Ab Mitte 2018

LEA für Flüchtlinge soll neu gebaut werden

Die Landeserstaufnahmeeinrichtung in der Neckarstadt soll durch einen Neubau nebenan ersetzt werden.
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Die Landeserstaufnahmeeinrichtung in der Neckarstadt soll durch einen Neubau nebenan ersetzt werden.
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Die Landeserstaufnahmeeinrichtung in der Neckarstadt soll durch einen Neubau nebenan ersetzt werden.
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Die Landeserstaufnahmeeinrichtung in der Neckarstadt soll durch einen Neubau nebenan ersetzt werden.

Mannheim-Neckarstadt-West - Die bestehende Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge (LEA) in der Industriestraße soll mittelfristig durch einen Neubau neben ersetzt werden. 

Die bestehende Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in der Industriestraße soll Mitte 2018 durch einen Neubau ersetzt werden.

Das teilte die Stadt Mannheim am Mittwoch mit. Das neue Gebäude soll Platz für bis zu 1.000 Menschen bieten.

Neubau: Drei Gebäudetrakte, Kantine, Kinderbetreuung, Polizeiwache

Der Vorentwurfsplanung des Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg zufolge soll der Neubau an der Ludwig-Jolly-Straße in drei Gebäudetrakte mit jeweils vier Geschossen untergliedert werden. In den einzelnen Trakten sollen Männern, Familien und Frauen separat untergebracht werden. 

Die einzelnen Gebäudeteile werden über einen parallel zur Ludwig-Jolly-Straße verlaufenden Verbindungsgang verknüpft werden. Er dient gleichzeitig als Schallschutz zur Straße hin. In einem weiteren Gebäude wird eine Kantine und Kinderbetreuung untergebracht. Auch eine Polizeiwache soll dem Gebäudekomplex angegliedert werden – das ist bei LEAs üblich.

In der LEA werden Asylbewerber nach ihrer Ankunft bis zu sechs Monaten untergebracht, bevor sie in einem nächsten Schritt einer anderen Kommune in Baden-Württemberg zugewiesen werden. Sollten die Kapazitäten der LEA ausgelastet seien, werden die Flüchtlinge in einer „Bedarfsorientierten Erstaufnahmeeinrichtung“ (BEA) untergebracht. Derzeit betreibt das Regierungspräsidium Karlsruhe in Mannheim BEAs auf Benjamin-Franklin, Spinelli und Hammonds. 

„Zügig baurechtliche Voraussetzungen schaffen“

Die entsprechende Vorentwurfsplanung für den Neubau präsentierte der für die Bauabwicklung zuständige Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg bei einer gemeinsamen Sitzung der Ausschüsse Wirtschaft und Soziales sowie Umwelt und Technik mit dem Bezirksbeirat Neckarstadt-West.

Mit diesem Neubau einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ist es möglich, eine sowohl in baulicher als auch in konzeptioneller Hinsicht geeignete Unterbringung zu schaffen. Deshalb sagen wir dem Land unser volle Unterstützung für dieses Vorhaben zu“, erklärte Sozialbürgermeister Michael Grötsch (CDU) in der Ausschusssitzung. 

Baubürgermeister Lothar Quast (SPD) ergänzte: „Wir stehen zu unserer Verantwortung, zügig die baurechtlichen Voraussetzungen für diese wichtige Einrichtung für Asylbewerber zu schaffen.“  

Das entsprechende Grundstück an der Untermühlau-/Ludwig-Jolly-Straße soll demnächst durch das Ministerium für Wirtschaft- und Finanzen von der GBG angekauft werden. Danach werden Planungsfreigabe und Beauftragung eines Generalunternehmers erfolgen. 

Stadt Mannheim/rmx

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