Klassik meets Breakdance

„Red Bull Flying Bach“ im Mannheimer Rosengarten

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Die „Flying Steps“ verbinden Klassik mit Breakdance – eine Kombination, die Spaß macht!
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Die „Flying Steps“ verbinden Klassik mit Breakdance – eine Kombination, die Spaß macht!
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Die „Flying Steps“ verbinden Klassik mit Breakdance – eine Kombination, die Spaß macht!

Mannheim-Innenstadt - Wer meint, dass Klassik und Breakdance nicht zusammenpassen, wird spätestens am Samstag im Rosengarten bei "Red Bull Flying Bach" eines besseren belehrt!

Denn unter tosendem Applaus bringen die „Flying Steps“ den Rosengarten zum Beben und Jung und Alt fragen sich: Was habe ich da gerade gesehen?

Am Anfang sieht man ein Klavier und ein Cemballo auf der Bühne. Die Stimmung des Publikums ist gespannt. Wie werden die Flying Steps die etwas steife Welt der Klassik mit der Coolness und Lässigkeit des Breakdances kombinieren?

Wie sich herausstellt funktioniert das ganz hervorragend! Man ist überrascht wie sehr die Bewegungen des Breakdance an Weichheit gewinnen um mit den Klängen des wohltemperierten Klaviers harmonieren. 

Als Brücke zwischen den zwei Welten tut eine weißgekleidete Ballettänzerin ihr Übriges und bewegt sich ganz selbstverständlich zwischen den Headspins und synchronen akrobatischen Stunts der Tänzer auf der Bühne. Die visuelle Untermalung unterstreicht jede einzelne Bewegung und verpasst jedem Tänzer seine ganz eigene Note.

Die Flying Steps vergessen jedoch auch nicht den Unterhaltungswert des Beakdance mit seinen Battles, Posen und Slapstick-Einlagen. Man merkt, es wird eine Geschichte erzählt. Das Publikum trauert, fiebert und lacht mit.

Um die Sache auch ein wenig musikalisch aufzulockern gibt es zwischendrin immer wieder schnellere Elektro-Remixes. Und da gehen die sympathischen Jungs richtig ab!

Mit einer absoluten Körperbeherrschung beweisen sie mit Kraft, Einfallsreichtum und Körperspannung, dass Ballet und Breakdance mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick vermutet.

Dem Publikum raubt es schier der Atem, als hier und da mal ein T-Shirt der Tänzer herunterrutscht und ein Sixpack nach dem anderen offenbart. Toll anzusehen ist es auch, wenn die Flying Steps eine körperlich schier fast unmögliche Pose halten, oder so herumwirbeln, als würden die Gesetzte der Schwerkraft nicht gelten.

Es wird getobt, geklatscht, gepfiffen und gerufen wie bei einem richtigen Streetbattle.

Am Ende des Abends gibt es als Dank dann Standing Ovations und schier nicht enden wollenden Applaus. Die Tänzer merken, dass das Publikum sie noch nicht ziehen lassen will und gibt noch eine kleine Zugabe zu den Klägen von Madcons „Begging You".

Auch der Opernregisseur Christoph Hagel, der die Truppe auf dem Klavierbegleitet hat, lässt sich von der ausgelassenen Stimmung anstecken und wagt selbst ein paar Tanzschritte. 

Das Publikum ist begeistert und am Ende sind sich alle einig: Die Flying Steps sind großartig, Breakdance ist spitze und Klasssik ist wohl auch nicht so übel...

>>> Die Flying Steps: Breakdance vor dem Wasserturm

kp

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