Zur Mittagspause in Mannheim

Hier tischt PETA 'nacktes' (Menschen-)Fleisch auf!

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Die PETA-Aktion am Mannheimer Paradeplatz lockte viele Passanten an.
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Die PETA-Aktion am Mannheimer Paradeplatz lockte viele Passanten an.
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Aktivistin Waltraud (51) als menschliche Fleischbeilage.
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'Pommes Frites' aus Styropor, grüne Plastikbälle als 'Erbsen'.
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Die PETA-Aktion am Mannheimer Paradeplatz lockte viele Passanten an.
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Ist das etwa Blut? Auch die Beamten in diesem Streifenwagen schauten interssiert hin.
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Der Tierschützer fotografiert die Aktion.
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Die PETA-Aktion am Mannheimer Paradeplatz lockte viele Passanten an.

Mannheim-Innenstadt – 12 Uhr, Pausenzeit in Deutschland. Einen 'etwas' anderen Mittagstisch decken dazu die Tierschützer von PETA am Paradeplatz: Doch was gibt´s heute statt Hühnchen?

Die wissen, wie man provoziert! Die radikale Aktion der Tierschutz-Organisation PETA in der Quadratestadt.

Dutzende Schaulustige am Paradeplatz am heutigen Montag um Punkt 12 Uhr. Darunter viele Kinder.

Auf dem Boden liegt ein symbolischer Teller mit einem Durchmesser von rund zwei Metern. Daneben, wie im Restaurant oder der Kantine, fein säuberlich Messer und Gabel.

Aktivistin Waltraud aus dem pfälzischen Ellerstadt 'ersetzt' Hähnchenschlegel oder Putenkeule, wurde wie von einem Koch neben (Styropor-)Pommes und Plastik-Erbsen 'angerichtet'.

"Ich bin seit zwei Jahren bei PETA dabei, war auch schon bei anderen Aktionen! Wäre es nicht so kalt, hätte ich mich auch nur in Unterwäsche hier hingelegt", erzählt die 51-Jährige, die auf ihrem hauchdünnen Body Schulter, Brust und Keule eingezeichnet hat.

Ein aufsehenerregender Protest gegen die fleischproduzierende Industrie, gegen das Tier-Leiden in Intensiv- und Biotierhaltung.  Motto: "Möchten Sie gegessen werden? – Tiere auch nicht!" 

"Ohne Provokation erreicht man heutzutage nichts mehr! Deshalb symbolisiert unsere Aktivistin, was wäre, wenn Menschenfleisch auf dem Teller liegen würde. Die gängisten Erkrankungen – etwa des Herz-Kreislauf-Systems – gehen auf zu viel Fleischkonsum zurück! Dabei braucht dies der Körper nicht! Der stärkste Mann Deutschlands, Patrik Baboumian, ist überzeugter Vegetarier", erklärt Patrique-Robert Noetzel – und schüttet noch ein wenig mehr Ketchup über Waltraud.

Mehr als 400 Flyer haben Patrique-Robert Noetzel (23) und Verena Jung (18) in nur 45 Minuten an interessierte Passanten verteilt.

"Die Leute kaufen nur billig, billig! Am besten beim Discounter ein ganzes Hähnchen für drei Euro – das geht einfach nicht! So wird diese schreckliche Massentierhaltung nur unterstützt", schimpft Taxifahrer Peter Gäckle (64). Der Tierfreund isst maximal zwei Mal pro Woche Fleisch.

Laut PETA werden jährlich allein in Deutschland rund eine Milliarde Kühe, Schweine, Hühner, Truthähne, Enten, Gänse, Kaninchen und andere Tiere geschlachtet. "Zählt man die Fische dazu, sind es sogar 2,5 Milliarden getötete Tiere", weiß Noetzel.

Am morgigen Dienstag steigt die Aktion in Saarbrücken und Köln.

Mehr Infos gibt´s online unter www.veganstart.de.

Eine (fast) nackte junge Frau als 'Produkt', als Stück Fleisch – wenn da mal nicht die Feministinnen zum Gegenprotest ausholen... 

pek

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