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Schuppenflechte: Darum spielen die Gene bei der Hautkrankheit eine große Rolle

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Von: Laura Knops

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Mehr als nur ein Hautproblem: Bei Kindern steigt mit einer Psoriasis auch das Risiko von Folgeerkrankungen (Symbolbild).
Eine gute Hautpflege ist bei Patienten mit Schuppenflechte besonders wichtig (Symbolbild).  © Silvia Marks/dpa-tmn

Jede Schuppenflechte weist einen individuellen Krankheitsverlauf auf: Während manche stark unter der Hautkrankheit leiden, kommen andere ganz gut zurecht. Vorbeugen lässt sich die Erkrankung jedoch nicht.

Köln – In Deutschland haben nach Angaben der Experten schätzungsweise rund zwei Prozent der Bevölkerung eine Schuppenflechte, das sind rund 1,5 Millionen Menschen - oft tritt sie während der Pubertät oder zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr zum ersten Mal auf. Wer jedoch im Laufe seines Lebens eine Schuppenflechte entwickelt und wer nicht, hängt zu großen Anteilen von den Genen ab*.

Die erbliche Veranlagung ist laut Experten des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) der größte Risikofaktor bei der Entstehung der Hautkrankheit. Aber: Nicht jeder Mensch, der eine entsprechende Veranlagung hat, entwickelt auch zwangsläufig eine Schuppenflechte. Welche Faktoren die Erkrankung tatsächlich auslösen, ist bisher nur zum Teil erforscht. Zudem gibt es keine zuverlässigen Tests, die vorhersagen, ob man im Laufe seines Lebens eine Schuppenflechte entwickelt - auch vorbeugen lässt sich diese Erkrankung daher nicht.*24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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