Fast fertig

Die Montage der Mesh-Außenhülle an der Kunsthalle

Die Montage des Metall-Gewebes an der Kunsthalle am Friedrichsplatz.
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Die Montage des Metall-Gewebes an der Kunsthalle am Friedrichsplatz.
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Die Montage des Metall-Gewebes an der Kunsthalle am Friedrichsplatz.
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Die Montage des Metall-Gewebes an der Kunsthalle am Friedrichsplatz.

Mannheim-Oststadt – Die Puzzleteile fügen sich immer mehr zusammen beim spektakulären Neubau der Kunsthalle. So sieht die metallene Gitter-Fassade am Friedrichsplatz aus:

Außen hui, innen bald auch nicht mehr ‚pfui‘...

Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem großen Richtfest mit 250 Gästen ist seit Dienstag (4. Juli) die Fassade des Kunsthalle-Neubaus am Friedrichsplatz (fast) fertig – das sogenannte ‚Mesh‘ der Firma „GKD – Gebr. Kufferath AG“ (Düren).

Seit Anfang April wird die Kunsthalle vor den Faserzementplatten mit dem bronzeschimmernden Gewebe aus Draht und Rohr ‚eingegittert‘. Somit strahlt der Neubau (68,3 Mio. Euro, 13.000 Quadratmeter Nutzfläche) in Roonstraße und zum Wasserturm hin in einem eigens für die Kunsthalle entworfenen Farbton.

Vier Männer ziehen das Metall-Gewebe jeweils ein Stück aus den riesigen Sperrholz-Kisten, hängen das ‚Mesh‘ an den Haken des Krans. Von der Bühne eines Steigerwagens aus befestigen dann zwei Arbeiter die Bahnen an den 21 Meter hohen Krag-Armen.  

In den kommenden Wochen wird die filigrane Metallhaut dann in der Tattersallstraße montiert. Bis 31. August umhüllen dann 72 Paneele á 22 mal 3,26 Meter mit insgesamt rund 4.600 Quadratmetern Gewebefläche den neuen Museumstrakt. 

Das Mesh namens „Tigris“ – neben dem Glasdach über das 22 Meter hohe Tageslicht-Atrium (700 Quadratmeter) sicher der Hingucker des Prestige-Baus. Die Ecken stehen noch aus, weil dieses neu berechnet werden müssen. Unter Vorspannung ist das Gewebe bereits gesetzt, „damit es nicht im Wind flattert“, erklärt Bauvorstand Hanno Diehl von der Stiftung Kunsthalle.

Dessen offizielle Eröffnung noch vor Weihnachten 2017 ist übrigens nicht gefährdet! Und das trotz temperaturbedingter Verzögerungen im eisigen Januar, als das Abdichten der millimetergenauen Einbauteile der Unterkonstruktion nur bei mindestens plus fünf Grad möglich war.

Aufgrund komplexer Versuchsreihen und notwendiger statischer Prüfungen blieb es laut Verantwortlichen in Sachen Fassade bis Mitte Juni dann eher ruhig. Jetzt also die Fertigstellung an der Nordseite.

Generell wird die Mesh-Montage mit den laufenden Arbeiten an den Außenanlagen verknüpft, wo aktuell die Pflasterung entlang der Fassadenunterkonstruktion durchgeführt wird.

Alle Infos über den aktuellen Stand des Neubau der Kunsthalle findest Du online unter www.kunsthalle-mannheim.de.

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