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Uniklinikum Mannheim: Baby-Boom! Kleiner Leon stellt Mega-Rekord auf

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Von: Peter Kiefer

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In den Kliniken der Region wird die Grippe auch beim Personal zum Problem. Auf dem Bild ist das Uniklinikum Mannheim zu sehen.
Das Uniklinikum Mannheim feiert 2021 einen hausinternen Geburten-Rekord. (Archivfoto) © MANNHEIM24/Peter Kiefer

Mannheim – So jung und schon ein kleiner Rekord-Mann! Leon ist das 3.000. Baby, das innerhalb eines Jahres im Uniklinikum zur Welt kommt. Neue hausinterne Bestmarke:

Willkommen in Mannheim! Erst wenige Tage alt und schon eine Rekordmarke aufgestellt: Winzling Leon ist das 3.000. Baby, das im Jahr 2021 im Universitätsklinikum Mannheim geboren worden ist. Leon hat am 27. Dezember um 23:40 Uhr das Licht der Welt erblickt. Gleichzeitig verdeutlichen die Umstände seiner Geburt, dass die UMM als Perinatalzentrum der höchsten Stufe Mutter und Kind insbesondere bei Schwangerschaften mit Problemlagen bestmöglich versorgen kann: Leons Mutter litt unter einer sogenannten Präeklampsie, weshalb die Entbindung frühzeitig per Kaiserschnitt erfolgen musste.

StadtMannheim
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl310.658 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche144,96 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Die Präeklampsie ist eine ernste Erkrankung, die bei bis zu 5 Prozent der Schwangeren auftritt. Die Frauen entwickeln starken Bluthochdruck. Bei einer schweren Präeklampsie kann es im späteren Verlauf der Schwangerschaft zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. „Die beste Möglichkeit, um in einem solchen Fall Schaden für Mutter und Kind zu verhindern, ist vielfach eine Entbindung per Kaiserschnitt“, erläutert Dr. med. Christiane Otto. Die Oberärztin der Frauenklinik der UMM hat die Sectio bei Leons Mutter gemeinsam mit einem Team aus Assistenzärztin, Hebamme, Anästhesie und Pflegekräften durchgeführt. Das Allerwichtigste: Mutter und Sohn sind wohlauf!

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Uni-Klinikum Mannheim: Frühchen Leon geboren – Mutter und Kind wohlauf

Der kleine Leon kam so bereits in der 33. Schwangerschaftswoche auf die Welt mit einem Geburtsgewicht von 1.530 Gramm. Als Frühgeborener wurde er unmittelbar danach von spezialisierten Ärzten und Pflegekräften der Klinik für Neonatologie betreut. „Bei uns arbeiten Gynäkologen, Neugeborenenmediziner und Kinderärzte eingespielt zusammen. Als Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe bieten wir so höchstmögliche Sicherheit und können jederzeit die notwendige medizinische Rundum-Versorgung für Schwangere sowie Neugeborene und ihre Mütter leisten“, erklärt Professor Dr. Marc Sütterlin, Direktor der Frauenklinik.

Der kleine Leon ist das 3.000. Baby, das im Jahr 2021 im Uni-Klinikum Mannheim geboren wurde.
Der kleine Leon ist das 3.000. Baby, das im Jahr 2021 im Uni-Klinikum Mannheim geboren wurde. © Universitätsklinik Mannheim

Neben Sicherheit bietet die UMM werdenden Eltern auch Komfort. „Junge Eltern legen großen Wert auf eine familienorientierte Atmosphäre bei der Entbindung. Auf unserer Entbindungsstation können Mütter mit ihren Kindern und Partnern in Familienzimmern so komfortabel wie in einem Drei-Sterne-Hotel wohnen“, beschreibt Sütterlin einen weiteren Grund dafür, dass seit Jahren die Zahl der Geburten in der UMM steigt.

Mannheim: 3.000 Babys in Uniklinik geboren – neuer Haus-Rekord

Die Rekordmarke von 3.000 Babys setzt die starke Entwicklung der vergangenen Jahre fort: 2020 verzeichnete die UMM in Mannheim 2.395 Geburten, 2019 waren es 2.198. „Wir wollen weiterhin den Wünschen jeder Schwangeren individuell gerecht werden. Deshalb erweitern erweitert wir die Kapazitäten unseres Geburtszentrums“, verdeutlicht Sütterlin. So hat die UMM bereits ihr Hebammen-Team verstärkt und einen neuen, den sechsten, Kreißsaal eröffnet.

Durch Umbaumaßnahmen wurde ein 6. Kreißsaal im Universitätsklinikum Mannheim eingerichtet.
Durch Umbaumaßnahmen wurde ein 6. Kreißsaal im Universitätsklinikum Mannheim eingerichtet. © Universitätsklinik Mannheim

Im kommenden Jahr folgen in einem modernen neuen Anbau Nummer 7 und 8, als hebammengeleitete Kreißsäle. „Dort sollen vor allem unkomplizierte Geburten nach problemlosen Schwangerschaften stattfinden, möglichst ohne medizinische Interventionen wie Wehentropf oder Dammschnitt“, sagt die Leitende Hebamme Diana Haase. (PM/pek)

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