Großauftrag von Offshore-Windpark

Für 100 Mio. Euro! Bilfinger versenkt Windrad-Fundamente in Nordsee

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Die Bilfinger-Zentrale in der Mannheimer Augustaanlage.

Millionen-Auftrag für Bilfinger nach zuletzt turbulenten Zeiten um den Rücktritt von Chef Roland Koch: Der Mannheimer Konzern installiert 72 Fundamente für Windräder in der Nordsee. 

Nach zuletzt einigem Gegenwind – vor allem für den gescheiterten Chef und Ex-Politiker Roland Koch – hat Bilfinger jetzt einen dicken Fisch an Land gezogen.

Der Mannheimer Engineering- und Servicekonzern installiert 72 Fundamente des neuen Offshore-Windparks Sandbank in der Nordsee. Auftragsvolumen 100 Millionen Euro.

Roland Koch wurde als Vorstandschef durch Herbert Bodner ersetzt.

Mit Spezialschiffen werden die Gründungselemente 90 Kilometer westlich von Sylt in bis zu 34 Metern Wassertiefe im Meeresboden 'versenkt'.

Vorstandsmitglied Joachim Enenkel erklärt: „Bilfinger ist Spezialist für Fertigung, Transport und Installation von Offshore-Gründungen auf hoher See und hat bei zahlreichen Offshore-Projekten seine umfassende Kompetenz unter Beweis gestellt. Der Auftrag wird von unserer neu gebildeten Division Offshore Systems and Grids ausgeführt, in der wir nun innerhalb des Geschäftsfelds Power unsere Wasserbau- und Leitungsbauaktivitäten zusammengefasst haben.“

Im Offshore-Windpark Sandbank (gehört 51 Prozent Vattenfall, 49 Prozent Stadtwerke München) setzt Bilfinger auf das selbst mitentwickelte Schallschutzsystem "Hydro Sound Damper", das die Lärmbelästigung für die Meerestiere in der Bauphase reduzieren soll.

Die Arbeiten in der Nordsee haben bereits begonnen, enden voraussichtlich im Februar 2016.

pek

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