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BUGA23 in Mannheim – Luisenpark zur Wiedereröffnung mit flauschiger Tierart

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Im Luisenpark tut sich bis zur BUGA23 tierisch etwas! So wird eine neue Tierart in der Oststadt ein neues Zuhause finden. Um welche flauschigen Vierbeiner es sich handelt:

Wenn die mit Spannung erwartete BUGA23 in Mannheim am 14. April 2023 erstmal los geht, wird‘s tierisch im beliebten Luisenpark. Noch tierischer als sonst. Der Grund: Eine flauschige neue Tierart wird in der riesigen Parkanlage ein neues Zuhause finden. Denn während die Neue Parkmitte mit Unterwasserwelt, Südamerikahaus und Pinguin-Anlage immer konkretere Formen annimmt, bereitet man auch ein Gehege für die Alpakas vor.

Alpakas im Luisenpark Mannheim – wo die Tiere unterkommen

So ist das Team Tierpflege aktuell besonders gespannt auf ein paar ganz spezielle tierische Bewohner, die bald kommen! Diesen vierbeinigen Neuzugang haben die Tierpfleger um Zoologie-Leiterin Christine Krämer bisher noch ziemlich geheim gehalten: Doch jetzt ist die Katze aus dem Sack!

Doch wohin mit den Alpakas? Einige Besucher haben sich schon gefragt, was mit der Fläche des früheren kleinen Minigolfplatzes geschieht? Bingo! Da der Kontinent Lateinamerika nicht nur im Südamerikahaus eine thematische Hauptrolle spielt, wird die südamerikanische Kamelart genau dort angesiedelt. Neben das neue Gebäude der Zoologie und dem Bauernhof. Auf 1.880 Quadratmeter samt schönem Unterstand.

Zur BUGA23 in Mannheim wird eine neue Tierart in den beliebten Luisenpark einziehen – Alpakas.
Zur BUGA23 in Mannheim wird eine neue Tierart in den beliebten Luisenpark einziehen – Alpakas. © Luisenpark Mannheim

Das ist der Unterschied zwischen Alpakas und Lamas

Und wie unterscheidet man eigentlich Alpakas von Lamas? „Gute Frage! Beide sind miteinander verwandt, aber das Lama hat eine Schulterhöhe von etwa 130 cm und bringt auch mal 140 kg auf die Waage. Alpakas sind dagegen mit einer Schulterhöhe von etwa 90 cm quasi die kleine Ausgabe des Lamas und mit einem Gewicht um die 60 kg wesentlich leichter. Außerdem wirkt der Körperbau eines Alpakas runder“, erklärt Andrea Gerstner, stellvertretende Leiterin der Zoologie-Abteilung des Parks.

Alpakas leben überwiegend im Hochland Chiles, Perus und Boliviens, die Gebirgsregion der Anden ist ihre Heimat. Als Grasfresser leben sie in Herden im Grasland, in Steppen oder Halbwüsten. Die Tiere sind robust und kommen auch mit extremen klimatischen Verhältnissen wie Kälte, Wind, Regen, Schnee oder starker Sonne zurecht. Dennoch benötigen sie in den warmen Sommermonaten Unterstände und sollten geschoren werden, um Hitzestau zu vermeiden. Aber für Schatten ist im Luisenpark mit den alten Bäumen zum Glück gesorgt!

Alpakas sind übrigens eher distanzierte Tiere. Am kuscheligen Kopf wollen sie also nicht so gerne gestreichelt werden, dafür aber am Hals. Aber, die Mannheimer werden diese besonderen Tiere sicher vorsichtig begrüßen, sodass sie sich gut eingewöhnen können in ihrem neuen Zuhause. Und irgendwann wird man bestimmt das charakteristisch beruhigende Summen der Alpakas hören können – ein Zeichen dafür, dass sie sich im Luisenpark und in Mannheim wohlfühlen!

Zur BUGA23 ziehen nicht nur Alpakas in den Luisenpark

Doch die geselligen Südamerikaner werden nicht allein bleiben: In direkter Nachbarschaft der Alpakas werden unter dem Konzept „Nutztiere Südamerikas“ die Meerschweinchen angesiedelt. „Die räumliche Nähe zu unserem Bauernhof mit europäischen Nutztieren passt sehr gut“, so Andrea Gerstner.  

Die Besucher können die ganze Anlage dann auf einem Weg durchqueren. Dabei gibt es zwei Beobachtungsplätze, die den Blick hinter die Kulissen ermöglichen: zum einen in die Aufzuchtstation bzw. den Jungtierraum sowie die Futterküche und zum anderen natürlich ins Gehege der anderen Kuschel-Kandidaten, der Meerschweinchen. Die Alpakas werden sicher schnell zu Besucherlieblingen im Luisenpark – so wie sie es auch seit Jahren auf der Alpakafarm Hirtenaue in Heidelberg sind.

Künftiges Parkzentrum zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher: Viel Platz und neue Arten der Tierbegegnung im Mannheimer Luisenpark.
Künftiges Parkzentrum zwischen Pflanzenschauhaus und Kutzerweiher: Viel Platz und neue Arten der Tierbegegnung im Mannheimer Luisenpark. © BEZ + KOCK Architekten/renderbar

Alpaka & me: Schon jetzt Patenschaft im Luisenpark sichern

Für Alpaka-Fans, die sich ein eigenes Patentier wünschen, gibt es schon vor der Ankunft der Tiere im Luisenpark die Möglichkeit, sich eine Alpaka-Patenschaft zu sichern. Ihr Spendenbetrag: 250 Euro für 1 Jahr oder jährlich. Tierpate für ein Meerschweinchen zu werden ist ebenso möglich (30 Euro für 1 Jahr oder jährlich).

Übrigens: Unser MANNHEIM24-Newsletter informiert Dich regelmäßig über alles Wichtige, was in Deiner Stadt und Region passiert.

Wer eine Patenschaft verschenken möchte, kann beim Abschluss der Patenschaft unter www.luisenpark.de/forderer-partner/tierpatenschaft vorab eine Geschenkurkunde ausdrucken. Bei einer Tierpatenschaft von 250 Euro gibt es zudem eine Jahreskarte zum Besuch der Mannheimer Stadtparks (für 2024) gratis dazu. (pek mit PM)

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