Zahlen und Entwicklungen im Überblick

Coronavirus in Mannheim: Erste Todesfälle – OB Kurz mit emotionalem Statement

Mannheim – Das Gesundheitsamt meldet weitere Coronavirus-Fälle. Es gibt außerdem die ersten Todesfälle. Alle Entwicklungen in der Quadratestadt:

  • Zahl der Coronavirus-Infizierten in Mannheim steigt auf 251 Fälle an.
  • Zwei Todesfälle bestätigt die Stadt Mannheim.
  • Seit dem 23. März besteht in Mannheim wegen des Coronavirus ein Kontaktverbot
  • Gesundheitsamt teilt Test-Ergebnisse zwischen 7:30 bis 17 Uhr telefonisch mit.
  • Am 30. März wird im Uniklinikum das erste „Corona-Baby“ geboren
  • Alle aktuellen Zahlen und Entwicklungen in unserem News-Ticker: 

Update, 18:52 Uhr: In Mannheim gibt es die ersten Todesfälle. Wie die Stadt am Mittwochabend bestätigt, sind zwei über 80 Jahre alte Männer aus Mannheim gestorben. Beide litten bereits seit mehreren Jahren an schwerwiegenden chronischen Erkrankungen. Einer der beiden Männer ist am Dienstag, der andere am Mittwoch in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben.

Leider mussten wir damit rechen, dass auch unsere Stadt irgendwann solche traurigen Nachrichten erreichen. Unsere Anteilnahme gilt den Familien der Verstorbenen. Uns allen wird in diesem Moment sehr deutlich bewusst, wie ernst die Situation ist und dass wir noch nicht über eine Entwarnung sprechen können. Und diese ersten beiden Todesfälle zeigen auch, wie wichtig die Reduzierung von sozialen Kontakten ist, um die vorerkrankten und die älteren Menschen zu schützen“, so Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

An der Uniklinik Mannheim herrscht seit tagen Besuchsverbot. (Symbolbild) 

Die Zahl der Infizierten in Mannheim steigt weiter an. Mittlerweile sind 251 Menschen am Coronavirus erkrankt. Die weit überwiegende Zahl aller Erkrankten zeigen laut Stadt nur milde Krankheitsanzeichen. 71 Personen sind wieder genesen.

Coronavirus in Mannheim: Kontaktverbot verlängert – massive Einschränkungen an Ostern

Update, 17:21 Uhr: Bis über Ostern bleibt das Kontaktverbot bestehen, das haben Bund und Länder am Mittwoch beschlossen. Die Verlängerung gilt bis zum Ende der Schulferien am 19. April. Allerdings wird bereits am 14. April über die aktuelle Lage in Deutschland gesprochen und entschieden, wie es weitergehen wird. Ob eine Lockerung kommen wird, ist bislang noch völlig unklar.

Die Osterfeiertage sollten nur mit den Angehörigen des eigenen Haushalts verbracht werden. Auf private Reisen und Besuche von Verwandten muss verzichtet werden.

Coronavirus in Mannheim: Shisha-Bars trotz Verbot geöffnet – Gäste und Betreiber erwartet Anzeige

Update vom 1. April, 14:25 Uhr: Die Polizei Mannheim erwischt in der Nacht auf Mittwoch zwei Shisha-Bars in den Quadraten T und J, die trotz Verbots geöffnet haben. Gegen alle Gäste, die sich teilweise in Küche und Toilette vor der Polizei verstecken wollen, werden Anzeigen erstattet. Der Besitzer der Bar im J-Quadrat muss außerdem mit einem erhöhten Bußgeld rechnen, da er bereits in der Vorwoche sein Lokal trotz Verbots für Gäste geöffnet hatte. Er versuchte durch abgedunkelte Fenster den Anschein zu erwecken, die Shisha-Bar hätte geschlossen. 

