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Verdacht auf Medikamentenallergie? Diese Maßnahmen erleichtern die Diagnose

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Ein Arzt in weißem Kittel mit einem Stethoskop um den Hals unterhält sich mit einem älteren männlichen Patienten (Symbolbild).
Bei Verdacht auf eine Medikamentenallergie hilft nur der Gang zu Arzt. Um die Diagnose zu erleichtern, sollte dieser gut vorbereitet sein (Symbolbild). © imago images / Westend61

Medikamentenallergien sind selten, meist handelt es sich dabei um Unverträglichkeitsreaktionen. Um die Diagnose zu erleichtern und unnötige Risiken bei Allergietests zu vermeiden, sollten Betroffene den Arztbesuch sorgfältig vorbereiten.

Wien – Unerwünschte Medikamentenwirkungen sind glücklicherweise nur selten allergisch bedingt und damit wirklich gefährlich. Dennoch kommt es vor, dass Medikamente, die eigentlich Beschwerden lindern oder vorbeugen sollen, nicht vertragen werden. Um herauszufinden, ob es sich dabei um eine allergische Reaktion handelt, hilft nur der Gang zum Arzt. Für die Diagnose einer Medikamentenallergie ist eine ausführliche Anamnese besonders wichtig, für die Patienten einige Vorbereitungen treffen können.*

So rät die Interessengemeinschaft Allergenvermeidung (IGAV) Hautreaktionen nach der Medikamenteneinnahme möglichst detailliert zu beschreiben oder zu fotografieren. Patienten sollten außerdem den Namen des Medikaments notieren oder die Packung mitbringen. Hilfe bietet auch ein Zeitprotokoll, in dem Betroffene festhalte, wann sie das Medikament eingenommen haben und wann die ersten Symptome eingetreten sind. Auch den Symptom-Verlauf sollten sie schriftlich festhalten. Befunde, die während akuter Beschwerden erstellt wurden (z.B. Differentialblutbild, Entzündungsmarker, Tryptase), sind zur Besprechung mit dem Arzt mitzubringen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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