Alle Infos im Ticker

Corona in Mannheim: Die aktuellen Fallzahlen im Stadtgebiet

Mannheim - Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter an, doch die Maskenpflicht wird leicht gelockert. Alle Infos und Entwicklungen im Ticker:

Update vom 10. November: Wie das Gesundheitsamt am Dienstag mitteilt, gibt es 68 neue Corona-Fälle in Mannheim. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten auf insgesamt 3.018. Von den Erkrankten sind 1.750 wieder genesen. Die Zahl der aktuellen Fälle betrögt 1.251. Am Dienstag liegt die 7-Tage-Inzidenz bei 149,7 und damit etwas höher als am Vortag.

Update vom 9. November: In Mannheim gibt es 81 neue Corona-Fälle. Das bestätigt das Gesundheitsamt am Montagnachmittag. Die Zahl der Erkrankten steigt somit auf insgesamt 2.950 an. Bislang sind in Mannheim 1.699 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 1.234 akute Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 146,1.

Update vom 8. November: In Mannheim sind in den letzten 24 Stunden 31 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Damit gibt es in der Stadt insgesamt 2.869 Infizierte. Von diesen sind 1.675 bereits wieder genesen und 1.177 noch akut. Trotz steigender Zahlen sinkt die 7-Tage-Inzidenz auf 149,7.

Corona in Mannheim: Die aktuellen Fallzahlen im Stadtgebiet

Update vom 6. November: Die Stadt Mannheim passt ihre Allgemeinverfügung an: Ab Samstag (7. November) gilt die Maskenpflicht nur noch in ausgewählten Bereichen von montags bis samstags von 9 Uhr bis 21 Uhr. Die Stadt stellt klar, dass nur Fußgänger einen Mundschutz tragen müssen. Die neue Allgemeinverfügung ist zunächst – wie die neue Landesverordnung – bis zum 30.11.2020 befristet.

AktuellVgl. z. Vortag
Fälle gesamt2.869+31
Genesen1.675+15
Aktive Fälle1.177+149
Gestorben17-
7-Tage-Inzidenz149,7-7,7

Außerdem gilt ab Sonntag in Baden-Württemberg neue Einreise-Regeln. Die Quarantänezeit wird von 14 Tagen auf 10 Tagen verkürzt. Hiermit wird den wissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung getragen, dass COVID-typische Symptome im Durchschnitt 5 Tage, jedoch spätestens 10 Tage nach Infektion auftreten. Eine sofortige Befreiung von der Quarantänepflicht mit Vorlage eines negativen Testergebnisses bei Einreise wird jedoch nicht mehr generell möglich sein. Neu ist hingegen die Möglichkeit, die Quarantänedauer mit der Vorlage eines negativen Testergebnisses zu verkürzen. Dabei darf der Test frühestens am fünften Tag nach der Einreise durchgeführt werden. Weitere Infos zu den Einreise-Regeln sind auf der Seite des Landes Baden-Württemberg nachzulesen.

Corona in Mannheim: Weitere Neuinfektionen – der aktuelle Stand am Freitag

Das Gesundheitsamt bestätigt am Freitag (6. November) 66 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Mannheim auf insgesamt 2.771 an. Von den Erkrankten sind 1.672 wieder genesen und 1.082 gelten als aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz 157,4.

Mannheim: VGH entscheidet über Eilanträge – ändern sich die Corona-Regeln?

Update vom 5. November, 15:17 Uhr: Seit Montag gelten die neuen Corona-Regeln des Lockdown Light. Aber nicht jeder will die massiven Einschränkungen protestlos akzeptieren, weshalb zahlreiche Eilanträgen am Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim eingereicht worden sind. Am Freitag werden die ersten Anträge von rund 30 Verfahren abgearbeitet. Die Richter müssen unter anderem über Eilanträge von einem Berufsmusiker, Bordellbetreiber und Hotelgast entscheiden. Ein erstes Urteil wurde bereits von den Richtern am Verwaltungsgerichtshof gefällt.

Angefochten werden die Vorgaben auch von Hotels, Spielhallen, Restaurants, Fitnessstudios, Kosmetikstudios, einem Tattoostudio, einer Tanzschule, einer Wettannahmestelle und von Privatpersonen. Der Verwaltungsgerichtshof hat in der Vergangenheit bereits das Beherbergungs- sowie Bordellverbot gekippt. Ob dieses Mal wieder wichtige Entscheidungen fallen, wird sich zeigen.

