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Folgen des Zuckerkonsums: Schon moderate Mengen stören den Fettstoffwechsel

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Von: Laura Knops

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Eine Frau schüttet Zucker in eine selbstgemachte Limonade (Symbolbild).
Getränke mit viel Zucker fördern die Fettproduktion in der Leber. Dadurch steigt das Erkrankungs-Risiko langfristig (Symbolbild). © IMAGO / Westend61

Schon moderate Mengen Zucker können zur Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes oder einer Fettleber beitragen. Ab welcher Menge Zucker gesundheitsschädlich ist, haben Forscher der Universität Zürich untersucht. 

Zürich – Wer zu viel Zucker zu sich nimmt, lebt ungesund. Denn Lebensmittel mit zugesetztem Haushaltszucker sind meist nicht nur sehr kalorienreich und fördern die Entstehung von Übergewicht. Auch zahlreiche Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen im Zusammenhang mit einem hohen Zuckerkonsum. Der Frage, ab wann und insbesondere welcher Zucker sich negativ auf die Gesundheit auswirkt, sind nun Forscher der Universität Zürich nachgegangen*.

Die Ergebnisse zeigen: Bei gleicher Kalorienaufnahme stieg die Fettproduktion in der Leber bei den Probanden, die tägliche Zucker zu sich nahmen, signifikant an. Doch nicht nur die Zuckermenge, auch die Art des Zuckers scheint dabei eine entscheidende Rolle zu spielen. Schon geringe Mengen Zucker führen demnach dazu, dass sich der Leberstoffwechsel umstellt und mehr Fettsäuren produziert. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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