Virtuelle Hobbys

Beliebte virtuelle Hobbys – das machen wir gerne vor dem Bildschirm

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Streaming erfreut sich sehr großer Beliebtheit und löst das herkömmliche Fernsehen mehr und mehr ab.

Das Internet hat viele neue Freizeitmöglichkeiten geschaffen – doch welche sind besonders beliebt und haben sich mittlerweile etabliert?

Hobbys oder beliebte Freizeitbeschäftigungen haben sich in den vergangenen Jahren in Richtung Bildschirm verlagert. Es gibt wunderbare Freizeitbeschäftigungen, die früher einfach nicht existierten und auf die wir heute kaum noch verzichten möchten. Oftmals sind diese Varianten auch unheimlich praktisch, denn wie ließ sich früher ein Buch von überall lesen, ohne es mitzunehmen? Und dann auch noch stets auf der aktuellen Seite aufschlagen? Dieser Artikel schaut sich einige der beliebten Beschäftigungen einmal an.

Mobil chatten - schon kein Hobby mehr, sondern eher eine Alltagsbeschäftigung.

Chatten – und das auf mehreren Wegen

Ältere Semester erinnern sich noch an die kleinen Zettel, die zwischen den Schultischen weitergegeben wurden. Heute erledigt ein Smartphone die Weitergabe, denn WhatsApp nutzen wohl die meisten. Zuletzt wurde erst wieder verraten, dass die überwiegende Mehrheit eines von drei Chatprogrammen beziehungsweise eine von drei Chatmöglichkeiten nutzt: WhatsApp, Facebook Messenger und Instagram Messenger. Die virtuelle Kommunikation hat natürlich ihre Vorteile:

  • Simpel – das Smartphone hat heute jeder dabei, zumal alle drei beliebten Chatprogramme auch auf dem PC genutzt werden können. Für WhatsApp gibt es im Opera-Browser ein integriertes Plug-in, Facebook und Instagram sind ohnehin auf allen Geräten nutzbar.
  • Gruppentauglich – alle drei Chatprogramme können auch für Gruppenchats genutzt werden. Zudem ist es möglich, direkt aus dem Chat heraus zu telefonieren.
  • Videotauglich – wer chattet, der möchte seinen Gesprächspartner hin und wieder auch sehen. Kein Problem, denn dank der Telefonfunktion ist auch ein Videochat jederzeit möglich, sofern Internet besteht.

Abseits dieser bekannten Chat-Lösungen nutzen übrigens auch vermehrt Personen einst veraltete Chaträume oder gar Foren zum Chatten.

Gaming – das Spiel ist immer mit dabei

Das stationäre Gaming an der Konsole oder am Computer hat sich in den vergangenen Jahren deutlich in den mobilen Bereich verlagert. Es gibt eine unheimlich große Auswahl an Onlinegames für Smartphones und Tablets, die natürlich auch auf dem herkömmlichen Laptop gespielt werden können. Zugleich warten Spiele-Apps auf neue Spieler. Die meisten Smartphoneuser haben wenigstens ein Game auf dem Gerät installiert. Aber was gibt es so?

  • Wissensspiele – ob Fragerunden oder auch Games, in denen der User nur durch das Lösen von Rätseln weiterkommt, das Angebot ist gewaltig. Viele Spiele sind auch für Kinder und Jugendliche als Lernspiele gestaltet worden.
  • Strategiespiele – wie lässt sich ein Imperium aufbauen? In diesen Games können User problemlos testen, ob sie das Geschick besitzen, aus kleinen Dörfern gewaltige Imperien zu gestalten.
  • Geschicklichkeit – manchmal ist schlichtweg Fingerfertigkeit gefragt. Wer es will, kann sich als Jedi versuchen und mit, nicht auf, dem Smartphone Schüsse abfangen, alternativ lässt sich Obst zerstückeln.
  • Aufbauspiele  – sie sind unheimlich beliebt, da sie in vielerlei Ausfertigungen gibt. Besonders bekannt sind sicherlich die Farmspiele, bei denen aber auch das Handeltreiben gefragt ist.
  • Multiplayer – online basierte Spiele können natürlich auch gemeinsam mit Freunden gezockt werden.