Unterdessen werden dem Gesundheitsamt Mannheim 84 weitere Corona-Fälle gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim seit Beginn der Corona-Pandemie auf insgesamt 2.705; davon sind 1.660 Personen wieder genesen. Aktuell gelten über 1.000 Covid-Fälle im Stadtgebiet als aktiv!

Die aktuellen Corona-Zahlen für Mannheim im Überblick:

(Quelle: Gesundheitsamt Mannheim, Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Stand: 5. November, 16 Uhr)

Corona in Mannheim: Inzidenz-Wert sinkt – aber Nachverfolgung wird immer schwerer

Update vom 4. November, 17:46 Uhr: In Mannheim gibt es 68 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf insgesamt 2.621. Von den Erkrankten sind 1.615 wieder genesen. Es gibt in der Stadt noch 989 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 159.

Gemeinnützige Vereine und zivilgesellschaftliche Organisationen können fünf weitere Monate lang Anträge auf finanzielle Unterstützung stellen. Diese Verlängerung der Unterstützung hat das Kabinett am Dienstag (3. November) beschlossen. Die Hilfe der Landesregierung richtet sich an Organisationen, die durch die Corona-Krise unverschuldet in Not geraten sind, bislang keine andere finanzielle Unterstützung erhalten haben und in den Zuständigkeitsbereich des Ministeriums für Soziales und Integration fallen.

Die Unterstützung erfolgt durch eine jeweils einmalige Förderung von maximal 12.000 Euro pro Verein oder Organisation, die nicht zurückbezahlt werden muss. Die Mittel sollen zur Deckung zwangsläufiger Fixkosten bei gleichzeitig seit dem 11. März 2020 entgangenen Einnahmen (Eintrittsgelder, Spenden oder Einnahmen aus Veranstaltungen) dienen.
 

Corona in Mannheim: Ist das Virus völlig außer Kontrolle?

Update vom 4. November, 9:18 Uhr: Die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben nach Einschätzung von Gesundheitsminister Manfred Lucha „keine komplette Kontrolle mehr“ beim Nachvollziehen von Corona-Infektionen. Im Südwesten könne bei etwa 60 Prozent der Infektionen der Ursprung nicht mehr festgestellt werden. In Mannheim sieht die Lage ähnlich aus. Wie der Mannheimer Morgen berichtet, könne das Gesundheitsamt die neuen Infektionen im Stadtgebiet ebenfalls noch zu rund 60 Prozent nachvollziehen. Beim Großteil der neuen Fälle handle es sich in Mannheim um Kontaktpersonen bereits bekannter Infizierter, zum Beispiel um enge Familienmitglieder, zitiert die Zeitung den Gesundheitsamtschef Peter Schäfer.

Laut Gesundheitsminister Lucha unternehme die Landesregierung von Baden-Württemberg aktuell alles, um die Gesundheitsämter mit mehr Personal auszustatten. „Am 1. Dezember müssen wir jede Infektionslage kennen, einschätzen und nachvollziehen können.“

Mannheim: Erschreckender Corona-Stand – Inzidenz schießt in die Höhe

Update vom 3. November, 19:48 Uhr: Das Gesundheitsamt bestätigt am Dienstag 89 neue Corona-Fälle in Mannheim. Damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 2.553 an. Bislang sind in Mannheim 1.586 Personen genesen, damit gibt es 950 akute Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 170,3.

Der Fachbereich für Wirtschafts- und Strukturförderung hat unter der Telefonnummer 0621-293 3351 (Montag bis Freitag von 8:30 bis 16:00 Uhr) eine Hotline eingerichtet. Die Hotline dient als Anlaufstelle für alle Fragen, die Unternehmen im Zusammenhang mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie, zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten oder den aktuellen Rechtsverordnungen haben. 

Update vom 2. November, 19 Uhr: Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt am Montag den siebzehnten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim. Eine über 90 Jahre alte Frau aus Mannheim ist in einem Krankenhaus verstorben.

In der Quadratestadt gibt es 64 neue Corona-Fälle. Somit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie 2.464, davon sind 1.576 wieder genesen. Es gibt noch 871 aktive Fälle, das sind 46 mehr als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 151,6.

