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Das ist die marode Multihalle im Herzogenriedpark

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim-Neckarstadt-Ost – In der maroden Multihalle im Herzogenriedpark fanden bis zur Zwangsschließung aus Sicherheitsgründen große Veranstaltungen statt. Sogar die KÖRPERWELTEN waren schon drin:

Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010).
1 / 18Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010). © privat
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
2 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © MANNHEIM24/Sally Gutmann
Zentraler Gottesdienst aller Gemeinden bei „100 Jahre katholisches Dekanat Mannheim“ im Juni 2002.
3 / 18Zentraler Gottesdienst aller Gemeinden bei „100 Jahre katholisches Dekanat Mannheim“ im Juni 2002. © MANNHEIM24/Peter Kiefer
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
4 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © MANNHEIM24/Sally Gutmann
Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010).
5 / 18Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010). © privat
Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010).
6 / 18Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010). © privat
Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010).
7 / 18Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010). © privat
Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010).
8 / 18Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010). © privat
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
9 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © picture alliance/dpa
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
10 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © picture alliance/dpa
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
11 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © picture alliance/dpa
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
12 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © picture alliance/dpa
Eine Reptilien- und Terrarienbörse im Sommer 2010.
13 / 18Eine Reptilien- und Terrarienbörse im Sommer 2010. © privat
Eine Reptilien- und Terrarienbörse im Sommer 2010.
14 / 18Eine Reptilien- und Terrarienbörse im Sommer 2010. © privat
Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010).
15 / 18Die letzte Großveranstaltung in der maroden Multihalle: Gunther von Hagens' „KÖRPERWELTEN der Tiere“ (2010). © privat
Zentraler Gottesdienst aller Gemeinden bei „100 Jahre katholisches Dekanat Mannheim“ im Juni 2002.
16 / 18Zentraler Gottesdienst aller Gemeinden bei „100 Jahre katholisches Dekanat Mannheim“ im Juni 2002. © MANNHEIM24/Peter Kiefer
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
17 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © MANNHEIM24/Sally Gutmann
Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark.
18 / 18Architektonisches Glanzstück und gleichzeitig Sorgenkind – die Multihalle im Herzogenriedpark. © picture alliance/dpa

Seit ihrer Errichtung anlässlich der Mannheimer Bundesgartenschau (BUGA) 1975 war sie spektakuläre Location für unzählige Veranstaltungen – die (leider) marode Multihalle im Herzogenriedpark: Ob große Gottesdienste wie zum Jubiläum „100 Jahre katholisches Dekanat Mannheim“, Terrarienbörsen oder Gunther von Hagens‘ „KÖRPERWELTEN der Tiere“.

Doch damit ist seit dem Ende der Ausstellung mit mehreren zehntausend Besuchern im November 2010 Schluss! Dann kaum waren die Plastinate von Elefant, Giraffe, Bär, Hai & Co. abtransportiert, wurde die 160 mal 110 Meter große Halle (20 Meter hoch) aus Sicherheitsgründen für Veranstaltungen geschlossen.

Die Gänge unter der Bedachung um die Halle sind jedoch weiterhin begehbar – auch hin zum Restaurant Multihalle

Grund: Die bis heute weltgrößte freitragende Holzgitterschalenkonstruktion von Architekt Frei Otto (†89), der auch das Münchner Olympiastadion überdachte, ist mehr als bedenklich in die Jahre gekommen – sogar der Abriss droht!

Fraglich, ob der eigens zur Rettung gegründete Verein „Multihalle e.V.“ die erforderlichen 11,6 Millionen Euro für die Sanierung des architektonischen Juwels bis Ende 2018 zusammen bekommt. Sogar der Rückbau der Kult-Halle, dem „Wunder von Mannheim“ würde über eine Million verschlingen. 

Die Multihalle im Herzogenriedpark – ob sie noch zu retten ist?

>>> Verein für marode Multihalle gegründet

>>> Zukunft der Multihalle weiter ungewiss

pek

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