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Ist es der Norovirus? So erkennen Sie, ob Sie sich angesteckt haben

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Hat der Norovirus einen erwischt, sollte man auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten.
Hat der Norovirus einen erwischt, sollte man auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr achten. © Patrick Pleul/dpa

Das Norovirus führt zu Durchfall und Erbrechen. Lesen Sie hier mehr zu Ansteckung, Symptomen und Therapie bei einer Infektion mit Noroviren.

Eine Norovirus-Infektion verursacht plötzliche Übelkeit, Durchfälle und Erbrechen. Auch Bauchschmerzen und Mattigkeit sind typische Beschwerden einer Magen-Darm-Erkrankung, die durch Noroviren hervorgerufen wurde. Die Körpertemperatur kann leicht erhöht sein, meist kommt es jedoch nicht zu hohem Fieber. 

In der Regel klingen die akuten Symptome bereits nach ein bis zwei Tagen wieder ab.

So werden Noroviren übertragen

Die Viren werden über den Stuhl oder das Erbrochenes des Menschen ausgeschieden. Sie können über Schmierinfektionen direkt von Mensch zu Mensch übertragen werden. Aber auch Speisen und Getränke - etwa verunreinigtes Wasser - sind eine mögliche Infektionsquelle. Erkrankte sind extrem ansteckend, sogar bis zu 48 Stunden nach Abklingen der Symptome. 

Verstärkte Ansteckungsgefahr besteht nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin in Gemeinschaftseinrichtungen wie Krankenhäusern, Kindergärten und Altenheimen. Der Nachweis der Viren ist meldepflichtig. Besonders häufig erkranken demnach Kinder unter 5 Jahren und ältere Menschen über 70.

Behandlung bei Norovirus-Infektion

Bei einem Verdacht auf eine Norovirus-Infektion ist der Hausarzt der richtige Ansprechpartner. Wichtig ist vor allem, den hohen Flüssigkeits- und Elektrolytverlust wieder auszugleichen. Beim schweren Verlauf ist ärztliche Hilfe wichtig. Vor allem Säuglinge und ältere Menschen müssen viel Flüssigkeit zu sich nehmen. Außerdem sollten sich Norovirus-Patienten schonen und im Bett bleiben.

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So schützen Sie sich vor Noroviren

Eine vorbeugende Impfung gegen eine Noroviren-Infektion gibt es nicht. Auch spezifisch wirksame antivirale Medikamente stehen nicht zur Verfügung. Um eine Norovirus-Ansteckung zu verhindern, ist Hygiene absolut notwendig. Händewaschen nach dem Toilettengang oder nach Kontakt mit Erbrochenen sind besonders wichtig. Beim Erbrechen können auch Toiletten, Waschbecken oder Kleidung mit Noroviren verseucht werden.

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Wissenswertes über Noroviren

Noroviren wurden 1972 entdeckt, laut RKI werden immer wieder auch neue Formen der Erreger gefunden. Sie sind sehr resistent gegen Umwelteinflüsse wie Temperaturschwankungen und können länger als zwölf Tage auf verunreinigten Flächen ansteckend bleiben.

Immer wieder kommt es auch zu Ausbrüchen auf Kreuzfahrtschiffen. Ursache könnte nicht nur der enge Raum sein, auf dem die Reisenden leben, sondern auch die Kost: Auf solchen Schiffen werden oft Speisen wie Salate und Meeresfrüchte angeboten.

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dpa

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