Corona in Mannheim: Diese Regelungen gelten im November

Update vom 2. November, 9 Uhr: Ab heute gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung mit harten Einschränkungen für den Alltag. Noch bis zum 30. November greift der „Lockdown 2.0“ in ganz Deutschland. Das sind die neuen Regeln in Mannheim:

  • Kontakte: Treffen oder Feiern im privaten oder öffentlichen Raum mit maximal 2 Haushalten oder wenn alle miteinander verwandt sind. In allen Fällen gilt: höchstens 10 Personen.
  • Einzelhandel: Bleibt unter Hygieneauflagen geöffnet. Maximal ein Kunde auf 10 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gesteuerter Zutritt, Warteschlangen sollen vermieden werden.
  • Gastronomie: Schank- und Speisegaststätten, Bars, Clubs, Kneipen aller Art werden geschlossen. Ausnahmen für Speisen zur Abholung oder Lieferung. Betriebskantinen bleiben unter Hygieneauflagen weiter geöffnet.
  • Kultur: Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Kultur-, und Freizeiteinrichtungen (Theater, Kinos, Museen, etc.) werden geschlossen. Spielplätze im Freien dürfen genutzt werden.
  • Dienstleistungen: Kosmetik-, Tattoo- und Piercingstudios werden geschlossen. Medizinische Behandlungen (z.B. Physiotherapie, medizinische Fußpflege oder Massagen) sind möglich. Friseure und Sonnenstudios bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet. Bordelle müssen schließen.
  • Sport: Öffentliche und private Sportstätten werden geschlossen (zum Beispiel Fitnessstudios, Tanzschulen, Sportvereine). Schimmbäder sind für Schul- und Studienbetrieb geöffnet. Sport alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes auf öffentlichen oder privaten Sportanlagen erlaubt. Spitzen- und Profisport ohne Zuschauer möglich. Sport auf weitläufigen Anlagen wie Golf- oder Tennisplätzen sowie Reitanlagen ist erlaubt. Auch Hundesport und Rehasport sind erlaubt.
  • Bildung und Betreuung: Alle Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet. Weiterbildungseinrichtungen für theoretische Seminare bleiben geöffnet. Sportkurse oder ähnliches sind verboten.
  • Gesundheit und Soziales: Schutzvorkehrungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen. Keine Isolation der Betroffenen. Übernahme der Kosten von regelmäßigen Corona-Schnelltests für Patienten und Besucher.
  • Religion und Todesfälle: Gottesdienste und Beerdigungen sind unter Hygieneauflagen erlaubt.
  • Arbeiten: Home Office überall dort, wo es möglich ist. Notwendige Geschäftstreffen im Rahmen des Arbeitsbetriebes möglich. Betriebe müssen Hygieneauflagen anpassen.
  • Reisen und Beherbergung: Verzicht auf private Reisen sowie Besuche von Verwandten; Keine überregionalen touristischen Ausflüge; Keine Busreisen zu touristischen Zwecken; Fahrgemeinschaften zur Schule oder Arbeit erlaubt; Übernachtungsangebote nicht für touristische Zwecke erlaubt; Dauercamping weiter erlaubt; Geschäftliche, notwendige Reisen und Übernachtungen erlaubt.

Dementsprechend sind in Mannheim ab heute nicht nur Hallenbäder und Sporthallen für die Öffentlichkeit geschlossen, sondern auch das Nationaltheater, die Kunstgalle und die Reiss-Engelhorn-Museen. Am Sonntag hat die Stadt Mannheim außerdem mitgeteilt, dass auch der Luisenpark und Herzogenriedpark bis zum 30. November für Besucher geschlossen ist. Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat die Regeln während des Corona-Lockdowns noch einmal in einer Übersicht zusammengefasst. Weiterhin gilt für folgende Einrichtungen folgendes:

  • Bildungseinrichtungen wie Musikschulen, Kunstschulen, Jugendkunstschulen, Archive und Bibliotheken können weiter geöffnet bleiben. Auch hier sind jedoch die entsprechenden Hygienevorgaben zu beachten.
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    Stadtbibliothek Mannheim bleibt geöffnet, öffentliche Veranstaltungen abgesagt.
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    Städtische Musikschule Mannheim bleiben weiterhin geöffnet, Konzertveranstaltungen sind abgesagt. Öffentliche Musikschulen werden analog zu den allgemeinbildenden Schulen behandelt.
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    Jugendtreffs und Jugendhäuser - Angebote der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit bleiben weiterhin unter Einhaltung der schon bisher geltenden strengen Hygieneauflagen geöffnet. Es gelten an die vorhandenen Räumlichkeiten angepasste Teilnehmerbegrenzungen sowie die durchgehende Maskenpflicht. Möglich sind feste Gruppenangebote, Spielangebote mit Abstandsregeln, ein Spieleverleih oder Online-Angebote.
     
