Barackler sauer

„Hartz und herzlich“: Elvis verlässt Benz Baracken – Fans entsetzt

„Hartz und herzlich" - Wiederholt sieht sich Elvis aus den Mannheimer Benz Baracken mit fiesen Facebook-Kommentaren konfrontiert. Jetzt scheint er die Schnauze voll zu haben.

Seit Januar 2020 können sich Fans des Kult-Baracklers ihre wöchentliche Dosis Benz Baracken in der Webserie „Einfach Elvis" auf Facebook abholen. In jeder etwa achtminütigen Folge erzählt Elvis von Dingen, die ihn und die Welt gerade bewegen und gibt den Fans einen kleinen Einblick in den Benz Baracken-Alltag. Doch mit seiner wachsenden Popularität wächst auch die Zahl seiner Neider.

Viele können nicht nachvollziehen, warum gerade ein Hartz4-Empfänger eine eigene Webserie bekommt und missgönnen ihm und den anderem Bewohnern der Benz Baracken in Mannheim ihren neu gewonnenen Kult-Status. Die neue Staffel von „Hartz und herzlich – Tag für Tag Benz Baracken“ wird ab dem 13. Oktober auf RTLZWEI ausgestrahlt.

„Hartz und herzlich“: Elvis wehrt sich gegen Drogen-Vorwürfe

Doch es bleibt nicht nur bei dieser Kritik. Immer wieder wird Elvis in den Facebook-Kommentaren unter seinen Videos und in privaten Messenger-Nachrichten vorgeworfen, wieder Drogen zu nehmen. Diese Vorwürfe will der achtfache Familienvater nicht auf sich sitzen lassen und veröffentlicht ein Statement auf Facebook. „Hätte ich vor der Kamera nicht erwähnt, dass ich Drogen genommen habe, würdet ihr jetzt nix zum Dummschwätzen haben“, so Elvis in seinem Facebook-Post.

Elvis beteuert, er sei seit März 2019 clean und würde auch kein Methadon mehr zu sich nehmen„Habe es etliche Male mit Drogenscreenings für das Jugendamt bewiesen“, sagt der „Hartz und Herzlich“-Star„So und jetzt könnt ihr Unwissenden euch weiter das Maul zerreißen“, schließt der Mannheimer sein Statement ab. 

Nur wenige Tage später sieht sich Elvis wieder bissigen Kommentaren ausgesetzt, nachdem er seinen Fans erzählt, dass er den Corona-Familien-Bonus für ein Holiday Park-Besuch und für neue Kinderbetten ausgegeben hat. In der gleichen „Einfach Elvis“-Folge verrät der Kult-Barackler außerdem, dass er demnächst nach Kroatien fahren wird. Dort sollen Dreharbeiten stattfinden, die seinen Weg aus Kroatien in die Benz Baracken zeigen sollen.

Hartz und Herzlich: Elvis fährt nach Kroatien und stößt bei den Fans damit auf Unverständnis

Leider kommt das bei manchen „Fans“ gar nicht gut an. Viele wundern sich, wie es sich ein Hartz4-Empfänger leisten kann, in den Urlaub zu fahren. So bezeichnet beispielsweise Facebook-Nutzer Ralf M. Elvis als „Schmarotzer“, der auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung seine Heimat besucht. Werner W. hingegen wundert sich darüber, dass Elvis alleine ohne seine Familie nach Kroatien fährt, obwohl er sich selbst als Familienmensch bezeichnet.

Am Sonntag (28. September) hat Elvis dann endgültig genug und wehrt sich in einem Facebook-Video gegen die Vorwürfe. Man merkt dem sonst sehr entspannten Mannheimer an, dass er wegen der Anschuldigungen richtig wütend und frustriert ist. Er sagt klipp und klar: „Ihr wisst gar nicht, was das für ein Stress ist, 1.000 Kilometer hin, 1.000 Kilometer zurück. Ich bin hier nicht im Urlaub.“

Urlaub wäre für ihn sechs Wochen lang mit seiner Frau und seinen Kindern wegzufahren und sich keine Gedanken darüber zu machen, ob er sich das leisten kann. Man würde zusammen am Strand liegen, die Kinder hätten Spaß und abends würde man was trinken gehen. „Das ist hier nicht der Fall“, betont der Mannheimer. Er besucht lediglich seine Eltern, seinen Onkel und seine Cousins. „Die leben nun einmal in Kroatien“, so Elvis.

„Hartz und herzlich“-Star Elvis rastet völlig aus: „Schaltet mal euer sch*** Gehirn ein“

Der „Hartz und herzlich“-Star weiß natürlich, dass die Reise Geld kostet, aber das sei „doch nicht die Welt“. Seine Eltern, Cousins und Cousinen würden ihm dabei helfen nach Kroatien zu kommen, um sie wenigstens ein Mal im Jahr, „wenn nicht alle paar Jahre“ zu sehen. „Jetzt reicht es mir langsam. Bis jetzt war ich immer lieb und nett und artig und hab immer geantwortet und mich gerechtfertigt. Doch jetzt werde ich langsam stinkig. Stinkig auf die Personen, die zu blöd sind, das zu kapieren“, so Elvis.

Man müsse zwischen einem Urlaub und einem Familienbesuch unterscheiden zu können. „Also Leute, schaltet mal euer sch*** Hirn ein, langsam werde ich richtig aggro.“ Elvis erzählt, dasss ein Cousin Anfang des Jahres sehr krank war und mittlerweile fast erblindet ist. Man müsse ihm doch gönnen seine Familie zu besuchen, bevor sie das Zeitliche segnen. „Schiebt euch die Kommentare doch bitte sonstwo hin.“

Doch Elvis wendet sich in seinem Facebook-Video nicht nur an seine Hater, sondern bedankt sich bei den Menschen, die ihn verstehen und respektieren. Er freut sich nach der fünftägigen Trennung auch wieder darauf, seine Frau und Kinder zu sehen: „Die fehlen mir nämllich wie die Sau.“ (kp)

Rubriklistenbild: © RTLZWEI & Screenshot Facebook

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