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4 Wochen nach Chemie-Unfall im Mühlauhafen Mannheim – Ursache noch immer unklar

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Auch vier Wochen nach dem Chemie-Unfall mit 17 Verletzten im Mühlauhafen ist die Unglücksursache völlig unklar. Niemand weiß, warum giftige Dämpfe ausgetreten sind:

Sie kommen einfach nicht voran! Auch einen Monat nach dem Chemieunfall am Mannheimer Hafen am 23. August im Mühlauhafen ist ein Ende der Ermittlungen zu den Ursachen noch nicht abzusehen. Ein Gutachter untersuche die knapp 200 Fässer mit Hydrosulfit aus einem Container, aus dem giftige Dämpfe entwichen waren, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mannheim gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Bislang gebe es keine neuen Erkenntnisse zu dem dramatischen Vorfall.

Chemie-Unfall in Mannheim: Gutachter tappt bislang im Dunkeln

Die Behörde ermittelt, da der Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung besteht. Im Moment richten sich die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt. Insgesamt 17 Menschen werden am 23. August durch den Austritt giftiger Dämpfe in der Werftstraße leicht verletzt. Die Bevölkerung war dazu aufgerufen, aufgrund der Gefahrenlage Türen und Fenster geschlossen zu halten.

Ein Sachverständiger des Fachgebiets Gefahrgut und Logistik untersucht die Behälter mit dem Reinigungsmittel für die Textilindustrie auf dem Gelände der BASF.

Mannheim: Unglücks-Container der BASF für Türkei bestimmt

Der Chemiekonzern wollte den Container vom Mühlauhafen aus in die Türkei schicken. Im Jahr verkauft das Unternehmen mehrere Tausend Tonnen davon. Die beschädigte Ladung in dem Container umfasste 22 Tonnen. Der Bergung des Inhalts war ein schwieriges Manöver, weil der erhitzte Container lange auf eine Temperatur abgekühlt werden musste, die das Öffnen erlaubte.

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Hydrosulfit neigt bei unsachgemäßer Handhabe zur Selbstentzündung. Die Folge: Bei der Verbrennung entstehen Schwefeldioxid und Schwefel. Es wird vermutet, dass eine solche Reaktion in dem Container abgelaufen sein könnte. Das Einatmen von Schwefeldioxid kann zur Reizung von Augen und Atemwegen führen. (dpa/pek)

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