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Chemie-Unfall im Mannheimer Hafen – was passiert mit den anderen Containern?

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Von: Teresa Knoll

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Mannheim - Zwei Tage nach dem Chemie-Unfall im Mühlauhafen beruhigt sich die Lage wieder. MANNHEIM24 hat beim Hafen nachgefragt, was nun weiter passiert:

Ein Chemie-Unfall im Mannheimer Hafen, bei dem sich eine Chemikalie erhitzt und Dämpfe freigesetzt werden, legt den Verkehr zu Wasser und zu Land lahm. Die Frage ist nun: Wie geht es im Mühlauhafen weiter? Auf Anfrage beim Hafen Mannheim hat sich ein Sprecher gegenüber MANNHEIM24 dazu geäußert, was weiter mit den Containern passiert.

Chemie-Unfall in Mannheim: Hafen nach und nach wieder geöffnet

Demnach sei das Terminal am Mittwoch (24. August) noch bis 22 Uhr komplett stillgestanden. „Weder Züge noch Schiffe oder Lkw konnten abgefertigt werden“, wie der Sprecher schreibt. Nach und nach seien Teile des Mannheimer Hafens in Abstimmung mit der Feuerwehr wieder geöffnet worden.

Das Leercontainerdepot kann nach Angaben des Sprechers den Betrieb wieder aufnehmen und auch die Zufahrt für Schiffe sei wieder freigegeben. Außerdem könne man zeitnah bei Contargo, einem Logistik-Unternehmen, wieder auf die Container zugreifen.

Chemieunfall in Mannheim: Fässer im Hafen entzünden sich

Im Mühlauhafen haben am Dienstag (23. August) aus bisher ungeklärter Ursache Chemikalien in Fässern reagiert. Die 200 Fässer gehören der BASF. Der Container, in dem sie sich befinden muss heruntergekühlt werden, bevor er geöffnet werden kann.

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Dabei haben sich giftige Dämpfe und eine bis zu 150 Meter hohe Rauchsäule entwickelt. Anwohner mussten Türen und Fenster geschlossen halten. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (24. August) haben Vertreter der Einsatzkräfte, der BASF und der Stadt Mannheim über die Lage im Hafen informiert.

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