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Bessere Haut dank gesunder Ernährung – Welche Lebensmittel Ihnen helfen können

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Von: Yannick Wenig

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Krankheiten und Unreinheiten der Haut kann man oft auf eine falsche Ernährung zurückzuführen. Welche Lebensmittel helfen, um das Hautbild zu verbessern?

Frankfurt - Für strahlend schöne Haut geben die Menschen in Deutschland jedes Jahr Unmengen an Geld für Cremes und andere Pflegeprodukte aus. Doch ein gesundes Hautbild ist nicht bloß das Ergebnis äußerer Einwirkungen und Pflege. Viel wichtiger ist, die Haut über die Ernährung mit den nötigen Nährstoffen zu versorgen, damit sich diese vor Unreinheiten, Hautkrankheiten und Umwelteinflüssen schützen kann. Einige Lebensmittel eignen sich daher besonders, um das Hautbild nachhaltig zu verbessern, andere können der Haut eher schaden.

Die Haut ist das wohl vielseitigste Organ des menschlichen Organismus. Sie ist eine Art Schutzhülle, die zudem einen wesentlichen Beitrag zur Atmung und zu Stoffwechselprozessen des Körpers leistet. Darüber hinaus ist sie an der Regulierung des Wärmehaushaltes des Körpers beteiligt. Alle vier bis sechs Wochen erneuert sich die oberste Hautschicht eines Menschen komplett. Damit das bei Erwachsenen gut zwei Quadratmeter große Organ dies aber leisten kann, benötigt es bestimmte Nährstoffe. Diese werden über die tägliche Nahrung der Menschen aufgenommen und gelangen über das Blut in die Haut. Wie auch „24garten.de“ berichtet, kann die Ernährung also einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, das Hautbild zu verbessern*. Aber welche Lebensmittel eignen sich dazu besonders? Und welche sind eher schädlich?

Gesunde Ernährung: Welchen Einfluss hat die Wahl der Lebensmittel auf die Haut?

Zunächst einmal gilt, ein gesunder Lebenswandel hilft nicht nur der allgemeinen Gesundheit, sondern auch der Haut. Denn: Wer nicht raucht, auf Alkohol verzichtet und mit seinen Körper mit ausreichend Flüssigkeit - gut zwei bis drei Liter täglich - in Form von Wasser und ungesüßtem Tee versorgt, tut seiner Haut etwas Gutes. Gerade die Flüssigkeitszufuhr spielt dabei eine entscheidende Rolle. Flüssigkeiten stützen die Hautzellen und sorgen für den idealen Transport von wichtigen Nährstoffen. Doch welche Nährstoffe und Lebensmittel fördern ein gutes Hautbild?

Eine Frau hält zwei Hälften einer Zitrone in die Kamera. Sie steht vor einer gelben Wand.
Viele Menschen leiden an Hautproblemen: Eine Umstellung der Ernährung kann helfen. Gerade Zitronen gehören auf den Speiseplan. (Symbolbild) © Imago/Tania Cervian

Grundsätzlich gilt: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Ballaststoffen ist gut für die Haut. Auch sollten Vollkornprodukte den Vorzug vor Lebensmitteln aus Weizenmehl erhalten. Stattdessen sollte der Verbrauch von stark verarbeiteten Lebensmitteln, rotem Fleisch und Zucker minimiert werden. Auch Milchprodukte sollte man nicht im Übermaß konsumieren. Bei guter Ernährung für die Haut geht es aber mehr um eine langfristige Optimierung als um generellen Verzicht. „Diese Ernährungsform enthält wichtige Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente für den Hautstoffwechsel“, erklärt auch Dr. med. Ulrich Ohnemus, Dermatologe und Mitglied im Berufsverband Deutscher Dermatologen (BVDD), gegenüber dem Portal „t-online.de“.

Für eine bessere Haut: Karotten, Brokkoli und Zitrusfrüchte gehören auf den Speiseplan

Wichtig für den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt der Haut ist unter anderem Vitamin E. Es verringert die Narben- und Fleckenbildung auf der Haut und schützt sie vor aggressiven Sauerstoffverbindungen, sogenannten freien Radikalen, die die Hautzellen beschädigen und so zu Unreinheiten und dem schnelleren Altern der Haut beitragen können.

Außerdem benötigt der Körper die Vitamine A und C, die jeweils dafür sorgen, dass die Haut mehr Kollagen herstellt und dieses langsamer abbaut. Optisch macht sich dies ebenfalls bemerkbar. Die Haut wird elastischer und glatter. Bei einer Mangelversorgung des Vitamins wird sie dagegen spröde und trocken. Als gute Vitamin A-Lieferanten gelten beispielsweise Karotten. Eine große Menge Vitamin C beinhalten dagegen viele Kohlsorten wie Rosenkohl, Blumenkohl oder Brokkoli. Aber auch Paprika und natürlich Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen.

Tomate, Avocado: Diese Lebensmittel sind gut für die Haut

Positiven Einfluss auf einige Hautkrankheiten haben auch Lebensmittel, die reich an entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren sind. Zum Beispiel Fisch, Walnüsse oder Leinsamen. Gerade das geschmacksneutrale Leinsamenöl eignet sich perfekt als Zutat im Joghurt oder Quark. Auch Avocados sind reich an ungesättigten Fettsäuren, die der Haut Feuchtigkeit spenden. Zusätzlich beinhaltet die Avocado auch Vitamin E, das die Haut vor äußeren Einflüssen wie der UV-Strahlung schützt.

Ein weiterer Förderer eines gesunden Hautbildes ist die Tomate. Sie beinhaltet Lycopin, einen sekundärer Pflanzenstoff, der die Haut vor Sonneneinstrahlung, Entzündungen und Stress-Symptomen schützen kann. Im Übrigen ist dieser Effekt sogar höher, wenn die Tomaten vor dem Essen gegart oder gekocht werden.

Ähnliche Wirkungen auf die Haut werden aufgrund der in der Kakaobohne enthaltenen Vitamine und Antioxidantien auch dunkler Schokolade nachgesagt. Das gilt aber erst ab einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent. Außerdem muss dabei stets der Zuckergehalt ins Auge gefasst werden.

Gesundes Hautbild: Welche Lebensmittel schaden der Haut?

Denn Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index sollten bei Menschen mit Hautproblemen nicht auf dem Speiseplan stehen, wie „apotheken-umschau.de“ berichtet. Und das gilt eben vor allem für Lebensmittel mit hohem Zuckergehalt und viele Milchprodukte. Sie können zu entzündlichen Hautkrankheiten wie beispielsweise Akne beitragen. So treiben Süßigkeiten und Softdrinks beispielsweise den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Die damit verbundene Insulinausschüttung fördert die Entzündung von Talgdrüsen, es entstehen Pickel. Der Verzicht auf Zucker und sehr zuckerhaltige Lebensmittel kann also wahre Wunder bewirken. (Yannick Wenig) *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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