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Vieles erinnert noch an das Unglück vom 1. August kurz vorm Mannheimer Hauptbahnhof.

Eine Bilanz der Zug-Katastrophe

Die Unglücksstelle eine Woche danach

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Heute vor einer Woche schockten die Bilder ganz Deutschland! Ein Güterzug rammte kurz vorm Mannheimer Hauptbahnhof einen Eurocity mit 250 Passagieren – 35 Menschen wurden verletzt.

Wenn man die Fotos sieht, kommt es einem vor, als sei es erst gestern passiert – das schreckliche Zugunglück rund 200 Meter vorm Hauptbahnhof mit 35 Verletzten.

Der Güterzug einer niederländischen Transportfirma hatte am 1. August um 20:52 Uhr zwei Waggons des Eurocitys 216 aus den Gleisen gerammt. Schuld war der 60-jährige Lokführer des Güterzuges, der grob fahrlässig gleich mehrere Haltesignale missachtete (MANNHEIM24 berichtete).

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den für eine Leiharbeitsfirma tätigen Lokführer wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung des Bahnverkehrs.

Ob er die Haltesignale ignorierte, weil er gedanklich schon bei seiner in Mannheim geplanten Ablösung und seinem Feierabend war?

Auch wenn alle Verletzten glücklicherweise die Krankenhäuser längst verlassen konnten und der Zugverkehr auch bei den Fernverbindungen seit 7. August wieder uneingeschränkt rollt, sind die Schäden an den Gleisen noch immer deutlich zu sehen.

Der Unfallbereich ist abgesperrt, zwei Weichen müssen noch immer ausgetauscht werden, was den Zugbetrieb aber laut Bahnangaben nicht beeinflusse.

MANNHEIM24 schaute sich an der Unfallstelle um:

Die Unglücksstelle eine Woche danach

pek

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