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Corona-Impfung auch für Kinder? Was Eltern jetzt wissen müssen

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Von: Juliane Gutmann

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Am 21.12.2020 ließ sich Joe Biden, gewählter Präsident der USA, gegen Covid-19 impfen. In Deutschland sollen die ersten Corona-Impfungen am 27. Dezember starten.
Am 21.12.2020 ließ sich Joe Biden, gewählter Präsident der USA, gegen Covid-19 impfen. In Deutschland sollen die ersten Corona-Impfungen am 27. Dezember starten. © Carolyn Kaster/dpa

Am 27.12. soll in die Deutschland der erste Bürger gegen Corona geimpft werden. Der Impfstoff gilt für Erwachsene als sicher. Für Kinder gibt es folgende Empfehlungen.

Die Antwort vorab: Kinder können nicht gegen Corona geimpft werden. Auf den Seiten des Robert Koch-Instituts heißt es: „Zunächst stehen die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten“. Mit dem Ziel, die Corona-Pandemie so schnell wie möglich zu stoppen, waren weltweit in Rekordzeit Impfstoff-Entwicklungsprojekte angelaufen. Wo es im Normalfall mehr als ein Jahrzehnt dauern kann, bis ein Impfstoff Marktreife erlangt, ging im Fall der Impfstoffentwicklung gegen den Krankheitserreger Sars-CoV-2 alles sehr schnell. Erst nach Tierversuchen werden Impfstoffe am Menschen erprobt – aus ethischen Gründen zuerst an Erwachsenen und erst an Kindern, wenn bei Erwachsenen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten sind, wie das RKI informiert. Bis es einen Corona-Impfstoff für Kinder geben wird, müssten noch Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit erfolgen.

Und auch ein weiterer Faktor spielt eine wesentliche Rolle, warum die Corona-Impfung für Kinder aktuell keine Priorität hat: „Kita- und Grundschulkinder scheinen nach allem, was bisher bekannt ist, das Infektionsgeschehen nicht in besonderer Weise anzutreiben und erkranken weniger häufig und stark als Erwachsene“, so das RKI.

Corona-Impfung erst ab 16: Was ist mit chronisch kranken Kindern?

Zumindest für Biontechs Impfstoff ist bekannt, dass er erst ab 16 Jahren verimpft werden darf, wie die Pharmazeutische Zeitung (PZ) informiert. Kinder und Teenager bis 16 Jahre werden entsprechend nicht im aktuellen Vorschlag der Ständigen Impfkommission berücksichtigt, der eine feste Impf-Reihenfolge aufgeteilt in sechs Kategorien vorsieht.

Empfehlungen für Eltern mit chronisch kranken Kindern gibt es bisher nicht. So heißt es im Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission (STIKO) für ihre Empfehlungen zur Covid-19-Imfpung nur: „In jüngeren Altersgruppen, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen, sind schwere Verläufe seltener und asymptomatische SARS-CoV-2-Infektionen häufiger“. Allerdings sollen sich die engsten Kontaktpersonen von chronisch kranken Kindern gegen Covid-19 impfen lassen, berichtet die PZ. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Weiterlesen: Schneller Corona-Patient, wer mit Kindern zusammenlebt? Studie kommt zu eindeutigem Ergebnis.

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