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Fahrbahn-Sanierungen in Mannheim: Straßen in Innenstadt bald gesperrt

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Von: Marten Kopf

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Mannheim - Ab Ende August saniert die Stadt verschiedene Straßen in der City. Die müssen entsprechend Verkehr gesperrt bleiben. Außerdem wird das Gehwegparken endgültig untersagt.

Autofahrer brauchen mal wieder ganz starke Nerven – speziell in der City! Der Stadtraumservice Mannheim saniert ab Ende August die Fahrbahnen der östlichen Oberstadt. Es ist der erste von vier Bauabschnitten. Immerhin: Die für den Einzelhandel wichtige Kunststraße ist von der Sanierung nicht betroffen. In diesem Zuge setzt die Stadt außerdem einen Erlass des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg um: Das Parken auf Gehwegen nämlich ist dann nur noch dort möglich, wo es auch ausdrücklich ausgewiesen ist.

StadtMannheim (Baden-Württemberg)
Fläche145 km²
Bevölkerung309.721 (Stand: 31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Fahrbahnsanierungen in Mannheim: Mehrere Bauabschnitte ab Ende August

Der erste Abschnitt für die Sanierung des Fahrbahnbelags erstreckt sich von der Schlossgartenstraße unterhalb der L-Quadrate bis zur in nördlicher Richtung gelegenen Kunststraße sowie von Ost nach West vom Kaiserring bis zur verlängerten Breiten Straße.

Um Anwohner, Handel, Gastronomie und Gewerbe so gering wie möglich zu behindern, wird die Maßnahme in acht kleinen Bauabschnitten (BA) durchgeführt:

Mannheim: Zu Fuß sind Straßen weiterhin erreichbar

Während der rund fünf- bis achttägigen Bauzeit pro Bauabschnitt muss die Fahrbahn für den motorisierten Individualverkehr gesperrt werden. Zu Fuß sind die einzelnen Straßen und Hauseingänge aber weiterhin erreichbar. Die stark beschädigten Fahrbahnen werden mit einer etwa ein Zentimeter dünnen Schicht aus Kaltasphalt versehen und dadurch vor eintretendem Wasser geschützt.

In diesem Zusammenhang wird die vom Verkehrsministerium in allen baden-württembergischen Städten erlassene Neuordnung des Straßenrandparkens umgesetzt.

Mannheim: Stadt will Gehwegparken nicht mehr dulden

Generell will die Stadt Mannheim härter gegen Parksünder auf Gehwegen vorgehen. Das bedeutet: Parken auf Gehwegen wird perspektivisch nicht mehr geduldet und ist nur noch dort möglich, wo es ausdrücklich ausgewiesen ist. Zudem verfolgt die Stadt das Ziel, die Gehwege sukzessive barrierefrei zu gestalten.

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Die geplante Neuordnung als stadtweites Vorgehen beinhaltet alle Straßen, in denen bislang halbseitig auf dem Gehweg geparkt wurde – ohne das dies explizit erlaubt war. Sofern ausreichende Breiten im Straßenraum vorhanden sind, sieht die Planung eine Legalisierung des Gehwegparkens mittels Beschilderung oder Markierung vor. Ist dies nicht der Fall, werden hier die straßenbegleitenden Parkstände nur noch einseitig am Fahrbahnrand markiert. (mko/PM)

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