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Gluten in Medikamenten und Kosmetika: Vorsicht, Arzneimittel können Spuren von Gluten enthalten

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Von: Laura Knops

Eine Apothekerin spricht mit Kunden über ein Arzneimittel (Symbolbild).
Gluten in Arzneimitteln und Kosmetikprodukten: Im Zweifel sollten Betroffene beim Arzt oder Apotheker nachfragen (Symbolbild). © imago images / Panthermedia

Wer unter einer Zöliakie leidet, muss das glutenhaltige Lebensmittel möglichst meiden. Doch auch in Arzneimitteln und Kosmetikprodukten kann Gluten stecken.

Stuttgart – Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie reichen oft schon kleinste Mengen eines Lebensmittels aus, um schwere Symptome hervorzurufen. Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit* oder Zöliakie müssen Gluten daher strikt meiden. Doch das Klebereiweiß steckt nicht nur in Nahrungsmitteln wie Brot, Müsli oder Kuchen. Auch Medikamente und Kosmetikprodukte können glutenhaltige Inhaltsstoffe enthalten.

Gluten ist in Form von Weizenstärke in zahlreichen Medikamenten und Kosmetikprodukten als Träger- und Füllstoff zu finden*. Zudem können auch Pulver, Dragees, Augen- und Nasentropfen können Gluten enthalten. Herauszufinden, ob ein Arzneimittel oder Kosmetika Gluten enthalten, ist allerdings nicht immer einfach. Betroffene sollten daher bereits den Arzt oder Apotheker über ihre Krankheit informieren. Dieser kann dann gezielt glutenfreie Alternativen wählen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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