Ganz ohne Fahrer

Elektro-Bus „Roboshuttle“ fasziniert Fahrgäste

Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.
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Fahrt mit dem autonomen Elektor-Bus „Roboshuttle EZ10“ am Wasserturm beim Neujahrsempfang.

Mannheim-Oststadt – Beim Neujahrsempfang dürfen die Mannheimer den „Roboshuttle EZ10“ testen. Besonderheit: Der E-Bus braucht keinen Fahrer. Wir sind eine Runde mitgefahren:

Ein kurzes Summen der Elektromotoren, ein freundliches „Bimm“ und schon setzt sich der Roboshuttle nahezu lautlos in Bewegung. Völlig AUTOnom – ganz Fahrer, der Gas gibt oder abbremst. 

Von außen erinnert der Mini-Bus beim ersten Blick stark an die Seilbahn-Kabine auf kleinen Rädern, innen finden bis zu zwölf Passagiere Platz, sechs davon können sitzen.

Und das Interesse an dem weißen Gefährt ist groß! Also brav am rnv-Pavillon anstellen und warten, bis der Shuttle überraschend punktgenau an der ihm vorgegebenen Stelle zum Stehen kommt. 

Für all jene Passagiere, die nicht so gut zu Fuß sind, kann eine Rampe ausgefahren werden und der Shuttle wird barrierefrei.

Drei sitzen vorne und drei hinten, dazwischen ist viel Platz für stehende Passagiere oder Rollstuhlfahrer. Und wieder macht es „bimm“ und es geht los. Ganz gemächlich, ohne die Geräusche und ohne das Ruckeln, wie man es vielleicht aus Bussen uns Straßenbahnen kennt. 

Mit sieben Stundenkilometern fahren wir nun um den Wasserturm, während Frieder Zappe vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) erklärt, wie der EZ10 überhaupt funktioniert: „Gestern wurde der Shuttle mit einem Joystick um den Wasserturm gefahren und auf dieser Linie fährt er jetzt – theoretisch könnte er auch im Straßenverkehr fahren, aber dazu fehlt die Zulassung.

Vorne und hinten sowie an den Seiten, auf dem Dach und an dem Ecken ist der Shuttle mit Sensoren, Kameras und Lasern vollgepackt. Somit ‚weiß‘ der E-Bus also immer genau, wo er ist und was um ihn herum passiert.

Wenn ihm Hindernisse im Wege stehen, wie etwa die warm angezogenen Herren vom VRN, dann bremst das Vehikel sanft ab und fährt weiter, sobald der Weg wieder frei ist. Alles wie von Geisterhand.

Wenig später stoppt die Kabine – das ist wohl die passendste Beschreibung, denn es gibt kein wirkliches Vorne und Hinten – wieder am Ausgangspunkt.

Laut Datenblatt fährt der Shuttle mit maximal Tempo 20. Bei idealen Bedingungen hält der Akku rund 14 Stunden und kann dann an jeder beliebigen Steckdose aufgeladen werden.

Mögliche Einsatzgebiete für derartige Fahrzeuge sieht Frieder Zappe zum Beispiel im ländlichen Raum, „wo die Hauptstrecken vom ÖPNV gut bedient werden, der letzte Kilometer aber nicht.“ Oder in der Franklin Village als Teil des „Blue Village Konzepts“, wo die Roboshuttles ab Sommer 2017 rollen sollen (WIR BERICHTETEN). 

Eine Testfahrt von knapp 200 Metern ist zwar recht kurz, aber allemal eine interessante ErFAHRung. Aus den Nachrichten kennen wir die zukunftsweisende Technik schon. Jetzt ist sie in Mannheim angekommen...

>>> Rund um Wasserturm: Diese E-Busse fahren ohne Fahrer!

chr

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