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Umweltgifte im Blut: Schon Neugeborene sind belastet

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Von: Laura Knops

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Eine Mutter beugt sich zu ihrem Neugeborenen (Symbolbild).
Schon Neugeborene sind mit Schadstoffen belastet - mit bisher unbekannten Folgen (Symbolbild). © IMAGO / Cavan Images

Chemikalien aus Weichmachern, Kosmetik und Arzneimitteln: US-Forscher haben im Blut von Müttern und ihren Neugeborenen sowie deren Nabelschnurblut 109 verschiedene Umweltchemikalien gefunden. 

San Francisco – US-amerikanische Wissenschaftler haben im Blut schwangerer Frauen 109 verschiedene Schadstoffe nachgewiesen* – darunter 55 Chemikalien, die noch nie zuvor im menschlichen Körper gefunden wurden sowie 42 Substanzen, deren Herkunft und Verwendung bisher unbekannt sind. Über die Plazenta scheinen die Schadstoffe auch in das Blut der ungeborenen Kinder zu gelangen.

Die meisten Chemikalien kommen dabei in vielen verschiedenen Produkten vor. So stammen 40 davon aus Weichmachern, 28 aus Kosmetika, 29 aus Medikamenten und 25 aus Haushaltsreinigern. Zudem stellten die Wissenschaftler 23 verschiedene Pestizide, drei Flammschutzmittel sowie sieben polyfluorierte Akylverbindungen (PFAS-Verbindungen) im Blut der Neugeborenen fest. „Diese Chemikalien gelangen wahrscheinlich schon seit geraumer Zeit in das Blut des Menschen, aber erst mit neuer Technologie können wir immer mehr davon identifizieren“, erklärt Tracey Woodruff. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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