Kleine Figuren ganz groß

Hinter den Kulissen von ‚Little Mannheim‘

Bei Little Mannheim wird die Stadt aus Sicht von Mini-Figuren gezeigt.
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Bei Little Mannheim wird die Stadt aus Sicht von Mini-Figuren gezeigt.
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Bei Little Mannheim wird die Stadt aus Sicht von Mini-Figuren gezeigt.
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Bei Little Mannheim wird die Stadt aus Sicht von Mini-Figuren gezeigt.

Mannheim - In der Kunst gibt es schon seit Jahren den Minimalismus – allerdings nicht so, wie ihn der Betreiber von ‚Little Mannheim‘ macht. Er stellt mit kleinen Figuren Szenen nach:

Die Quadratstadt aus einer ganz besonderen Perspektive – das zeigt Benedikt auf seinen Bildern. Der Wahl-Mannheimer hat nämlich ein ungewöhnliches Hobby. Er erstellt Kunstwerke, bei denen er mit kleinen Figuren Szenen nachstellt. Die Miniaturen sind dabei gerade mal so groß wie der Kopf eines Streichholz – also etwa einen Zentimeter!

Und mit der Idee findet er viele Fans! Auf seinem Instagram-Account mit dem Namen Little Mannheim hat er über 1200 Abonnenten, auf Facebook über 300 Fans. Die Zahl könnte bald noch steigen, denn die Bilder werden ausgestellt. 

Vernissage in der Stadtbibliothek

Zwischen dem 13. November und dem 8. Dezember kannst Du seine Kunst in der Stadtbibliothek in N1 bewundern. Benedikt zeigt dort auch mehr, als es bisher zu sehen gibt. Neue Bilder, eine Karte mit Standorten seiner Locations und noch ein paar kleine Überraschungen.

Am Abend der Premiere gibt es ab 17 Uhr die offizielle Begrüßung mit Kaffee, Brezeln und einer Band. Auch der Künstler ist vor Ort und beantwortet Fragen. Finanzielle Unterstützung dafür erhalte er vom Kulturamt Mannheim und dem Stadtquartier Q6/Q7.

Die Entstehung von Little Mannheim

Die Idee seiner ‚minimalistischen‘ Kunst habe er schon im Jahr 2015 gehabt. Damals habe er die Figuren aber noch in der Pfalz posieren lassen. Die Inspiration habe er von einem amerikanischen Instagram-Kanal, der etwas ähnliches mache, erzählt er uns. 

Mit seinem Umzug nach Mannheim vor etwa einem Jahr startet er seine Kanäle auf Instagram und Facebook. Beruflich ist er übrigens nicht ganz so kreativ – er studiert Wirtschaftsinformatik. Das mache für ihn aber viel Sinn: „Dann kann ich mich auf meinen Beruf konzentrieren und in meiner Freizeit die Kreativität für das nutzen, was ich auch wirklich möchte, was mir dann auch Spaß macht.

Drei Regeln für das perfekte Bild

Beim Erstellen einer Szene achte Benedikt immer auf drei Regeln: Das Foto müsse einen Bezug zur Stadt, einen Referenzpunkt haben und humorvoll sein. Durch den Größenvergleich möchte er aufzeigen, wie klein die Figuren im Vergleich zu der Umwelt sind.

Damit er die perfekte Location findet, laufe er mit offenen Augen durch die Gegend und habe dann auch den Blick seiner Miniaturfiguren. Von denen hat er schon eine Menge zu Hause: „Ich hab momentan über 300 ‚angestellte Darsteller‘ in meinem Schrank liegen und die waren auch schon fast alle auf Bildern dabei.

Manchmal müsse er die vorhandenen Figuren auch etwas umändern. So zum Beispiel für ein Bild vor der SAP Arena, auf dem Fans der Adler Mannheim dargestellt werden. Da es aber keine Figuren in den Adler Farben gab, lackierte er Niederlande-Fans um!

Blick in die Zukunft

Familie und Freunde von Benedikt seien sehr stolz über das Projekt. Auch in Zukunft wolle er damit weitermachen und seine Instagram-Seite, für die er noch viele Ideen habe, weiter ausbauen: „Vielleicht gibt es auch irgendwann ein Little Germany oder ein Little World. Da bin ich dann ganz offen und auch am Start.

dh

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