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Blut - Saft des Lebens

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Blut - Saft des Lebens. Blut ist einzigartig. Rund fünf Liter Blut zirkulieren durch unseren Körper. Im Notfall kann eine Blutkonserve Leben retten.

Blut
1 / 11Ein Tropfen Blut besteht zu 90 Prozent aus Wasser, roten Blutkörperchen (Erythrozyten), weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und Blutplättchen (Thrombozythen). Vier bis sechs Liter Blut pulsieren ohne Pause durch den Körper eines erwachsenen Menschen. © dpa
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2 / 11Der österreichische Immunologe Karl Landsteiner stellte 1901 das Blutgruppen ABO-System vor. Er konnte vier klassischen Blutgruppen A, B, AB und 0 benennen. Danach lässt sich heute genau feststellen, ob ein Blutspender wirklich zum Empfänger passt. Der Körper das Blut verträgt. © dpa
Ein Mensch mit der Blutgruppe A hat auf seinen roten Blutkörpern (Erythrozyten-Oberfläche) das Antigen A, während bei Gruppe B das entsprechend Antigen B vorhanden ist. Blutgruppe AB bedeutet beide Antigene. Menschen der Blutgruppe 0 haben weder das A- noch das B-Antigen.
3 / 11Ein Mensch mit der Blutgruppe A hat auf seinen roten Blutkörpern (Erythrozyten-Oberfläche) das Antigen A, während bei Gruppe B das entsprechend Antigen B vorhanden ist. Blutgruppe AB bedeutet beide Antigene. Menschen der Blutgruppe 0 haben weder das A- noch das B-Antigen. © dpa
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4 / 11Der sogenannten Rhesusfaktor bestimmt auch ein weiteres Antigen auf den roten Blutkörperchen: das Blut rhesuspositiv also mit Antigen oder rhesusnegativ ohne Antigen. © dpa
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5 / 11Die Blutgruppen kommen unteschiedlich häufig in Mitteleuropa vor. Gruppe A: 44,5 Prozent, B: 10,5 Prozent. AB: 4,5 Prozent. 0: 40 Prozent. 85 Prozent der europäischen Bevölkerung sind rhesuspositiv, weshalb es einen ständigen Mangel an rhesusnegativem Spenderblut gibt. © dpa
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6 / 11Als Universalspender gelten Menschen mit der Blutgruppe 0. Ihr Blut kann von allen anderen Gruppen empfangen werden. © dpa
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7 / 11Universalempfänger sind dem entsprechend Menschen der Gruppe AB, da ihnen zur Not auch Blut der Gruppen A, B und 0 übertragen werden kann. © dpa
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8 / 11Die roten Blutkörperchen werden im roten Knochenmark gebildet. Sie leben etwa vier Monate und werden dann in der Milz abgebaut. Fließt das Blut an der Lunge vorbei, nehmen sie dort den Sauerstoff auf und bringen ihn zu allen Zellen des Körpers. Das Kohlenstoffdioxid bringen sie wieder zurück zur Lunge. © dpa
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9 / 11Die weißen Blutkörperchen sind Immunzellen und die Polizei des Körpers. Sie im Knochenmark gebildet. Auch die Blutplättchen entstehen im Knochenmark. Sie sind für die Blutgerinnung verantwortlich. © dpa
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10 / 11Blutspenden kann jeder gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 59 Jahren mit einem Mindestkörpergewicht von 50 Kilogramm. Da Blut nicht künstlich erzeugt werden, ist das Blutspenden wichtig. Bei einer Blutspende werden dem Körper 0,5 Liter Blut entnommen. © dpa
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11 / 11Blutplasma kann im Labor durch Zentrifugieren von Blut gewonnen werden. Es besteht zu 90 Prozent aus Wasser. In der leicht gelblichen Flüssigkeit sind Eiweißstoffe, Hormone, Fette, Zucker, Mineralstoffe und Vitamine gelöst. © dpa

Blut versorgt den Körper mit Nährstoffen und Sauerstoff, es verteilt die Wärme gleichmäßig. Blut transportiert Hormone und Botenstoffe. Besondere Zellen im Blut wehren Krankheitserreger ab. Bei einer Wunde stillen die Blutplättchen (Thrombozyten) die Blutung. Der flüssige Bestandteil des Blutes wird als Blutplasma bezeichnet.

Blutspenden kann jeder gesunde Erwachsene im Alter zwischen 18 und 59 Jahren mit einem Mindestkörpergewicht von 50 Kilogramm.

Die wichtigsten vier Blutgruppen: A, B, AB, 0, positiv und negativ. Die Struktur der roten Blutkörperchen bestimmt die Blutgruppe. Die wichtigsten Blutgruppeneigenschaften für Bluttransfusionen sind das ABO- und das Rhesus -System.

ml

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