Nach dem Fest

Aus der Baum: Feuerholz, Kompost oder Elefantenfutter

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Über die Feiertage steht das Tannenbäumchen hübsch geschmückt in der Wohnung – doch was kommt danach? Das ‚zweite Leben‘ der Weihnachtsbäume:

Nadelnd, kalt und etwas zerrupft liegen die zuvor festlich geschmückten Weihnachtsbäume am Straßenrand. Sie haben ihren Zweck erfüllt getan und werden entsorgt.

Alleine im Südwesten dürften es nach Angaben des Christbaumverbandes Baden-Württemberg rund 2,5 Millionen Bäume sein – so viele sind 2015 nämlich im Bundesland verkauft worden, erklärt Geschäftsführer Martin Rometsch am Montag.

Ein Elefant vernascht genüsslich einen Tannenbaum.

Entsorgungsunternehmen oder freiwillige Helfer wie die Jugendfeuerwehren oder Pfadfinder-Gruppen holen die ausgedienten Bäumchen ab – doch was passiert dann mit ihnen?

Die abgeschmückten Exemplare werden auf die Kompostierplätze verfrachtet. Das ist der Standardweg. Ein gewisser Teil der Bäume wird aber auch gehäckselt und verheizt

Bäume, die nicht verkauft wurden, werden übrigens verfüttert. Wiederkäuer wie Ziegen oder Schafe – aber auch Elefanten – haben Tannenbäume nämlich zum Fressen gern. Diese Art der Wiederverwertung betrifft aber nur einen winzigen Bruchteil der Bäumchen.

dpa/mk

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