    Psychologische Beratungsstellen und Frühe Hilfen sind weiterhin offen.
     
    Schulen und Kitas bleiben unter Beachtung der Hygienevorgaben weiterhin geöffnet. Sofern es hier neue Verordnungen des Landes gibt, werden wir darüber informieren.
     
    ABG-Recyclinghof Friesenheimer Insel bleibt bis einschließlich Mittwoch (4. November) geschlossen.

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) setzt im Heidelberger und Mannheimer Stadtgebiet ab sofort auf verschiedenen Linien zusätzliche oder größere Busse ein. Damit sollen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie aktuell stark besetzte Fahrten im Schülerverkehr entlastet werden.Die einzelnen Zusatzfahrten für Mannheim und Heidelberg sind im Internet unter www.rnv-online.de/schulbus-ma zu finden.

Corona in Mannheim: Luisen- und Herzogenriedpark geschlossen

Update vom 1. November, 18:20 Uhr: Aufgrund der Verschärfung der Regelungen der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg müssen Luisenpark und Herzogenriedpark ab Montag (2. November) zunächst bis zum 30. November 2020 für Besucherinnen und Besucher GESCHLOSSEN werden.

Derweil sind bis heute Nachmittag 34 weitere Corona-Infektionen gemeldet worden (Stand: 16:00 Uhr). Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 2.400. Bislang sind in Mannheim 1559 Personen genesen. Damit gibt es in in der Quadratestadt 825 akute Fälle. Obgleich die Corona-Fallzahlen weiter stark ansteigen, schlagen vor allem junge Mannheimer an Halloween über die Stränge.

Corona in Mannheim: Verstöße gegen Gastro-Sperrstunde – Gäste fliehen vor Polizei

Update vom 31. Oktober, 17:55 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Mannheim hat sich um 64 weitere Fälle auf insgesamt 2366 erhöht. Damit gibt es in der Quadratestadt derzeit 792 akute Fälle. Unterdessen meldet die Polizei mehrere Verstöße gegen die Sperrzeit für Gastronomiebetriebe. Eine Gaststätte in den E-Quadraten soll sogar am Samstagmorgen um 5 Uhr noch geöffnet gehabt haben. Ein Zeuge hat zuvor den Beamten mitgeteilt, dass Gäste noch an Spielautomaten spielen und Getränke konsumieren würden. Beim Eintreffen der Polizisten flüchten mehrere Gäste aus der Kneipe. In einer Parkgarage neben der Gaststätte stellen die Beamten schließlich fünf verdächtige Personen – gegen den Betreiber wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Corona in Mannheim: Mann stirbt an Covid-19 – Inzidenzwert sinkt zweiten Tag in Folge

Update vom 30. Oktober, 19 Uhr: Das Gesundheitsamt Mannheim bestätigt am Freitag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Ein über 50 Jahre alter Mannheimer ist in einem Krankenhaus gestorben. Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der Stadt steigt im Vergleich zum Vortag um 93 an. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Corona-Fälle auf 2.302. Bislang sind in Mannheim 1549 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim noch 737 akute Corona-Fälle. Schon den zweiten Tag in Folge sinkt der 7-Tages-Inzidenz-Wert. Er beträgt aktuell 149,7, am Donnerstag lag er noch bei 151,3.

Corona in Mannheim: Inzidenzwert sinkt wieder – neue Regeln ab Montag 

Update vom 29. Oktober, 20:45 Uhr: Das Gesundheitsamt meldet bis Donnerstagnachmittag 100 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion im Stadtgebiet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 2.209. Noch immer kann das Gesundheitsamt alle Infektionswege nachvollziehen, die meisten Neuinfizierten haben sich bei bereits positiv getesteten Kontaktpersonen angesteckt.

