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Chemie-Unfall in Mannheim: Feuerwehr installiert Sonde im Container

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Von: Teresa Knoll

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Mannheim - Nach dem Chemie-Unfall im Jungbusch muss der Container mit den Fässern der BASF gekühlt werden. Der Einsatz geht auch diese Woche noch weiter.

Update vom 29. August, 09:30 Uhr: Der Feuerwehr ist es gelungen, eine Temperatursonde im Inneren des Chemie-Containers am Hafen zu installieren. Dadurch kann laut der Stadt Mannheim das Konzept der Maßnahmen angepasst werden. Der Einsatz wird aber trotzdem wohl noch einige Tage andauern, bis man den Container sicher öffnen und die Fässer der BASF inspizieren kann.

Nach Chemie-Unfall in Mannheim – Anwohner dürfen wieder lüften

Update vom 27. August, 17:15 Uhr: Nach dem Chemie-Unfall im Mannheimer Mühlauhafen ist die Situation weiterhin unverändert, aber nach wie vor stabil, wie die Stadt Mannheim mitteilt. Die Feuerwehr kühle weiterhin den betroffenen Seecontainer, Experten arbeiteten parallel an einem Konzept zur Vorbereitung der nächsten Einsatzmaßnahmen.
 
Im direkten Umfeld des Containers könne aber keine vermehrte Geruchsentwicklung festgestellt werden. AnwohnerInnen im Jungbusch, der Neckarstadt-West und dem westlichen Teil der Innenstadt dürften daher nun auch Fenster und Türen wieder für längere Zeit öffnen. Messungen im Stadtgebiet hätten auch keinerlei erhöhten Werte ergeben, der Aufenthalt im Freien sei unbedenklich.

Chemie-Unfall in Mannheim – Container-Boden durchgebrochen

Update vom 26. August, 18:20 Uhr: Schlechte Nachrichten am Mühlauhafen. Wie Mannheims Erster Bürgermeister dem Mannheimer Morgen erklärt, ist der Boden des mit 200 Chemie-Fässern beladenen Containers offenbar durchgebrochen. Wie groß das Loch ist, ist aber unklar. An der stabilen Lage vor Ort würde das aber nichts ändern. Auch ein plötzlich auftretendes Gewitter mit Starkregen könne laut Specht nichts daran ändern.

Wie die Stadt Mannheim mitteilt, sind derzeit 10 bis 15 Feuerwehrleute vor Ort, die den Container mit rund 1.000 Litern pro Minute kühlen. Demnächst sollen zudem Sonden eingebracht werden, um im Inneren die Temperatur messen zu können. Mithilfe einer Kamera wolle man sich dann ein Bild von den Fässern machen.

Container am Hafen Mannheim soll nächste Woche geöffnet werden

Update vom 26. August, 13:55 Uhr: Ein Sprecher der Feuerwehr teilt dem SWR am Freitag (26. August) mit, dass die Lage im Hafen derzeit stabil sei und die Temperaturanstiege zurückgegangen seien. Die Kühlung werde derzeit alle drei Stunden abgestellt, um die Entwicklung zu beobachten. Der Container mit den Gefahrgut-Fässern könne aber erst kommende Woche geöffnet werden.

Chemie-Unfall im Hafen Mannheim: Fässer können noch nicht geöffnet werden

Erstmeldung vom 26. August, 09:53 Uhr: Der Einsatz im Mühlauhafen Mannheim, bei dem eine Chemikalie reagierte und giftige Dämpfe austraten, dauert seit Dienstag (23. August) an. Zuvor war von der Deutschen Presse-Agentur berichtet worden, dass die Fässer am Freitagabend (26. August) geöffnet werden sollen. Tatsächlich steht der Zeitpunkt aber noch nicht fest, wie ein Sprecher der Feuerwehr Mannheim dem Mannheimer Morgen gegenüber erklärt.

Die Feuerwehr kühlt eine Container, der mit 200 Fässern Hydrosulfit gefüllt ist, nach einem Chemieunfall im Mühlauhafen.
Die Feuerwehr kühlt eine Container, der mit 200 Fässern Hydrosulfit gefüllt ist, nach einem Chemieunfall im Mühlauhafen. © dpa/Dieter Leder

Chemie-Unfall im Hafen Mannheim: Öffnung der Fässer steht noch nicht fest

Damit die Fässer geöffnet werden können, muss die Temperatur stabil bleiben, der Container darf sich nicht wieder erhitzen. Wie Jens Tischer, Teamleiter Planbegutachtung der Feuerwehr Mannheim, auf Nachfrage des Mannheimer Morgen sagt, steht der genaue Zeitpunkt für die Öffnung noch nicht fest. Die Feuerwehr führe weiter Messungen durch und kühle den defekten Seecontainer weiterhin.

Bei dem Chemieunfall wurden 17 Menschen verletzt. Die für die Türkei bestimmten Container entzündeten sich am Dienstag (23. August) selbst. Dabei wurden Schwefeldioxide und andere Schwefelsalze freigesetzt. Laut dem Chemiekonzern BASF ist Schwefeldioxid in niedrigen Konzentrationen ungefährlich. Für die Mannheimer Bevölkerung, insbesondere die Anwohner, habe keine Gefahr bestanden.

Chemie-Unfall im Hafen Mannheim: Fenster weiterhin nur zum Stoßlüften öffnen

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Diese sollen nach Angaben der Stadt trotzdem nach wie vor ihre Fenster nur zum Stoßlüften öffnen und ansonsten geschlossen halten. Gegenüber MANNHEIM24 äußerte sich ein Sprecher des Mannheimer Hafens dazu, was mit den anderen Containern weiter passiert. (dpa/resa)

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