Mannheim: Mit 112 erreichst Du ab sofort Feuerwehr und Rettungsdienst

Ab 1. April erreichst Du unter dem Notruf 112 nicht nur die Feuerwehr, sondern auch den Rettungsdienst. Die neu gegründete Integrierte Leitstelle Mannheim gGmbH (ILS) koordienert ab sofort die Anrufe. Der Betrieb, der nach zwei Jahren vorarbeit nun endlich starten kann, erfolgt durch die Stadt Mannheim und das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Mannheim. Die ILS ist darüber hinaus auch Zuständig für besondere Ereignisse auf dem Rhein und sie überwacht Liegenschaften des Amtes für Feuerwehr und Katastrophenschutz, den Fahrlachtunnel sowie Schleusen und Brücken auf der Friesenheimer Insel. Zur Warnung der Bevölkerung vor Gefahren würden auch die 65 Mannheimer Sirenen von der ILS ausgelöst.

Die Inbetriebnahme der Integrierten Leitstelle ist ein weiterer Schritt zur Verbesserung der medizinischen Versorgung der Mannheimer Bevölkerung. Uns ist enorm wichtig, dass für alle Bürgerinnen und Bürger eine optimale medizinische Versorgung gewährleistet ist", betont Frank Berner, Präsident des DRK-KV Mannheim e.V. „Durch den gemeinsamen Betrieb der Integrierten Leitstelle können wir die Hilfsleistungen in der Planung besser aufeinander abstimmen und so eine optimale rettungsdienstliche Versorgung sicherstellen.

Coronavirus in Mannheim: Über 230 Menschen erkrankt

Update, 19:21 Uhr: Es gibt zehn neue Corona-Fälle in Mannheim. Insgesamt sind 236 Menschen erkrankt. 62 Personen sind bereits wieder genesen. 

Für Mannheim gibt es ab sofort eine Plattform auf der Geschäfts und Lokale aufgelistet sind, die Lieferdienste, Online-Angebote und telefonische Beartungen anbieten.

Coronavirus in Mannheim: Erstes „Corona-Baby“ geboren – Mutter trägt ab sofort Mundschutz

Update, 17:06 Uhr: Am Uniklinikum in Mannheim ist am Montagabend (30. März) das erste „Corona-Baby“ auf die Welt gekommen. Wie ein Sprecher des Klinikums mitteilt, ist die Mutter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mutter und Kind seien beide wohlauf. „Die Geburt ist völlig normal und ohne Komplikationen verlaufen“, so Dr. med. Barbara Filsinger, Leiterin des Mutter-Kind-Zentrums am Universitätsklinikum Mannheim. Die Mutter und ihr neugebornener Sohn sind nun in einer Isolierstation untergebracht. Sie kann ihren Sohn ganz normal stillen. Aber: Einen Mundschutz trägt sie vorsichtshalber trotzdem. 

Allerdings sind die Schutzmaßnahmen während der Entbindung etwas ungewohnt gewesen: „Wir haben vorausschauend einen kompletten Kreißsaal speziell für Frauen reserviert, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Dort tragen alle Hebammen und Ärzte Schutzkittel, FFP-2-Masken und Schutzbrillen“, berichtet Filsinger.

Bereits als in Mannheim die ersten Coronavirus-Fälle bekannt geworden sind, hat das Uniklinikum eine getrennte Station für werdende und frisch entbundene Mutter, die infiziert sind, eingerichtet. Ein speziell zugeordnetes und geschultes Team betreut dort die Mütter und Kinder völlig getrennt von anderen Patienten. Ob das Coronavirus in neun Monaten zu einem Baby-Boom führen wird, wird sich übrigens zeigen.

Coronavirus in Mannheim: Neue Vorgaben! Wer jetzt den Corona-Test machen darf

Update, 15:20 Uhr: Das Gesundheitsamt passt in Absprache mit den Mannheimer Kliniken die Kriterien für einen Coronavirus-Test an. Damit setzt es die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Insituts um. 

Es dürfen nun auch Personen auf das Coronavirus getestet werden, die Krankheitssymptome der oberen und unteren Atemwege aufzeigen und außerdem 

  • bis maximal 14 Tage vorher mit einem Coronavirus-Infzierten Kontakt hatten
  • in einer Pflegeeinrichtung oder Krankenhaus in Verbindung mit einer Häufung von Pneumonien betroffen sind
  • in der Pflege, im Krankenhaus oder einer Arztpraxis tätig sind.
  • bis maximal 14 Tage vorher in einem Risikogebiet war und Krankheitssyptome aufzeigen
  • mindestens einen Risikofaktor erfüllen (zum Beispiel über 60 Jahre alt sind oder Vorerkrankungen wie Herz-Kreislauf-, Leber-, Nieren oder chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Diabetes mellitus, Immunsuppression oder sonstige prädisponierende chronische Erkrankungen haben).

