Impressionen

So magisch war das Konzert von Patricia Kelly im Capitol

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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.
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Patricia Kelly macht mit Weihnachtstournee „Blessed“ Halt im Capitol.

Mannheim-Neckarstadt-Ost - Patricia Kelly ist aktuell auf Weinhachts-Tournee – und liefert mit „Blessed“ eines der besten Konzert ihres Lebens ab. Vor ausverkauftem Haus verrät sie nebenbei Details aus ihrer Familie.

Inmitten hübscher Weihnachtsdeko, goldenen Paketen und einem leuchtenden Weihnachtsbaum erscheint Patricia Kelly (49) tanzend auf der Bühne. Ihr langes Kleid glitzert mit Pailletten bestickt von oben bis unten. 

Du bist ein Engel auf Erden“, ruft eine Frau aus dem Publikum. Patricia Kelly antwortet ihr direkt zurück: „Danke Darling, aber das bin ich nicht. Engel sind Engel und Menschen sind Menschen!“ 

Aber sie sieht nun einmal so aus: mit ihren schönen blonden Haaren, dem ebenmäßigen Gesicht und dem Wahnsinns-Glitzerkleid. Dazu ihre glasklare Stimme, mit der sie den ganzen Saal in Sekunden verzaubert. Sie schafft es mit einer jazzigen Version von „Kommet ihr Hirten“ genauso wie beim improvisierten „Halleluja“, den in unserer Vorstellung schon sehr angestaubten Weihnachtsliedern neues Leben einzuhauchen. Auch in die Vergangenheit blickende Gedanken an Bing Crosby bei „White Christmas“, im Duett mit Bandmitglied Ian Griffins, sind gewollt. 

Nebenbei erzählt sie vom Künstlerleben: „Werdet niemals Künstler, sucht euch eine Beruf wie Beamter oder Schreiner. Ich brauche übrigens einen Schreiner für einen großen Schrank zu Hause!“ Und weiter: „Mein Sohn Iggy, Ignatius eigentlich, wie kann eine Mutter sein Kind nur so nennen“, witzelt sie über sich selbst und ihren Jüngsten: „Iggy will Künstler werden. Er tourt in Polen. Und Weihnachtslieder mag er gar nicht: ‚Total uncool!‘“ 

Sie bringt damit das Publikum zum Lachen. Dann umarmt Patricia vier kleine Mädchen auf der Bühne. Das ganze Capitol fühlt sich umarmt. Für die Vollblutmusikerin ist die Bühne ihr Zuhause, sie wippt und dreht sich ungehemmt zur Musik. Plötzlich kribbelt es auch bei jedem einzelnen Zuschauer unter der Haut: etwas Magisches geschieht, etwas Gemeinsames. 

Als sie dann den neuen Song „Heart of God“ á la Céline Dion schmachtet, reißt es alle von den Sitzen. Die Halle ist voll von klatschenden, eingefleischten Kelly-Fans, die später die lustigen spanischen Weihnachtslieder alle mitsingen.  

Die Sängerin: „Ich möchte, dass ihr heute auf dem Konzert alle einmal abschalten könnt für eine Weile!“ 

Nicht nur das Abschalten von den täglichen Sorgen ist ihr gelungen, sondern auch ihr Aufruf nach Frieden ist bei den Kelly-Fans angekommen. Die meisten fahren jetzt noch stundenlang nach Hause. Doch sie sind reich beschenkt worden.

kpo

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