Online-Casinos: das Zocken für Erwachsene

Online-Casinos konnten rasant an Fahrt gewinnen und sind heute in einer enormen Vielfalt verfügbar. Sie alle vereinen das Zocken am PC und am Smartphone perfekt, denn die mobilen Seiten der Casinos oder gar ihre Apps lassen nichts vermissen. In Deutschland wird das Online-Casino bald legalisiert, wobei heute schon Schleswig-Holstein Lizenzen an Casinos vergibt, die jedoch nur für das Bundesland genutzt werden dürfen. Doch auch die genutzten EU-Lizenzen sind - nach EU-Recht – legal. Es gibt allerdings Unterschiede:

  • Österreich – hier gibt es keine wirkliche Legalisierung, außer die, dass die Casinos Austria, beziehungsweise deren Tochterfirma, offizielle Online-Lizenzen hat. Casinos mit EU-Lizenz können jedoch erreicht werden. Dieses Portal zeigt beliebteste Spielhalle-Websites Österreichs im Internet auf. Dafür zählen Sportwetten in Österreich nicht klassisch zum Glücksspiel und werden natürlich auch online angeboten.
  • Schweiz – nach einem Volksentscheid fand eine Legalisierung mit Lizenzvergabe statt. Die Schweiz ist allerdings äußerst resolut und hat bislang nur wenige Lizenzen vergeben, die an die dortigen Casinos gingen. Ausländische Casinoanbieter ohne eine eigene Lizenz werden per Internetsperre geblockt. Die Schweiz kann dies problemlos machen, da sie nicht der EU angehört.

Kreativität – die Digitalisierung hilft

Auch auf kreative Hobbys hat das virtuelle Leben einen großen Einfluss. Nicht nur erhalten beispielsweise "Schreiberlinge" viele Möglichkeiten, ihre Werke nicht nur zu veröffentlichen, sondern zu verkaufen, das Internet unterstützt Kreative auch auf vielen Wegen:

  • Tutorials – früher mussten Kreative auf Workshops in ihrer Nähe hoffen, umständlich Bücher lesen oder sie hatten das Glück, einen Erfahrenen auf ihrem Gebiet zu kennen. Heute helfen Tutorials auf den Videokanälen dabei, zu lernen, wie eine ordentliche Steppnaht verfasst wird, wie Möbel selbst gebaut werden können oder wie sich aus alten Gegenständen etwas Neues erschaffen lässt. Allgemein hat die Do-it-Yourself-Gemeinde dank des Internets deutlich zugenommen.
  • Gestalten – mittels Programmen, die nicht selten als Cloud-Versionen verfügbar sind, aber auch mit Apps kann heute auch digital gezeichnet oder gemalt werden. Das funktioniert sogar auf dem Smartphone und somit bieten diese Möglichkeiten Hobbys zu jeder Zeit.

Wenn das Lesen oder Musikhören auch nicht zu der eigenen Kreativität fällt, so gehört es dennoch in diesen Bereich. Denn auch Musik und Bücher kommen heute größtenteils digital zum Genießer und sind überall verfügbar.

Streaming: das Nonplusultra

TV-Zeitschriften? Fernsehprogramme? Das wohl weitverbreiteste virtuelle Hobby befasst sich mit Serien und Filmen und hält sich längst nicht mehr an Sendezeiten. Heute wird selbst entschieden, was, wann und wie geschaut wird. Netflix, Amazon Prime, Disney Plus und selbst die Mediatheken der öffentlichen Anstalten sind auf allen Geräten abrufbar und garantieren das absolute TV-Vergnügen. Oder Smartphone-Vergnügen, je nachdem, auf welchem Gerät geschaut wird.

2018 verriet Netflix übrigens, dass die Nutzer weltweit

ungefähr zwei Stunden pro Tag

bei ihnen schauen würden.

Streaming erfreut sich sehr großer Beliebtheit und löst das herkömmliche Fernsehen mehr und mehr ab.

Fazit – Hobbys virtuell ausleben

Das Internet bietet wunderbare Möglichkeiten und hat sicherlich dazu geführt, neue Hobbys zu finden. So hat das Streamingangebot das TV-Verhalten massiv verändert, doch auch die Gaming- und Glücksspielbranche hat das Internet für sich erkannt und weiß, wie sie Spieler von sich überzeugen kann. Auf der anderen Seite hilft die virtuelle Welt auch bei realen Hobbys, denn Tutorials oder Online-Workshops unterstützten beim Erlernen neuer Fähigkeiten. Und, Hand aufs Herz: Wer hat sich auf YouTube noch keine Videos zum Thema Haareschneiden oder besonderen Schminktechniken angeschaut?

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