Impressionen

Beim Tag der offenen Tür der rnv werden Kindheitsträume wahr!

Tag der offenen Tür auf dem rnv-Betriebshof in der Möhlstraße.
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Tag der offenen Tür auf dem rnv-Betriebshof in der Möhlstraße.
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Tag der offenen Tür auf dem rnv-Betriebshof in der Möhlstraße.
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Tag der offenen Tür auf dem rnv-Betriebshof in der Möhlstraße.

Mannheim - Beim Tag der offenen Tür der rnv wird für viele ein Kindheitstraum wahr: Wer einen der begehrten Plätze auf dem Fahrersitz der Straßenbahn ergattert, darf eine Runde auf dem Betriebsgelände drehen!

Viele nutzen sie mehrmals am Tag: die Busse und Bahnen der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH! Was dazu nötig ist, um den Betrieb am Laufen zu halten, darüber macht man sich normalerweise keine Gedanken, denn die Fahrzeuge machen ja das, was sie tun sollen: die Fahrgäste sicher ans Ziel bringen.

Umso tiefer sind die Einblicke, die man am Samstag (20. Oktober) beim Tag der offenen Tür im Betriebshof bekommt. Offene Werkstätten, Schienenfahrzeuge als perfekter Hintergrund für Selfies und ein buntes Programm für Kinder. Dazu noch bestes Wetter – kein Wunder, dass rund 8.000 Interessierte in die Möhlstraße gekommen sind.

Das größte Interesse galt natürlich dem Straßenbahn-Diplom. Denn wann kann man sich sonst in einer echten Straßenbahn an den Führerstand setzen und eine Runde fahren? Einige haben draußen extra darauf gewartet und sind, als dann endlich das Rolltor aufgemacht wurde, zur Anmeldung gesprintet, um sich die ersten Plätze zu sichern.

Etwas ruhiger ging es ein paar Schritte weiter bei den historischen Straßenbahnwagen zu. Die Unterschiede zu den modernen Fahrzeugen sind nicht zu übersehen. Irgendwie urig und knuffig sehen sie von außen und innen natürlich auch aus. Viele erinnern sich noch daran, dass die Fahrten im Vergleich zu heute auch etwas ruckeliger waren. Und vor allem waren die Züge damals deutlich kürzer als heute.

Wie die Busse und Bahnen in Schuss bleiben, kann man in den Werkstätten erleben. Weltweit gibt es nur fünf sogenannte Unterflurdrehmaschinen. Was hier passiert, erklärt Fahrer Bekim Kelmendi: „Hier werden die Räder wieder rund gemacht und auf das richtige Maß gebracht.“ Vor allem nach Notbremsungen kommt es vor, dass die Radreifen flache Stellen bekommen. Die werden dann auf dieser Maschine entfernt und die Räder laufen dann wieder ohne großen Widerstand auf der Schiene.

Seine erste „Fahrstunde“ machte in einem der Straßenbahn-Simulatoren Bürgermeister Christian Specht. Den Schlüssel ganz nach links, dann den Schalter auf „V“, schon ist die Bahn fahrbereit. Nach ein paar zögerlichen Versuchen und einem überfahrenen Haltesignal, bekommt Specht den „Dreh“ dann recht schnell raus und ist begeistert von der originalgetreuen Wiedergabe der Fahreigenschaften. Auch Ausbilder Marco Schuschill bestätigt: „Herr Specht war ein sehr guter Fahrschüler.

Dass der gesamte Betrieb rund läuft, ist Aufgabe des technischen Geschäftsführers Martin in der Beek – und dass es läuft, zeigen Pünktlichkeiten auf den Linien von 85 bis 90 Prozent. In die Zukunft blickt er sehr positiv: „Wir bekommen neue Straßenbahnlinien dazu, die Buslinien werden verdichtet, in diesem Jahr haben wir schon über hundert neue Fahrerinnen und Fahrer ausgebildet.

Vielleicht kommen ja nach diesem Tag ein paar neue Auszubildende dazu...

chr

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