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Antibeschlagmittel für Brillen: Verbraucherzentrale warnt vor giftigen Inhaltsstoffen

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Eine junge Frau mit blonden Haare und kariertem Schal trägt eine Gesichtsmaske und schließt die Augen hinter beschlagenen Brillengläsern (Symbolbild).
Brillenträger kennen das lästige Phänomen: Kaum hat man die Maske aufgesetzt, beschlagen die Brillengläser (Symbolbild). © imago images / Michael Weber

Ist es draußen kalt, passiert es schnell, dass die Brille beim Aufsetzen der Gesichtsmaske beschlägt. Chemische Antibeschlagmittel versprechen Abhilfe. Doch die Mittel können der Gesundheit schaden, warnen Verbraucherschützer.

Düsseldorf – Einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, gilt als wichtige Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Für Brillenträger gibt es dabei allerdings ein Problem: Ist es draußen kalt, beschlagen die Brillengläser beim Aufsetzen der Maske und der Träger sieht nichts mehr. Im Handel werden deshalb verschiedene Antibeschlag-Mittel in Form von Sprays, Gel, Schaum oder Tüchern angeboten. Oft enthalten Antibeschlagmittel allerdings Substanzen, die der Gesundheit und der Umwelt schaden, warnt die Verbraucherzentrale.*

Verbraucher sollten einen Bogen um Antibeschlagmittel machen, wenn in der Liste der Inhaltsstoffe Substanzen mit den Namensbestandteilen „-fluor“ oder „-fluoro“ aufgeführt sind. Diese können auf teilweise schädliche PFAS (Per- und Polyfluoralkyl-Substanzen) hinweisen. Gleiches gilt für Bezeichnungen wie „hydrophob“ oder „wasserabweisend“. Wer zu Allergien neigt, sollte außerdem darauf achten, dass keine Konservierungsmittel im Antibeschlagmittel enthalten sind, denn einige von ihnen können Kontaktallergien auslösen. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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