Hautschutz

Sonnenbad beendet? So viel Zeit sollten Sie danach im Schatten verbringen

So schön die Zeit im Freien ist: Langer Aufenthalt in der Sonne setzt unserer Haut enorm zu. Wie lange Sie sie nach einem Sonnenbad schonen sollten.

Sonnenstrahlen sind überlebensnotwendig, nicht nur für den Menschen. Auch Pflanzen können nur gedeihen, wenn sie ausreichend Licht abbekommen. Der Mensch kann sogar krank werden, wenn er nicht ausreichend Sonne tankt. Bei Kontakt mit Sonnenlicht leitet der Körper die Produktion von Vitamin D ein. Dafür muss die Sonne aber auf nackte Haut oder die Netzhaut der Augen fallen. Ein ausreichend hoher Vitamin-D-Spiegel ist dem Robert Koch-Institut zufolge wichtig für die Knochenmineralisierung und damit die Knochengesundheit. Außerdem sei Vitamin D an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt und hätte in Beobachtungsstudien positive Wirkung bei Bluthochdruck und Diabetes gezeigt, heißt es weiter.

Doch die Haut muss nicht Stunden der Sonne ausgesetzt werden, um den gewünschten Vitamin-D-Effekt zu erzielen. Wie das Schweizer Bundesamt für Gesundheit informiert, produzieren besonders UV-empfindliche Personen das benötigte Vitamin D in zehn Minuten in der Mittagssonne, normal empfindliche Personen in zwanzig Minuten, und weniger empfindliche Personen in 20 bis 40 Minuten. Empfehlenswerter sei die Sonnenbestrahlung allerdings am Vor- oder Nachmittag, weil die Sonne dann nicht mehr so stark ist.

Sonne satt: Wer sich einen Tag in der Sonne gönnt, sollte danach ausreichend Sonnenbad-Pause einlegen. (Archivbild, Englischer Garten München)

Zwölf Stunden Pause nach einem langen Sonnenbad

Generell gilt allerdings, dass zu langer Aufenthalt in der Sonne ohne Schutz die Entstehung von Hautkrebs fördert. Vor allem Sonnenbrände steigern das Risiko enorm. So informiert das Fachmagazin PTAheute, dass häufig auftretende Sonnenbrände dazu führen können, dass die körpereigenen Reparaturmechanismen die Zellschäden in der Haut nicht mehr vollständig beseitigen können. Langfristig steige dadurch das Hautkrebs-Risiko. Doch auch ohne einen Sonnenbrand stellt ein Sonnenbad eine Belastung für unseren Körper dar. Dieser muss nämlich die potenziell schädliche UV-Strahlung für unseren Körper unschädlich machen. Das gelingt PTAheute zufolge, indem hauteigene Schutzmechanismen aktiviert werden. Dazu gehöre die Bildung von Melanin und die Ausbildung der Lichtschwiele, eine Verdickung der Hornschicht der Haut, die verhindert, dass weniger UV-Strahlen in die tieferen Hautschichten gelangen.

Die zehn häufigsten Allergien: Von Heuschnupfen, Glutenunverträglichkeit bis hin zu Duftstoff- und Sonnenallergie

Bei einer Pollenallergie reagieren Betroffene mit typischen Symptomen wie Niesen, Schnupfen, brennende und tränende Augen, Husten sowie Atemwegsbeschwerden.
Nicht nur Katzen, auch beispielsweise Pferde, Meerschweinchen, Hamster, Kaninchen und sogar Ziegen können bei sensiblen Menschen allergische Symptome verursachen. Es sind nicht die Haare selbst, sondern bestimmte Eiweiße im Speichel, Schweiß, Talg, Urin, Kot oder in den Hautschuppen der Tiere – sogenannte Allergene – die Ursache für die allergischen Reaktionen beim Menschen.
Eine Hausstaubmilbenallergie wird im Volksmund auch fälschlicherweise Hausstauballergie genannt. Dabei ist es nicht der Staub, der die Allergie bei Menschen auslösen kann, vielmehr der Kot der Hausstaubmilbe im Staub. Typische Reaktionen darauf sind dann rote Augen, Dauerschnupfen und ständiges Niesen – Vor allem nachts und morgens nach dem Aufstehen treten die Beschwerden auf, die sich nur schwer von anderen Allergien wie Heuschnupfen oder einer Erkältung unterscheiden.
Betroffene Hautpartien bei einer Sonnenallergie sind vor allem die Arme und Beine sowie Schultern, das Dekolleté, der Nacken und das Gesicht.
Die zehn häufigsten Allergien: Von Heuschnupfen, Glutenunverträglichkeit bis hin zu Duftstoff- und Sonnenallergie

Ausgiebige Sonnenbäder überlasten diese körpereigenen Schutzmechanismen und schädigen so die Hautzellen. Auch ohne Auftreten eines Sonnenbrandes ist eine Sonnenpause von mindestens zwölf Stunden nötig, damit sich die Reparaturmechanismen der Haut regenerieren können, warnt PTAheute.

Rubriklistenbild: © Alexander Pohl/Imago

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