99 Mitarbeiter freigestellt

XXXL Job-Angst bei Mann Mobilia!

„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelsang, XXXL
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelsang, XXXL
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelsang, XXXL
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.
„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelsang, XXXL
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„Mann Mobilia“ im Stadtteil Vogelstang.

Mannheim-Vogelstang – Was ist da los? Riesen-Aufregung am Montagfrüh in der Spreewaldallee: Mitarbeiter von „Mann Mobilia“ werden daran gehindert, ihren Arbeitsplatz zu betreten.

Alles andere als ein normaler Start in die Arbeitswoche für Angestellte beim Möbel-Riesen „XXXL Mann Mobilia“...

Denn als die rund 100 Männer und Frauen morgens um 6:30 Uhr ins Zentrallager und die Büros wollen, werden sie von Security-Männer in XXXL-Bekleidung sowie der Geschäftsführung daran gehindert!

Stattdessen kriegt jeder ein Schreiben (liegt unserer Redaktion vor) in die Hand gedrückt, in dem es ohne Begründung heißt: „Hiermit werden Sie ab 01.02.2016 bis auf weiteres widerruflich von der Verpflichtung der Arbeitsleistung freigestellt.“ 

Das 300 Meter vom Zentrallager entfernte Verkaufshaus ist laut Betriebsrat nicht betroffen. Doch auch in Wiesbaden (61 Betroffene) und Eschborn (63 Betroffene) wurden ähnliche Aktionen durchgeführt!
Betroffen sind Büro, Verwaltung, Service, Fahrer und Monteure – sogar die Telefone wurden teils abgestellt.

Ein verärgerter Betroffener zu MANNHEIM24: „Ein absolut respektloses Vorgehen! Eine ganz linke Nummer, von der die Öffentlichkeit unbedingt erfahren sollte. Wenn man den Aufhebungsvertrag nicht unterzeichnet, heißt es: ‚Friss  Vogel oder stirb.‘

Der Betriebsrat hat bereits rechtliche Wege eingeleitet, die Gewerkschaft Verdi ist eingeschaltet.

Wir wurden über nichts informiert. Auch nicht darüber, dass im Verkaufshaus bereits eine neue GmbH gegründet wurde, die bereits die Aufgaben der freigestellten Kollegen übernimmt. Deren  Computer und Telefone wurden einfach abgebaut.  So geht man nicht mit Menschen um – wir werden den Kampf aufnehmen!“, erklärt Betriebsrat Thomas Becker.

Auch die XXXL Unternehmensgruppe (37 Möbelhäuser mit 10.500 Mitarbeitern in Deutschland) äußert sich: „Der bisher in Mannheim angesiedelte Bereich Auftragssachbearbeitung mit 99 Mitarbeitern wird nach Würzburg an den Hauptsitz der XXXL Unternehmensgruppe Deutschland verlegt. Der Schritt macht bedauerlicherweise den Abbau dieser Stellen in Mannheim erforderlich. Die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden am Montagmorgen über die Entscheidung informiert.

Problem: In Würzburg wurden dafür in den vergangenen Monaten bereits rund 60 Leute eingestellt. Kündigungen seien in Mannheim bisher noch nicht ausgesprochen worden.

Die Auftragsbearbeitung ist eine zentrale Aufgabe, die am effizientesten am zentralen Unternehmenssitz erledigt werden kann, wo beispielsweise auch unser Einkauf tätig ist“, so XXXL-Sprecher Helmuth Götz. „Wir versprechen uns von der Verlagerung dieses wichtigen Aufgabenbereichs in die Zentrale eine deutliche Steigerung der Effizienz und Qualität. Vor allem gehen wir fest davon aus, dass wir mit diesem Schritt die Lieferzeiten für unsere Kunden verkürzen und die Zahl der Reklamationen verringern können.

Laut XXXL Zentrale wolle man jetzt schnell mit der Arbeitnehmervertretung über einen Sozialplan und Interessenausgleich verhandeln, um den Verlust des Arbeitsplatzes auszugleichen. 

Die betroffenen Arbeitnehmer sind von der Arbeit freigestellt. Die Löhne und Gehälter werden zunächst weiter bezahlt, bis möglichst rasch eine Einigung mit dem Betriebsrat im Interesse der Betroffenen erzielt ist. 

pek

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