Der Stärkere gewinnt!

Der Kampf gegen Unkraut – die besten Tricks

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Im Kampf gegen Unkraut gewinnt der Stärkere!

Es ist nervig und kommt immer wieder: Das Unkraut. Hobbygärtner sollten im Kampf gegen die unerwünschten Pflanzen einige Tricks anwenden, um endgültig zu gewinnen!

Wirklich los wird man ‚das schwarze Schaf' unter den Pflanzen scheinbar nie. Doch wenn man dranbleibt, kann man im Kampf gegen das Unkraut tatsächlich einen Sieg erringen. 

Als Unkraut werden typischerweise Löwenzahn, Moos, Klee und Co. bezeichnet. Aber auch hübschere Pflanzen, wie Gänseblümchen, können dem Gärtner unerwünscht sein.

Bilden sich Unkräuter auf dem Rasen, liegt es wahrscheinlich daran, dass dieser nicht gut genug gepflegt ist. Wenn das Gras zu wenig geschnitten wird, verfilzt die Fläche. Besteht ein Nährstoffmangel, ist der Rasen nicht stark genug, um das Unkraut zu unterdrücken. 

Auch ungeeigneter Boden oder zu viel Schatten schwächen das Gras – dann nutzt das Unkraut seine Chance. Die Nachsaat mit einer Rasenmischung, die Schatten verträgt oder auch Dünger können bei diesem Problem helfen.

Beim Einsatz von chemischen Mitteln gegen Unkraut, sollten die kahlen Stellen im Rasen immer direkt nachgesät werden.

Wer jedoch nach einer Lösung ohne chemische Bekämpfung sucht, für den ist Ausstechen angesagt. Dabei müssen Pflanzen wie der Breitwegerich möglichst mitsamt der tiefen Wurzeln entfernt werden – sonst wachsen die Übeltäter immer wieder nach.

Andere Unkräuter geben da leichter auf: „Wird dem Löwenzahn zwei-, dreimal der Kopf abgemäht, verträgt er das nicht.“, so Michael Henze vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Regelmäßiges Rasenmähen kann also die Lösung sein.

Bei der Unkrautbekämpfung auf Pflastersteinen und Bürgersteigen sind chemische Mittel übrigens verboten. Der Regen kann das Mittel abwaschen – so kann es ins Grundwasser gelangen.

dpa/kab

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