Umfrage

Hat nichts mit Überanstrengung zu tun: Dieser Faktor begünstigt Burnout

Ein Burnout kann Menschen völlig aus der Bahn werfen.
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Ein Burnout kann Menschen völlig aus der Bahn werfen.

Wer sich überanstrengt, der kann einen Burnout erleiden, heißt es. Dass dies jedoch nicht ausschlaggebend ist, sondern ein anderer Faktor, zeigt eine Umfrage.

  • Wer einen Burnout erleidet, der fühlt sich chronisch überfordert.
  • Dass jedoch Überanstrengung nicht der ausschlaggebende Faktor für ein Burnout* ist, zeigt eine Umfrage.
  • Es gibt demnach einen viel entscheidenderen Faktor, der Auslöser für einen Burnout ist.

Burnout: Ein Faktor ist entscheidend

Wie die General Social Survey, eine Umfrage, die bereits im Jahr 2016 durchgeführt wurde, jedoch nach wie vor relevant ist, zeigte, begünstigt ein Faktor, ob man einen Burnout bekommt. Und das ist Einsamkeit. Die Studie kam zu dem Ergebnis: Je mehr eine Person überarbeitet ist, desto einsamer fühlt sie sich. Und je größer die gefühlte Einsamkeit ist, desto schneller fühlen sich Menschen überfordert.

Laut der Studie geben Menschen zudem heute 20 Prozent häufiger an, überanstrengt zu sein, als es noch vor 20 Jahren der Fall war. Davon berichteten 50 Prozent, dass der Auslöser von der Arbeit herrühre.

Symptome eines Burnouts sind folgende:

  • Erschöpfung
  • Gedankenkarussell
  • Gefühl von zu wenig Anerkennung
  • psychosomatische Probleme
  • Resignation / Distanziertheit
  • Rückgang der Leistung
  • Depression

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Einsamkeit als Ursache für ein Burnout - und weitere Erkrankungen

Einsamkeit macht uns krank und hat verheerende Folgen für Betroffene. John Cacioppo, ein Experte auf dem Forschungsgebiet Einsamkeit, weiß um die verheerenden Auswirkungen auf die psychische wie physische Gesundheit sowie die Lebenserwartung einsamer Menschen, wie das Portal Businessinsider berichtete. Eine andere Studie zeigte zudem auf, dass das Risiko für einen Herzinfarkt oder eine Herzerkrankung durch Einsamkeit um ganze 30 Prozent steigen kann.

Umgekehrt hat das Ausbleiben von Einsamkeit äußerst positive Effekte: Wer gesellig ist, sich auf Neues einlässt und (wertvolle!) soziale Kontakte pflegt und vor allem dabei ein Gefühl der Geborgenheit empfindet, der beugt Burnout, Angstzuständen und Depressionen vor und stärkt sogar sein Immunsystem.

So beugt man Burnout durch den Arbeitsplatz vor

Firmen können Fälle von Burnout vermeiden. Worum es dabei geht, ist, die Produktivität und Zufriedenheit zu steigern. Denn wer spürt, dass er gebraucht wird, der arbeitet besser und auch zufriedener. Was am Ende ausmacht, dass Arbeitnehmer nicht an einem Burnout erkranken, kommt daher nicht zuletzt davon, wie glücklich man im Büro ist und wie gut man sich mit seinen Kollegen versteht. Stimmt also das Klima, ist auch die seelische Gesundheit gewährleistet.

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sca

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