Kerzen am Tatort

Mord an Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal

Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
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Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
Gabriele Z. (†20) wollte nur vier Monate in Mannheim studieren.
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Gabriele Z. (†20) wollte nur vier Monate in Mannheim studieren.
Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
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Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
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Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
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Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder Emil S. (44).
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Der zu lebenslanger Haft verurteilte Mörder Emil S. (44).
Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
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Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.
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Der brutale Mord an der litauischen Studentin Gabriele Z. (†20) jährt sich zum 4. Mal.

Mannheim-Innenstadt – Dieses Verbrechen schockte die Metropolregion – der Mord an Studentin Gabriele Z. (†20). MANNHEIM24 am vierten Todestag am Tatort unter der Kurt-Schumacher-Brücke:

Für ihre Familie, Freunde und viele Mannheimer bleibt sie für immer unvergessen – inzwischen jährt sich der brutale Mord an Gabriele Z. (†20) zum vierten Mal...

Mehrere Grablichter flackern am Fundort der Leiche in dem Gebüsch nur wenige Meter vom Parkring entfernt, am Zaun sind drei goldfarbene Rosen und Papier-Schmetterlinge befestigt. Neben dem Holzkreuz mit drei Herzen ‚wacht‘ ein Engel.

Die hübsche Austausch-Studentin aus Litauen wollte eigentlich nur vier Monate in Mannheim bleiben, verlässt dafür zum ersten Mal überhaupt ihre Heimat, um an der Schloss-Universität weiter Psychologie zu studieren.

Doch nach einem fröhlichen Kino-Abend wird die 20-Jährige zum willkürlichen Opfer von Emil S. (damals 41), der wegen verschiedener Gewaltdelikte bereits 16 Jahre im Gefängnis gesessen hat. Er beendet ihr junges Leben viel zu früh.

Am 27. Juni 2014 verurteilt das Landgericht Mannheim den Mörder wegen besonderer Schwere der Schuld zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung!

Rückblick

3. Oktober 2013: Gabriele schaut im Uni-Kino den Film „Oh Boy“, macht sich gegen 21:30 Uhr auf den Heimweg zu einem Studentenwohnheim im Jungbusch. Doch Gabriele kommt nie in der Hafenstraße an. Ihr Mörder packt sie von hinten, stranguliert sie mit einem Schal und befriedigt sich über der jungen Frau. Laut Gerichtsmediziner verliert sie ihren zehnminütigen Todeskampf.

4. Oktober: Ein Passant findet die Leiche in einem Gebüsch unterhalb der Hochstraßen zur Kurt-Schumacher-Brücke, verständigt die Polizei. Die Spurensuche beginnt. 

8. Oktober: Die Staatsanwaltschaft setzt 10.000 Euro Kopfgeld auf die Ergreifung des Täters aus! Die Soko „Cäsar“ um Kriminaloberrat Ralf Würtenberger mit 52 Polizisten sucht fieberhaft nach dem brutalen Täter.

10. Oktober: Gabrieles extra aus Litauen angereiste Familie, tausende Freunde, Kommilitonen und Bürger nehmen in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von Gabriele Z., machen einen Trauermarsch von der Uni-Aula zum Tatort.

19. Oktober: Nach der Analyse von 500 Speichelproben wird Emil S. in Grünstadt verhaftet, hat das Handy der Ermordeten bei sich. Der Bulgare (selbst zweifacher Familienvater) gilt als extrem gewaltbereit, saß in seiner Heimat bereits 16 Jahre wegen verschiedener Gewaltdelikte im Gefängnis. Außer dem Mord an Gabriele Z. wirft die Staatsanwaltschaft Emil S. versuchten Mord an einer 48-jährigen Frau in Speyer sowie einen Raubüberfall auf zwei Mädchen (13 und 17) in Grünstadt vor – seine DNA überführt ihn. Oberstaatsanwaltschaft Oskar Gattner: „Die Absicht, sich in den Besitz fremder Wertgegenstände zu bringen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Taten.

22. April 2014: Prozess-Auftakt am Mannheimer Landgericht. Die Anklage lautet auf Mord, versuchten Mord und Raub. Die Verteidiger dagegen plädieren auf Raub mit Todesfolge.

22. Mai: Sein Verteidiger Maximilian Endler verliest im Auftrag seines Mandanten das überraschende Mord-Geständnis – nach Wochen des Schweigens! Die Worte richten sich direkt an die Mutter des Opfers: „Ihre Tochter kam durch meine Hand zu Tode. Was ich getan habe, bedauere ich aus tiefstem Herzen und ich erwarte eine angemessene Strafe. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen. Dafür würde ich mein eigenes Leben geben. Es ist schwer, die richtigen Worte zu finden und das Leid zu erfassen, aber ich bin dafür verantwortlich und es tut mir sehr leid.

28. Mai: Oberstaatsanwaltschaft Gattner fordert in seinem Plädoyer lebenslange Haft mit Sicherungsverwahrung. Sie soll die Allgemeinheit vor Tätern schützen, von denen auch nach ihrer Haftzeit wahrscheinlich weiterhin Gefahr ausgeht.

27. Juni: Saal 1 im Landgericht Mannheim quillt über vor Besuchern. Überall um das Gerichtsgebäude bewaffnete Polizisten. Kurz nach 13 Uhr verkündet Richter Dr. Ulrich Meinerzhagen nach 145-minütiger Urteilsbegründung sein knallhartes Strafmaß: Lebenslange Haft mit besonderer Schwere der Schuld und somit anschließender Sicherungsverwahrung. Täter Emil S. nimmt das härteste in Deutschland denkbare Urteil ohne Reaktion hin. Sein Verteidiger legt sofort Revision ein.

22. Januar 2015: Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe schmettert die Revision ab, das Urteil ist somit rechtskräftig.

>>> Lebenslang! Richter verurteilt Mörder von Gabriele Z. (20)

pek

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