Coronavirus in Mannheim: An diesen Gabenzäunen kannst Du Spenden anbringen!

Update vom 31. März: Seit Beginn der Ausgangsbeschränkung gilt es, die Verbreitung des Coronavirus durch das Reduzieren von sozialen Kontakten einzudämmen. Der Rückzug in die eigenen vier Wände als Präventionsmaßnahme ist das Gebot der Stunde. Doch was wird aus den Menschen in Mannheim, die kein Dach über dem Kopf haben? Erst recht in der Corona-Krise, in der viele Obdachlosen-Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen geschlossen haben? Damit diese nicht auf der Strecke bleiben, haben Miriam Rausch und Olivia Köhler die Facebook-Seite MannheimerGabenzaun gestartet. Über einen sogenannten Gabenzaun können Menschen dringend benötigte Dinge wie Hygieneartikel, Essen und Kleidung spenden – ohne dabei gegen das Kontaktverbot zu verstoßen. 

Hier findest Du Gabenzäune in Mannheim:

  • Am Marktplatz
  • Am Basketballplatz vor dem Gewerkschaftshaus 
  • Auf dem Quartiersplatz an der Teufelsbrücke im Jungbusch
  • Am Neumarkt in der Neckarstadt-West

Das Team vom Gabenzaun weist darauf hin, Sicherheitsabstand zu wahren, die Waren wasserfest zu verpacken und den Inhalt auf die Tüten zu schreiben. 

Coronavirus in Mannheim: 226 Infizierte – 45 Patienten wieder gesund

Update, 18 Uhr: Acht weitere Fälle werden am Montagnachmittag vom Gesundheitsamt gemeldet. Somit sind 226 Menschen in Mannheim am Coronavirus erkrankt. Weiterhin zeigt die Mehrheit der Infizierten nur milde Symptome. 45 Personen wird bereits wieder gesund.

Update, 21:30 Uhr: Am Freitag ereignet sich ein unfassbarer Vorfall im Q6/Q7: Ein Mann geht auf zwei Frauen los – weil sie ein asiatisches Aussehen haben. Er sagt „Corona“, bespuckt, beschimpft und schlägt die Frauen. Eine wird dabei verletzt. Die Polizei sucht nun dringend nach Zeugen, um den Täter ausfindig zu machen. Denn der ist nach dieser Attacke spurlos verschwunden.

Coronavirus in Mannheim: Ein Vorfall in Q6/Q7 schockiert. (Archivbild)

Update vom 30. März, 13:30 Uhr: Medizinisches Personal kämpft für uns an vorderster Front gegen das Coronavirus und ist somit dringend auf Schutzkleidung angewiesen. Das scheinen diese dreisten Diebe jedoch nicht verstanden zu haben. In der Nacht auf Montag, 30. März brechen sie nämlich die verschlossene Tür eines Lagerraums im Haus 16 des Mannheimer Klinikums auf und lassen unter anderem Einmalhandschuhe und Mundschutz mitgehen. Am frühen Morgen stellt der Werkschutz diesen Diebstahl fest. Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Mannheim-Neckarstadt unter der ☎ 0621/3301-0 zu melden.

Coronavirus in Mannheim: 218 Menschen infiziert – 34 wieder gesund 

Update vom 29. März, 17:20 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Mannheim ist auf 218 gestiegen. Das sind 22 neue Coronavirus-Fälle seit Freitag. Wie die Stadt am Sonntag mitteilt, zeigte die überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten nur milde Symptome. Sie können in häuslicher Quarantäne verbleiben. In Mannheim sind außerdem bisher 34 Personen genesen und durften die Quarantäne verlassen. 

