Wann Leitungswasser nicht getrunken werden sollte

Trinkwasser-Qualität: Robert-Koch-Institut warnt vor häufigem Fehler!

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Trinkwasser (Symbolfoto)

Trinkwasser in Deutschland hat wegen strenger Verordnungen eine gute Qualität. Dennoch gibt das Robert Koch Institut Empfehlungen, die man beim hygienischen Umgang mit Leitungswasser beachten soll:

Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) in der „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ aufführt, sei die Qualität des Trinkwassers durch die Überwachung der Trinkwasserverordnung in Deutschland streng geregelt. Dies trage dementsprechend zu einem hohen Niveau im Verbraucherschutz bei.

Leitungswasser trinken: Dieser Fehler wird häufig gemacht

Laut RKI-Studie könne die Qualität des häuslichen Trinkwassers allerdings schlechter sein, als die Qualität des Wassers, das nach der Aufbereitung im Wasserwerk verteilt werde. Das liegt daran, dass Wasser, das längere Zeit in Leitungsrohren steht, das Wachstum und den Übergang von Stoffen aus Rohren begünstigt.

Das Risiko bestünde laut Robert-Koch-Intitut insbesondere dann, wenn die Trinkwasser-Installation nicht fachgerecht ausgeführt worden wäre – zum Beispiel wenn die Rohrleitungsmaterialien nicht nach den chemischen Eigenschaften des örtlichen Trinkwassers ausgewählt oder die Leitungen zu dicht an Warmwasser- oder Heizungsrohren verlegt worden seien. 

Aktuell besteht übrigens eine Warnung vor verunreinigtem Trinkwasser für den Bereich Heidelberg und Dossenheim! Das Gesundheitsamt warnt davor, Leitungswasser zu konsumieren – eine noch nicht identifizierte Substanz würde es blau färben.

Trinkwasser-Qualität: Davor warnt das Robert-Koch-Institut

Konsumenten selbst könnten laut Studie aber einen Einfluss auf die Qualität ihres Trinkwassers nehmen: Trinkwasser, das nach längerer Zeit in der Leitung getrunken wird, kann höhere Konzentrationen von Schwermetallen enthalten, die sich aus Leitungen gelöst haben. Die Empfehlung des Instituts: Trinkwasser, das länger als vier Stunden in der Leitung gestanden hat, solle nicht zur Zubereitung von Speisen und Getränken verwendet werden. „Vor allem Säuglingsnahrung sollte immer nur mit frisch abgelaufenem Wasser zubereitet werden“, heißt es in der Studie.

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kab

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