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Uniklinikum Mannheim: Warnstreik der Ärzte – das müssen Patienten wissen

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Von: Peter Kiefer

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Mannheim - Im laufenden Tarifstreit gehen jetzt auch die rund 600 Ärzte am Universitätsklinikum Mannheim in den Warnstreik. Was das für Patienten bedeutet:

Sie gehen oft an ihre physischen und psychischen Grenzen – und nicht erst durch die Corona-Pandemie weit darüber hinaus: Ärzte. Die Gewerkschaft Marburger Bund hat für Donnerstag (31. März) im Rahmen des laufenden Tarifstreits zu einem ganztägigen Warnstreik von Ärzten aufgerufen, der auch das Uniklinikum Mannheim betreffen wird. Eine Notdienstvereinbarung stellt die Patientenversorgung sicher.

StadtMannheim (Baden-Württemberg)
Einwohnerzahl309.721 (Stand: 31. Dezember 2020)
Fläche145 km²
OberbürgermeisterDr. Peter Kurz (SPD)

Mannheim: Ärzte-Warnstreik am Uniklinikum – das müssen Patienten wissen

Dank der Notdienstvereinbarung werden wichtige Bereiche am Universitätsklinikum Mannheim nicht von der Arbeitsniederlegung der Mediziner betroffen sein: Alle Notfälle können in gewohnter Weise behandelt werden, ebenso alle bereits stationär aufgenommenen Patienten.

Außerdem von allen Streikmaßnahmen ausgenommen sind alle nicht aufschiebbaren onkologischen Operationen und Therapien, die Intensivstationen und Transplantationen. Auch Patienten, die von ihrem Haus- oder Facharzt mit der Bitte um sofortige Behandlung überwiesen werden, können trotz des Streiks wie üblich behandelt werden. Erst kürzlich meldet das Uniklinikum Mannheim, dass OPs verschoben werden müssen – allerdings aufgrund von coronabedingtem Personalmangel.

Auch am Universitätsklinikum Mannheim wird der Regelbetrieb wieder Schritt für Schritt hochgefahren.
Auch am Universitätsklinikum Mannheim steigt der Warnstreik der Ärzte. (Symbolfoto) © Eliran Kendi/MANNHEIM24

Warnstreik am Uniklinikum Mannheim – Notdienstversorgung garantiert

Die Notdienstvereinbarung zwischen der Geschäftsführung des Universitätsklinikums und dem Marburger Bund beruht auf dem einvernehmlichen Grundsatz, dass streikbedingte Einschränkungen die Patienten nicht gefährden dürfen. 

Obwohl durch die Notdienstvereinbarung auch die medizinische Versorgung der Patienten auf den Stationen sichergestellt ist, sollten Patienten und Angehörige berücksichtigen, dass es am Donnerstag zu Beeinträchtigungen im Krankenhausbetrieb kommen wird.

Patienten werden informiert falls Termine ausfallen

Wenn Untersuchungs- oder Behandlungstermine wegen des Streiks nicht eingehalten werden können, werden die Patienten von den einzelnen Kliniken darüber informiert.

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Von der laufenden Tarifauseinandersetzung zwischen dem Verband kommunaler Arbeitgeber (VKA) und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB) betroffen sind rund 600 Ärztinnen und Ärzte am Universitätsklinikum. (PM/pek)

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