Bislang sind in Mannheim 1.497 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in noch Mannheim noch 697 akute Corona-Fälle. Zum ersten Mal seit Anfang Oktober ist der 7-Tages-Inzidenz in Mannheim im Vergleich zum Vortag wieder gesunken. Er beträgt aktuell 151,3 am Vortag lag er der Wert bei 153,2.

Corona in Mannheim: Fast 3.000 Verfahren seit Beginn der Pandemie

Update vom 29. Oktober: Seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland Mitte März sind in Mannheim mehr als 2.900 Verstöße gegen die Corona-Maßnahmen festgestellt und geahndet worden. Das erklärt Désirée Leisner, Sprecherin des Dezernats für Sicherheit und Ordnung, gegenüber dem Morgenweb. Eine genaue Auflistung, welche Taten genau begangen worden sind, gebe es nicht. Bis Juni sei es aber eher um unzulässige Ansammlungen gegangen, seitdem befasst sich die Bußgeldbehörde der Stadt Mannheim eher mit Verstößen gegen die Maskenpflicht, der Quarantänepflicht und der Gaststättenkontrollen. Die Bußgelder befinden sich zwischen 50 und 5.000 Euro.

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Corona in Mannheim: Inzidenz-Wert steigt weiter – diese Verschärfungen gelten ab Montag

Update vom 28. Oktober, 21 Uhr: Dem Gesundheitsamt werden bis Mittwochnachmittag 83 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 2.109. Bislang sind in Mannheim 1.474 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 620 akute Fälle. Die 7-Tages-Inzidenz steigt in Mannheim innerhalb eines Tages von 142 auf 153,2.

Angesicht der steigenden Corona-Infektionszahlen haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder am Mittwoch in einer Videoschalte zu weitreichenden Einschränkungen im öffentlichen Leben entschlossen. Diese Maßnahmen sollen ab dem 2. November in ganz Deutschland gelten:

  • Kontaktbeschränkung: Der gemeinsame Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist nur noch maximal zwei Hausständen mit maximal 10 Personen gestattet. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen und in Wohnungen gelten als inakzeptabel.
  • Private Reisen: Bürger*innen werden dazu aufgefordert auf private Reisen und Verwandtenbesuche zu verzichten. Das gilt sowohl für das Inland, als auch für überregionale touristische Ausflüge. Hotelübernachtungen sollen im November nur noch für notwendige und nicht für touristische Zwecke erlaubt werden.
  • Veranstaltungen die der Unterhaltung dienen, sollen einen ganzen Monat lang untersagt werden. Sportveranstaltungen im Profibereich sollen ohne Zuschauer stattfinden.
  • Freizeit: Kinos, Theater, Opern- und Konzerthäuser, Museen, Messen, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Bordelle, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Nicht erlaubt ist auch der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen.
  • Gastronomische Einrichtungen: Restaurants, Gaststätten, Bars, Kneipen, Cafés Diskotheken, Clubs und ähnliche Einrichtungen müssen bis Ende November geschlossen bleiben. Die Abholung und Lieferung von Speisen und der Betrieb von Kantinen bleibt erlaubt.
  • Dienstleistungen: Kosmetik- und Massage- und Tattoostudios müssen schließen. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Ergo, Physio und Logotherapie und die Fußpflege bleiben weiter erlaubt. Auch Friseure dürfen weiterhin geöffnet bleiben.
  • Geschäfte: Im Gegensatz zum umfassenden Lockdown im Frühjahr bleibt der Groß- und Einzelhandel unter Auflagen zur Hygiene weiterhin geöffnet. In den Geschäften darf sich jedoch nur ein Kunde pro 10 Quadratmetern Verkaufsfläche aufhalten.
  • Schulen, Kitas und Kinderkrippen bleiben im Gegensatz zum Lockdown im Frühjahr weiterhin geöffnet.

Corona in Mannheim: Bald alle Gaststätten wieder dicht – diese Regeln sollen kommen

Update vom 28. Oktober, 16 Uhr: Bund und Länder sollen sich nach Informationen der „Funke Mediengruppe“ auf eine Schließung aller gastronomischen Einrichtungen ab dem 2. November geeinigt haben. Demnach sollen Restaurants, Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen geschlossen werden. Erlaubt ist weiter die Lieferung und Abholung von Essen für den Verzehr zu Hause. Auch Kantinen dürfen öffnen.