Coronavirus in Mannheim: Polizei auf Corona-Streife – mehrere Partys gestoppt

Update vom 29. März, 15 Uhr: Trotz der Warnung der Polizei, die Einhaltung des Kontaktverbots am Wochenende verstärkt zu kontrollieren, konnten es einige Mannheimer einfach nicht lassen: Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, mussten in Mannheim und im Rhein-Neckar-Kreiseinige Partys im Freien beendet werden. 

Coronavirus in Mannheim: Alle News und Zahlen im Überblick

Die Beamten stoppten am Samstag zum Beispiel eine Feier mit 9 Personen in der Beilstraße in Mannheim. Nicht austricksen ließen sich die Beamten auch von einigen Kneipen-Gästen in der Neckarstadt-West, die hinter geschlossenen Rollladen ausgiebig gemeinsam feierten. Die gesamte Polizei-Bilanz der Corona-Streife liest Du hier

Coronavirus in Mannheim: OB Kurz mit Warnung: „Regeln heute nicht ausreizen!“ 

Update vom 28. März: Die Sonne strahlt vom Himmel und alles, was man heute gerne machen würde, ist die Zeit mit Freunden draußen zu verbringen. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz warnt die Bewohner der Quadratestadt angesichts der frühlingshaften Temperaturen während der Coronavirus-Krise, jetzt trotzdem die Verbote zu beachten. Denn die Zwei-Personen-Regel hätte zwar den Sinn, dass sich allein lebende Menschen mit einer Person treffen könnten – doch: „Es macht keinen Sinn, wenn sich Gruppen in immer neuen Zweier-Konstellationen treffen“, schreibt der OB auf Facebook. „Es geht jetzt nicht darum, dass man möglichst die Regeln ausreizt, sondern ihren Sinn versteht: die direkten Kontakte müssen auf ein Minimum reduziert werden!“ 

In Mannheim gilt, wie im Rest des Bundeslandes, seit dem 23. März ein Kontaktverbot. Wann diese Maßnahme wieder gelockert wird, ist noch völlig unklar. Das Kanzleramt hat angekündigt, frühestens am 20. April weitere Entscheidungen zu treffen. Unterdessen wurde einem Mannheimer der Spaziergang a der frischen Luft zum Verhängnis. Denn als er am Freitag gerade auf einem Feldweg unterwegs war, blickte er plötzlich in den Lauf einer Waffe! 

Coronavirus in Mannheim: 196 Fälle – Zahl der Infizierten steigt weiter

Update vom 27. März: Dem Gesundheitsamt Mannheim wurden am Freitag 17 weitere Fälle von nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen gemeldet. Damit liegt die Zahl der bestätigten Covod-19-Fälle in Mannheim bei 196. Die meisten der Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und bleiben in häuslicher Quarantäne. 29 Menschen haben sich im Mannheim schon von der Infektion erholt. 

Coronavirus in Mannheim: Kita-Erzieherin positiv getestet 

In einem Fall handelt es sich um eine in einer Kindertagesstätte beschäftigte Fachkraft. Die zwei in der Kindertagesstätte im Rahmen der Notbetreuung anwesenden Kinder sowie die dort tätigen Mitarbeitenden gelten als Kontaktpersonen

Für sie wurde eine 14-tägige häusliche Isolation ab dem letzten Kontakttag angeordnet. Die Familien und Mitarbeitenden wurden bereits persönlich informiert. 

Kita-Erzieherin aus Mannheim positiv auf das Coronavirus getestet (Symbolbild). 

Das Gesundheitsamt ermittelt nun die weiteren Kontaktpersonen aller nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der gefährdeten Gruppen, nimmt Kontakt mit diesen auf und begleitet diese während der häuslichen Quarantäne. 

Coronavirus in Mannheim: Fast alle öffentlichen Toiletten geschlossen 

Die Stadt Mannheim betreibt im Stadtgebiet insgesamt 13 öffentliche Toilettenanlagen. Aus Gründen des Infektionsschutzes werden sechs Toilettenanlagen geschlossen sowie die jährliche Winterschließung von sechs weiteren Toilettenanlagen verlängert. Einzige Ausnahme ist die öffentliche Toilettenanlage am Hans-Böckler-Platz, die bei der Versorgung der Wohnungslosen eine wichtige Rolle hat. 

