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Käse macht süchtig: Das ist dran an der Behauptung

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Von: Franziska Irrgeher

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Verschiedene Käsesorten auf einem Teller, dazu Nüsse und ein Aufstrich. Daneben Käsemesser.
Käse gehört zu den beliebten Lebensmittel, egal ob in Scheiben oder flüssig (Symbolbild). © imago images / Panthermedia

Käse soll süchtig machen können, diese Behauptung hält sich hartnäckig. Aber stimmt sie auch? Eine Studie ist dem nachgegangen und es herrscht Uneinigkeit unter den Experten.

Leipzig – Ob auf der Lasagne, Pizza, als Ofenkäse oder pur in ScheibenKäse erfreut sich großer Beliebtheit. Vor allem geschmolzener Käse lässt das ein oder andere Herz höher schlagen. Aber macht Käse tatsächlich süchtig? Die Behauptung, dass man süchtig nach Käse werden kann, findet sich immer wieder und die Meinungen darüber gehen auseinander*, wie 24garten.de* berichtet. Eine Studie hat sich beispielsweise damit befasst, wie süchtig einige Lebensmittel machen und welche Rolle dabei unter anderem Fett und der Glykämische Index spielen.

Der Grund für die Behauptung, Käse mache süchtig, ist Casein. Casein ist ein Protein, das in Käse vorkommt. Während der Verdauung entsteht dann Casomorphin. Dieser Stoff soll das Belohnungszentrum unsers Gehirns stimulieren. Der Grund dafür: Casomorphin soll neugeborene Tiere beruhigen und die Bindung zwischen Jungtier und Mutter stärken. Wirklich süchtig macht Käse aber eher nicht, denn es fehlen die Entzugserscheinungen. Auch wenn die Meinungen der Experten auseinander gehen. *24garten.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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