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Akupunktur bei Allergien: Eine sinnvolle Therapie-Ergänzung?

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Eine Person sticht eine Akkupunkturnadel in den oberen Rücken einer dunkelhaarigen Frau (Symbolbild)
Akkupunktur ist eine Behandlungsmethode der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei der feine Nadeln in bestimmte Körperpunkte gestochen werden (Symbolbild). © Westend61/imago-images

Einige Ärzte setzen Akupunktur ein, um Heuschnupfen-Symptome zu lindern. Allerdings müssen Patienten die Behandlung selber zahlen, denn ihre Wirksamkeit ist nach wie vor umstritten.

Mönchengladbach – Die Akupunktur ist eine Behandlungsform der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), bei der feine sterile Nadeln in bestimmte Punkte des Körpers gestochen werden, die an sogenannten „Meridianen“ (Energiebahnen) liegen. Dadurch sollen Blockaden gelöst und Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Obwohl Studien zumindest eine leichte Wirkung von Akupunktur bei Heuschnupfen-Beschwerden belegen, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten bisher nicht.*

Die Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) empfiehlt Patienten, Akupunktur bei Heuschnupfen (allergischer Rhinitis) durchaus als begleitende Therapie auszuprobieren – vor allem bei einer ganzjährig auftretenden Rhinitis. Wichtig sei aber, die Behandlung mit dem Arzt zu besprechen und Akupunktur als ergänzende Therapiemaßnahme zu verstehen. Auf keinen Fall sollten Allergiker eine laufende medizinische Therapie abbrechen oder Allergie-Medikamente auf eigene Faust absetzen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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