Bei folgenden öffentlichen Toilettenanlagen wird die reguläre Winterschließung, die normalerweise bis April angesetzt ist, vorerst verlängert: 

  • MA- Lindenhof, Rheinpromenade/Rennershofstraße
  • MA-Lindenhof, Emil-Heckel-Str./ Lanz-Park
  • MA-Neckarau, Rheingoldplatz
  • MA-Rheinau-See
  • MA-Vogelstang-See
  • MA-Stadt J6
  • Begegnungsstätte 

Folgende Toiletten bleiben vorerst geschlossen: 

  • MA-Feudenheim, Odenwaldstraße
  • MA-Seckenheim, Hauptstraße
  • MA-Vogelpark/Karlstern
  • MA-Schönau, Endhaltestelle Ortelsburgerstraße
  • MA-Luzenberg, Haltestelle am Kiosk 
  • MA-City, E1

Coronavirus in Mannheim: Stadt übernimmt Elternbeiträge für April 

Das Land Baden-Württemberg stellt, wie in einer Mitteilung des Landes am 27. März kommuniziert, den Kommunen 100 Millionen Euro als Hilfsnetz für Familien im Rahmen der Corona-Krise zur Verfügung. Dieser Betrag soll unter anderem eine Unterstützung bei den Elternbeiträgen für geschlossene Krippen, Kindergärten und Horte mit beinhalten. 

Die Stadtverwaltung Mannheim erarbeitet kurzfristig für den Gemeinderat eine Vorlage mit der Empfehlung, die Elternbeiträge für den Monat April 2020 für die kommunalen Kindertagesstätten zu verzichten und ebenso die freien Träger bei den Elternbeiträgen für April 2020 bis zur Höhe der kommunalen Beiträge finanziell zu unterstützen.

Die Stadt Mannheim und die beiden Kirchen hatten für den Monat April den Beitragseinzug gestoppt. In einem Arbeitstreffen mit den beiden Kirchen und den weiteren freien Trägern hatte die Stadt Mannheim das weitere gemeinsame Vorgehen vereinbart. Dieser Austausch wird weiterlaufen, nun mit verbesserter Ausgangslage und veränderten Fragestellungen. Ziel bleibt es weiter gemeinsam im Sinne der Familie eine gute und stabile Kinderbetreuung auf Dauer in Mannheim sicherzustellen. 

Die Stadt Mannheim sowie die beiden Kirchen und die weiteren freien Träger bewältigen derzeit in gemeinsamer Abstimmung die Notbetreuung für Kinder in den Krippen, den Kindergärten und in der Kindertagespflege sowie für Schulkinder und erhalten damit einen maßgeblichen Teil der sozialen Infrastruktur in Mannheim aufrecht.

Coronavirus in Mannheim: Zahl der Infektionen steigt auf 179

Erstmeldung vom 26. März: Dem Gesundheitsamt Mannheim sind bis heute Donnerstagnachmittag (26. März/16 Uhr) elf weitere Coronavirus-Fälle gemeldet worden. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim insgesamt auf 179. Die weit überwiegende Zahl aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und kann in häuslicher Quarantäne verbleiben. 

Coronavirus in Mannheim: Vier Covid-19-Erkrankte werden in Uniklinik behandelt 

Wie ein Sprecher der Universitätsklinik auf MANNHEIM24-Anfrage mitteilt, werden aktuell vier Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung intensivmedizinisch behandelt. Sie sind zwischen 63 und 70 Jahre alt und werden alle beatmet. Ein Patient ist an der künstlichen Lunge angeschlossen. 

Coronavirus in Mannheim: Gesundheitsamt teilt Testergebnisse telefonisch mit

Alle Personen, die in Mannheim an den drei Kliniken auf eine Corona-Infektion getestet worden sind, werden seit dieser Woche zentral durch Mitarbeiter des Gesundheitsamts über das Testergebnis informiert. Sowohl bei einem positiven als auch bei einem negativen Testergebnis kontaktiert Dich das Gesundheitsamt telefonisch (7:30 bis 17 Uhr). Obwohl die Informationen schnellstmöglich erfolgen, kann es aber einige Tage dauern, bis die Ergebnisse vorliegen. Falls Dein Test bei einem niedergelassenen Arzt erfolgt ist, nimmt das Gesundheitsamt bei einem positiven Testergebnis Kontakt zu Dir auf

Aufgepasst: Grundsätzlich gilt bis zum Vorliegen des Testergebnisses, dass Du zu Hause bleiben musst, enge Kontakte unter zwei Metern meiden und eine gute und regelmäßige Händehygiene einhalten sollst!  

