Bis zu 300 Stellen fallen weg

Job-Schock bei Bilfinger!

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Jetzt ist es traurige Gewissheit: Bei Bau-Riese Bilfinger werden bis zu 300 Arbeitsplätze gestrichen.

Beim Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger werden die Pläne zum geplanten Stellenabbau konkreter. Nach dem Auftragseinbruch in der Energiesparte will das Unternehmen im Rohrleitungsbau "etwa 200 bis 300 Arbeitsplätze" abbauen, wie Vorstandschef Roland Koch dem "Manager Magazin" in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview sagte. In der Sparte gibt es aktuell 1.100 Beschäftigte. Das Unternehmen hatte Anfang des Monats seine Gewinnziele zusammengestrichen und damit einen Kursrutsch ausgelöst. 

Auch in anderen Konzernteilen werde es Kapazitätsanpassungen geben, wurde Koch weiter zitiert. Die Maßnahmen würden allerdings nicht den Umfang des bereits laufenden Sparprogramms erreichen, bei dem 1250 Stellen gestrichen werden. 

Bilfinger-Vorstandschef Roland Koch.

Bei der Umsetzung der Pläne seien auch betriebsbedingte Kündigungen möglich. "Aber das Gros der Arbeitsplätze werden wir sozialverträglich abbauen", sagte Koch. Mittelfristig will der Bilfinger-Chef der Auftragsflaute im Energiebereich in Deutschland und mehreren europäischen Ländern mit einer stärkeren Internationalisierung begegnen. Koch kündigte an, dass der Industrieservice-Anbieter seinen Kunden verstärkt in die USA, Asien und andere Regionen folgen werde: "Südafrika, aber auch der Mittlere Osten sind hier Stichworte". Mitte November will er weitere Details und neue Wachstumsziele nennen.

dpa/pek

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