Studie belegt

Allergie-Prävention: Trinkt die Mutter in der Stillzeit Milch, sinkt das Risiko für Nahrungsmittelallergien

Eine dunkelhaarige Frau sitzt auf einer dunklen Ledercouch und stillt einen Säugling (Symbolbild).
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Trinkt eine Mutter während der Stillzeit Kuhmilch, senkt das das Risiko für Nahrungsmittelallergien, wie eine Studie zeigt (Symbolbild).

Stillen leistet einen wertvollen Beitrag zur Allergieprävention. Forscher aus Schweden haben nun herausgefunden: auch die Ernährung der Mutter spielt in dieser Zeit eine wichtige Rolle.

Göteborg – Kinder werden nicht als Allergiker geboren. Zwar gibt es eine genetische Veranlagung für Erkrankungen des atopischen Formenkreises (Asthma, Neurodermitis, Heuschnupfen und Nahrungsmittelallergien), ob es tatsächlich zu einem Ausbruch der Krankheit kommt, hängt aber von verschiedenen Bedingungen ab. Forscher aus Schweden haben nun herausgefunden: Trinkt die Mutter während der Stillzeit Kuhmilch, kann das das Risiko für eine Nahrungsmittelallergie beim Säugling reduzieren.*

Die Forscher vermuten, dass Milch Substanzen enthält, die die Reifung des kindlichen Immunsystems stimulieren. Das sei erforderlich, damit das Kind eine Toleranz gegenüber verschiedenen Nahrungsmitteln entwickelt. Nach der sogenannten Hygienehypothese kann der frühe Kontakt mit verschiedenen Mikroorganismen als Kickstart für das Immunsystem dienen, während übertriebene Hygiene dazu führt, dass das Immunsystem nicht ausreichend gefordert und damit nicht ausreichend aktiviert wird. *24vita.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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