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Chemie-Unfall in Mannheim: Einsatz nach 10 Tagen endlich beendet

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Von: Daniel Hagen

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Mannheim - Eine Woche nach dem Chemie-Unfall im Mühlauhafen ist der Container geöffnet worden. Mittlerweile sind alle Fässer weg und der Einsatz beendet.

Update vom 2. September, 12:45 Uhr: Jetzt hat auch die Stadt Mannheim Entwarnung gegeben. Die 200 Fässer seien geborgen worden und auch der Container werde heute noch von einer Spezialfirma abtransportiert. Der Einsatz ist damit nach 10 Tagen endlich beendet und es kehrt wieder Ruhe am Mühlauhafen ein.

Bürgermeister Specht lobt Zusammenarbeit nach Chemie-Unfall in Mannheim

„Die reibungslose Zusammenarbeit insbesondere mit der Polizei, der BASF, der Hafengesellschaft, dem Terminalbetreiber Contargo, der Staatsanwaltschaft und dem LKA hat zu einem erfolgreichen Abschluss des Einsatzes und der Bergung der Fässer geführt“, lobt Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim. Auch Oberbürgermeister Peter Kurz dankt allen Einsatzkräften.

Die Stadt Mannheim wird sich nach Ende des erfolgreichen Einsatzes mit ihren Partnern zusammensetzen, um den Chemie-Unfall zu analysieren und Optimierungspotential auszuloten. Währenddessen sind die Ermittlungsbehörden am Werk und versuchen herauszufinden, was genau passiert ist – und ob oder wie man es hätte verhindern können.

Alle Chemie-Fässer am Mannheimer Hafen sind geborgen worden

Update vom 2. September, 09:15 Uhr: Nach Informationen des Mannheimer Morgens ist die Bergung der 200 Fässer am Mannheimer Mühlauhafen endlich abgeschlossen. Am Donnerstagabend sei gegen 22:30 Uhr das letzte Fass aus dem Container geholt und inspiziert worden. Jetzt sind die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beschäftigt.

Bergung der Fässer am Mannheim Hafen geht weiter

Erstmeldung vom 1. September: Wann wird der Einsatz am Mühlauhafen in Mannheim endlich enden? Seit über einer Woche sind rund um die Uhr Feuerwehrleute vor Ort, um einen Container voll mit Chemikalien-Fässern vor einer erneuten Reaktion zu bewahren. Damit soll ein weiterer Ausbruch wie am Dienstag (23. August) verhindert werden, bei dem 17 Personen durch eine ätzende Gaswolke verletzt worden sind.

Chemie-Unfall in Mannheim: Hälfte der Fässer geborgen

Wie Vertreter der Stadt Mannheim, der Feuerwehr und der BASF bei einer Pressekonferenz mitteilen, soll der Container in Mannheim am Mittwoch (31. August) geöffnet werden – und so kommt es auch. Gegen 17 Uhr sei der Behälter voller Fässer „problemlos“ geöffnet worden. Da die Einsatzkräfte zuvor eine Kamera über eine Sonde eingeführt haben, bleiben böse Überraschungen aus. Seitdem hat das über eine Woche hinweg erarbeitete Bergungskonzept begonnen.

Demnach werden die 200 Fässer jetzt einzeln mit einem speziellen Bergegerät aus dem Container geholt, genau untersucht und anschließend zur Vernichtung in die BASF gefahren. Diese Arbeit könne, laut Erstem Bürgermeister Christian Specht, etwa zwei bis drei Tage dauern. Wie die Stadt Mannheim mitteilt, sind mittlerweile etwas mehr als die Hälfte der Fässer geborgen worden. Am Donnerstag (1. September) soll es ab 16 Uhr weitergehen.

Dokumente des Chemie-Unfalls in Mannheim werden an Ermittlungsbehörden weitergegeben

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Genaue Aussagen zu den bisherigen Erkenntnissen dürfe die Stadt derzeit aber nicht machen, weil alles Dokumentierte am Ende bei den Ermittlungsbehörden landen wird, die herausfinden sollen, ob etwas beim Transport falsch gemacht worden sei. Bei einer ersten Pressekonferenz nach dem Chemie-Unfall erklärt Linda von dem Bussche, Leiterin Sicherheit und Umwelt der BASF, dass das Unternehmen mit den gewonnenen Erkenntnissen die Sicherheit verbessern wolle. (pm/dh)

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