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Gefahr für Lunge und Herz: Das passiert, wenn Sie bei einem Infekt Sport machen

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Von: Jasmina Deshmeh

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Ein Mann mit Mütze, Jacke und Kopfhörern joggt durch einen Park mit Bäumen (Symbolbild)
Wer erkältet ist sollte nicht Sport treiben, sondern Ruhe halten. Sonst drohen ernsthafte Gesundheitsschäden (Symbolbild) © agefotostock/imago-images

Wer krank ist gehört nicht in die Sportklamotten, sondern ins Bett. Denn auch leichte Erkältungen fordern das Immunsystem und können durch körperliche Anstrengung gefährlich werden.

München – Wer regelmäßig Sport treibt und ein gutes Leistungsniveau erreicht hat, möchte das in aller Regel halten. Umso ärgerlicher ist es, wenn dann eine Erkältung oder sogar ein viraler oder bakterieller Infekt dazwischen kommt. Gerade bei leichten Symptomen kann es einen dann durchaus in den Fingern kitzeln. Doch Vorsicht, auch harmlose Erkältungen sind eine Herausforderung für den Körper, für die er Ruhe und Zeit braucht.*

Bei einem leichten Schnupfen ist moderates Training (sofern man sich fit fühlt) zwar möglich, generell gilt aber immer: Vorsicht ist in jedem Fall geboten. Denn Erkältungssymptome signalisieren, dass der Körper gerade gegen Krankheitserreger ankämpft. Körperliche Anstrengung kann in dieser Situation eine zusätzliche Belastung sein und die Beschwerden verschlimmern sowie den Genesungsprozess hinauszögern. Unbedingt nötig ist eine Sportpause bei Virusinfektionen, denn dann fährt das Immunsystem auf Hochtouren und reagiert mit Fieber, Gliederschmerzen und Husten. Wer in dieser Situation Sport macht, riskiert, dass sich die Viren im Körper verteilen und aufs Herz schlagen. Schlimmstenfalls drohen dann eine Herzmuskelentzündung oder Herzrhythmusstörungen, die lebensgefährlich sein können. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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