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Darmgeräusche: Wie viel Grummeln ist eigentlich normal?

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Eine Frau mit dunklen langen Harren, grauem Pullover und Jeansshorts greift sich an den Bauch (Symbolbild)
Blummern, Knurren, Grummeln: Über den Tag macht sich der Darm immer wieder bemerkbar (Symbolbild) © Panthermedia/imago-images

Darmgeräusche sind nervig, in den allermeisten Fällen aber harmlos. Bei welchen Geräuschen und Symptomen Sie dennoch zum Arzt gehen sollten.

Heidelberg – Unser Darm gibt Geräusche von sich und das ist auch gut so, denn sie zeigen, dass die Verdauung funktioniert. In bestimmten Fällen können übermäßige Darmgeräusche aber auch darauf hindeuten, dass etwas nicht stimmt – dann sollten Sie besser zum Arzt gehen.* Darmgeräusche sind ein Zeichen dafür, dass das Organ aktiv ist. Sie können sehr unterschiedlich sein und an Grummeln, Glucksen oder Blubbern erinnern. Verantwortlich für die Geräusche ist die sogenannte Peristaltik, die wellenförmige Bewegung der Darm-Muskulatur, die den Speisebrei aus dem Magen erst in den Dünn- und dann in den Dickdarm und schließlich zum Darmausgang befördert.

Darmgeräusche sind zwar lästig, in den allermeisten Fällen aber harmlos. Es gibt aber auch Erkrankungen, bei denen es zu übermäßigen Darmgeräuschen kommen kann. Mediziner sprechen dann von einer Hyperperistaltik, die auf verschiedene Ursachen zurückzuführen ist. So können zischende oder metallisch klingende Geräusche auf ein mechanisches Hindernis hindeuten, durch das der Stuhl den Darm nicht mehr richtig passieren kann. Laut Deutschem Krebsforschungszentrum können veränderte Darmgeräusche in Verbindung mit veränderten Stuhlgewohnheiten, Blut im Stuhl oder Schmerzen auch auf Darmkrebs hindeuten. Halten die Beschwerden längere Zeit an oder kehren sie immer wieder, ist es daher ratsam, einen Arzt aufzusuchen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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