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„Lösungen für globales Problem“: Mannheimer osapiens gewinnen Deutschen Gründerpreis

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - In Berlin sind die Gewinner des renommierten Deutschen Gründerpreises geehrt worden. Unter den Siegern auch das Start-up osapiens aus der Quadratestadt. Was die so machen:

And the winner is... Großer Jubel beim Team von „osapiens“! Das junge Unternehmen aus Mannheim hat am Dienstag (13. September) in Berlin den renommierten Deutschen Gründerpreis gewonnen und sich in der Finalrunde gegen zwei Konkurrenten durchgesetzt. Vorgeschlagen werden die Unternehmen durch die rund 300 Experten des Deutschen Gründerpreises.

Mannheimer Unternehmen osapiens gewinnt Deutschen Gründerpreis in Berlin

Die osapiens-Gründer Alberto Zamora (45), Stefan Wawrzinek (40) und Matthias Jungblut (35) haben Software-Lösungen entwickelt, die Informationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette sammeln – vom Rohmaterial über das fertige Produkt bis zum Verkauf an den Endkunden, ebenso über Ereignisse außerhalb des Produktionsprozesses. All diese Informationen und deren von KI-gestützte Beurteilung helfen, nicht nur besser, sondern auch nachhaltiger, zeit- und kostensparender zu planen.

Die Gründerpreis-Jury hat entschieden, den Preis in der Kategorie Aufsteiger an das Gründerteam aus Mannheim zu verleihen, weil sie eine „neue Lösung für ein globales Problem“ gefunden hätten. „Transparenz und Risikomanagement bei Lieferketten machen Sie für Unternehmen denkbar einfach. Und damit haben Sie großen Erfolg!“ Schon jetzt sei osapiens für rund 200 Unternehmen aus mehr als 40 Ländern im Einsatz – mit über 100 Mitarbeitern aus 25 Ländern. Gegründet wurde das Unternehmen erst 2018.

Die Gründer Alberto Zamora (45), Matthias Jungblut (35) und Stefan Wawrzinek (40, v.li.) haben mit ihrem Mannheimer Start-up „osapiens“ den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger gewonnen.
Die Gründer Alberto Zamora (45), Matthias Jungblut (35) und Stefan Wawrzinek (40, v.li.) haben mit ihrem Mannheimer Start-up „osapiens“ den Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Aufsteiger gewonnen. © presseportal.de

Unternehmen osapiens aus Mannheim: Das ist der Deutsche Gründerpreis

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer und einer der renommiertesten Wirtschaftspreise in Deutschland überhaupt. Er wird 2022 bereits zum 20. Mal vergeben. Ziel der Initiative ist es, erfolgreiche Gründer und ihre Unternehmen sichtbar zu machen und durch die vielfältige Unterstützung noch erfolgreicher.

Der begehrte Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, Start-up, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. In der Kategorie Start-up war Aleph Alpha GmbH aus Heidelberg nominiert, ging aber letztendlich leer aus. Deren virtueller Assistent beantwortet künftig dank künstlicher Intelligenz die Fragen der Heidelberger Bürger in Rathaus und Bürgerämtern.

Hochkarätiges Kuratorium unterstützt Deutschen Gründerpreis

Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalist und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE & Co. KGaA, die Gruner + Jahr GmbH, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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Auch Manfred Schnabel, Präsident der IHK Rhein-Neckar gratuliert: „Osapiens gewinnt in der Kategorie Aufsteiger, Aleph Alpha war unter den letzten drei in der Kategorie Start-up. Eine beeindruckende Leistung! Wir freuen uns mit den geehrten Gründerinnen und Gründern; wir freuen uns aber auch für unsere Region. Die Erfolge zeigen, wie stark die Gründerszene bei uns ist, wie gut das Umfeld an Hochschulen, Netzwerken und Infrastruktur für Start-ups.“ (PM/pek)

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