Ein Hinweisschild auf die Maskenpflicht in Mannheim

Zudem sollen sich Bund und Länder auf eine Verschärfung der Kontaktbeschränkung geeinigt haben. Ab dem 2. November sollen sich im Freien nur noch Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Die Personenanzahl ist auf zehn beschränkt. Auch im Profisport wird es Änderungen geben: So sollen ab dem 2. November keine Zuschauer mehr ins Stadion dürfen – auch nicht in der Bundesliga.

Corona in Mannheim: Diese extremen Verschärfungen drohen

Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie in Mannheim scheint kaum beherrschbar zu sein. Trotz vieler Verschärfungen, wie einer ausgeweitete Maskenpflicht, steigen die Inkektionszahlen in der Quadratestadt weiter an. Am Dienstag (27. Oktober) hat die 7-Tage-Inzidenz einen Wert von über 140.

Um einem weiteren rassanten Anstieg entgegenzuwirken, diskutieren Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder über weitere Maßnahmen. Diese sollen ab dem 2. November in ganz Deutschland – und somit auch in Mannheim – gelten. Zwar ist in der Beschlussvorlage, die der Bild-Zeitung vorliegt, nichts von einem Lockdown zu lesen, allerdings erinnern die strengen Regeln stark daran. Folgende Verschärfungen sind geplant:

  • Gastronomie: Bars, Kneipen und Gaststätten sollen schließen.
  • Freizeit: Kinos, Konzerthallen, Opern, Theater, Freizeitparks, Spielhallen und Bordelle sollen zu machen.
  • Sport: Fitnessstudios, Schwimmbäder und Sportanlage sollen dicht machen.
  • Hotellerie: Übernachtungen für touristische Zwecke sollen verboten werden.
  • Kontaktverbot: Nur noch zwei Haushalte mit maximal 10 Personen dürfen sich in der Öffentlichkeit treffen.
  • Einzelhandel: Personenbegrenzung von einem Kunden pro 25 Qudaratmeter Verkaufsfläche.
  • Dienstleistungen: Bereiche der Körperpflege (ausgenommen Friseure und Physiotherapeuten) verboten.
  • Schulen und Kitas dürfen weiterhin offen bleiben.

Corona in Mannheim: Oberbürgermeister Peter Kurz hält nichts von „Lockdown Light“

Noch sind diese Beschlüsse nicht abgesegnet, dass es aber zu Verschärfungen kommen wird, ist ziemlich sicher. Allerdings steht Peter Kurz, Oberbürgermeister von Mannheim, einem „Lockdown Light“ sehr kritisch entgegen. Gegenüber dem Mannheimer Morgen erklärt der 57-Jährige, dass eine solche Maßnahme „mehr Schaden als Nutzen“ bringe. Man solle demnach erst die Entwicklung der bereits getroffen Regeln Mitte Oktober abwarten.

Kurz glaubt auch nicht, dass die möglichen Verschärfungen einen deutlichen Rückgang der Infektionszahlen bringen werden. Der jüngste Anstieg sei nicht an stark kontrollierten öffentlichen Orten, wie Restaurants verursacht worden. Für die betroffenen Betriebe hätten die Maßnahmen jedoch große wirtschaftliche Auswirkungen. Der Oberbürgermeister hält hingegen einen kurzen, zeitlich begrenzten Lockdown von sieben bis maximal 14 Tagen sinnvoller.

Corona in Mannheim: Weiterer Todesfall – Zahlen rasen in die Höhe

Das Gesundheitsamt der Stadt Mannheim bestätigt einen fünfzehnten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Mannheim. Eine über 80 Jahre alte Frau aus Mannheim ist in einem Krankenhaus verstorben. Bis Dienstagnachmittag werden dem Gesundheitsamt 35 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim auf insgesamt 2.026.

Bislang sind in Mannheim 1.445 Personen genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 566 akute Fälle. Die Mehrzahl der Neuinfektionen sind enge Kontaktpersonen von bereits positiv gemeldeten Fällen, die sich auch schon in Quarantäne befinden. Das Landesgesundheitsamt gibt den 7-Tages-Inzidenzwert für Mannheim mit 142 an. (jol)

Rubriklistenbild: © MANNHEIM24/Klaudia Kendi-Prill

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