Auf Carl-Reiß-Platz

„Himmelskugel“ zerfällt immer mehr

Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
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Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
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Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
Mo Edoga im Jahr 2000 an seiner „www-weltkugel“ am Berliner Tiergarten.
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Mo Edoga im Jahr 2000 an seiner „www-weltkugel“ am Berliner Tiergarten.
Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
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Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
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Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
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Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.
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Das bekannte Kunstwerk "Himmelskugel" von Mo Edoga verfällt immer mehr.

Mannheim-Oststadt – Ist das Kunst oder kann das weg? In Bezug auf die hölzerne „Himmelskugel“ von Mo Edoga (†62) hinter dem Kunstverein ist es so – und das ist auch gut so...

Es ist ein trauriger Anblick und ein Stich ins Herz eines jeden Kunstfreundes – der stückweise Einsturz der „Himmelskugel“ auf dem Carl-Reiß-Platz...

Denn rund zweieinhalb Jahre nach dem überraschenden Tod des Künstlers Prof. Mo Edoga (†62) im Juni 2014 ist die Holzskulptur hinter dem Kunstverein nur noch maximal halb so hoch wie ursprünglich.

Mo Edogas (†62) „Himmelskugel“ verfällt immer mehr 

MANNHEIM24 hat sich am Freitag mal wieder dort umgeschaut, wo die einst rund sechs Meter hohe Kugel aus mit Kabelbindern verknotetem Treibholz aus Rhein und Neckar hinter einem Zaun steht. Holz, das nach dem ‚Jahrhundert-Hochwasser‘ (1988) angeschwemmt wurde.

Warum wird das Kunstwerk nicht ‚gerettet‘?

Seit der Sitzung des Mannheimer Kulturausschusses hat sich an der Situation nichts geändert. In Gesprächen mit der Witwe Edoga und deren Kindern sagten diese, dass Mo Edoga den Zerfall so gewollt hätte, quasi Irdisches zur Erde zurückkehrt“, so der Kunstverein-Vorsitzende Dr. Andreas Notz.

Somit ist auch die kurzzeitige Idee, die Tonnen von Holz zu handgeschöpftem Kunstpapier zu verarbeiten, endgültig vom Tisch.

Dem seit der Kasseler „documenta IX“ (1992) bekannten Edoga wurde 2004 laut Gestattungsvertrag erlaubt, auf eigene Kosten und in Eigenverantwortung seinen hölzernen Globus auf dem Carl-Reiß-Platz zu errichten – seit seinem Tod sind die Hinterbliebenen die Eigentümer des Kunstwerkes.

Da die „Himmelskugel“ jedoch auf städtischem Gelände steht, ist das Rathaus verantwortlich für mögliche Gefahren etwa durch Einsturz. „Mittlerweile ist sie jedoch so weit in sich zusammengefallen, dass keine Gefahr mehr davon ausgeht“, erklärt Dr. Notz.

+++

Am 9. Dezember (18 Uhr) ehrt der Kunstverein den nigerianischen Künstler mit einer Musik- und Sprachperformance. Bei der Hommage treten die Musiker Erwin Ditzner, Claus Boesser-Ferrari und dem Textkünstler Bruno Nagel auf.

Alle Infos dazu gibt‘s online unter www.mannheimer-kunstverein.de.

>>> „Himmelskugel“ gehört Edogas Erben – nicht der Stadt!

>>> Mo Edogas (†62) „Himmelskugel“ verfällt immer mehr

>>> Blumen erinnern an toten Künstler

>>> Kult-Künstler Mo Edoga (62) ist tot!

pek

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