und kann anschließend verlängert werden. Im ersten Jahr wird durch eine Bestandsaufnahme und durch Beteiligungsverfahren mit Kindern und Jugendlichen der Aktionsplan vorbereitet. Nach der Bestätigung des Aktionsplans durch den Gemeinderat prüft der Verein Kinderfreundliche Kommunen e. V. den Aktionsplan und vergibt das Siegel für die folgenden drei Jahre.

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Seit zehn Jahren begleitet der Verein Städte und Gemeinden bei der lokalen Umsetzung der Kinderrechte. Die UN-Kinderrechtskonvention ist seit 30 Jahren von Deutschland ratifiziert. Über 40 Kommunen, die ihre Politik und Verwaltung auf Kinderfreundlichkeit ausrichten wollen, haben sich dem Vorhaben „Kinderfreundliche Kommunen“ angeschlossen. Das Vorhaben basiert auf den internationalen Erfahrungen aus der Child Friendly Cities Initiative von UNICEF und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. (mko/PM)

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