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Neurodermitis: Welche Kleidung für empfindliche Kinderhaut geeignet ist

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Von: Jasmina Deshmeh

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Ein Junge mit weißem T-Shirt küsst ein Baby mit weißem Body auf den Kopf, während beide im Bett liegen (Symbolbild)
Um stark beanspruchte Neurodermitis-Haut zu schützen, sollten Eltern von Säuglingen und Kleinkindern auf verträgliche Kleidung achten (Symbolbild). © imago images / Westend61

Die Wahl der richtigen Kleidung spielt bei Neurodermitis eine entscheidende Rolle, denn bestimmte Textilien können die Haut zusätzlich reizen und die Beschwerden verstärken. Worauf Eltern achten sollten.

Köln Neurodermitis ist die häufigste Hauterkrankung bei Kindern. Charakteristische Merkmale sind eine gerötete Haut, Juckreiz, Schuppungen und nässende Ekzeme. Meist wechseln sich Schübe mit akuten Beschwerden und symptomfreie Phasen ab. Die Ursachen der Neurodermitis sind wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt. In Frage kommen eine genetische Veranlagung (Atopie) sowie verschiedene Umweltfaktoren. Darunter: Infekte, Allergene wie Pollen und bestimmte Nahrungsmittel, Wetter, eine falsche Hautpflege sowie Stress und Belastung. Auch bestimmte Textilien können die Symptome verstärken. Eltern von Kindern mit Neurodermitis sollten deshalb bei der Wahl der Kinder-Kleidung einiges beachten.*

Um Hautreizungen zu vermeiden, empfiehlt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Kindern mit Neurodermitis möglichst weite Kleidung aus Baumwolle oder Leinen anzuziehen, denn die Materialien sind wärmedurchlässig und atmungsaktiv. Weniger geeignet sind dagegen enge Kleidung und Textilien aus Wolle und Seide, auch wenn es sich dabei um Naturfasern handelt. Zum einen kann die Oberfläche des Materials die Haut reizen, zum anderen kann tierische Wolle Allergien auslösen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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