Coronavirus in Mannheim: Einschränkende Maßnahmen notwendig 

  • Grünschnitt: Die Sammlung des Grünschnitts ist eingestellt worden. Bitte den Grünschnitt vom Gehweg zu entfernen und in Deinem Garten deponieren. Neue Abholtermine werden bekannt gegeben. Auch an den Recyclinghöfen wird der Grünschnitt  nicht mehr angenommen. 
  • Sperrmüll: Ab sofort können keine neuen Sperrmülltermine mehr vereinbart werden. Die Sperrmüllsammlungen, die bereits bis Ende April vereinbart worden sind, sollen noch abgeholt werden. Schrott (Fahrradrahmen, Eisen, Metall etc.) und E-Schrott (Waschmaschinen, Kühlschränke etc.) kann ab sofort nicht mehr mitgenommen werden und soll daher nicht mehr auf die Gehwege gestellt werden. Hier kann es stellenweise zu zeitlichen Verzögerungen kommen. 
  • Altkleider: Derzeit werden die Altkleidercontainer nur noch eingeschränkt angefahren und geleert. Im Hinblick auf mögliche überfüllte Annahmestellen, sollst Du nach Möglichkeit bitte vorerst keine Altkleider abgeben. 
  • Behälterreinigung: Auch diese Leistung steht bis auf weiteres nicht zur Verfügung. 
  • Behältertausch/Behälterneuaufstellungen: Hier kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Diese einschränkenden Maßnahmen sind erforderlich, um mit den vorhandenen Personalkapazitäten die Müllentsorgung (Restmüll, Bioabfall, Papier und Wertstoff) zu gewährleisten.
  • Recyclinghöfe: Friesenheimer Insel und Morchhof – Aufgrund der hohen Nachfrage kann es derzeit zu längeren Wartezeiten bei der Anlieferung von Abfällen kommen. Die Abgabemöglichkeit besteht für Dich ausschließlich, wenn du in Mannheim wohnst. Es finden Zugangskontrollen statt. Soweit möglich, wirst Du gebeten, von Abfallanlieferungen abzusehen. 

Stadtentwässerung in Mannheim: Nur Toilettenpapier gehört in die Toilette!  

Zurzeit gehen bei der Stadtentwässerung Mannheim vermehrt Anfragen nach der korrekten Entsorgung von Klopapier-Ersatzstoffen ein. Feuchte Toilettentücher, Babyfeuchttücher oder auch Kosmetiktücher gehören in den Restmüll

Ausschließlich Klopapier ist über die Toilette zu entsorgen. Auf dem Weg durch die rund 830 Kilometer lange Kanalisation wird das Abwasser durch mehrere Pumpwerke geleitet. In den Engstellen der Kanalisation verknoten sich die Feuchttücher ineinander, sodass sie die Pumpen verstopfen und zum Stillstand bringen können. 

Die Pumpen müssen dann von den Mitarbeitern ausgebaut und aufwendig von Hand gereinigt werden. Im Gegensatz zu trockenem Toilettenpapier bestehen feuchte Reinigungstücher aus Materialien wie Polyester, Viskose oder Zellstoff. Diese Materialien machen die Tücher unter anderem reißfest, sodass sich diese im Abwasser nur sehr langsam oder gar nicht auflösen. Daher bittet Dich die Stadtentwässerung um die korrekte Entsorgung dieser Stoffe über den Restmüll.

PM/esk/jol

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Eliran Kendi

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Kommentare

Mompfred
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Wie viele der Erkrankten sind im KH, wie viele sind intensiv pflichtig, wo kommen die intensiv pflichtigen her (Deutschland, Italien, Frankreich)?
Wie alt sind die Infizierten und wie ausgeprägt sind die Symptome?